Was ist eine Innovation?
Eine Innovation ist etwas Neues, das Menschen als sinnvoll, nützlich oder fortschrittlich wahrnehmen. Erst durch diese Akzeptanz wird aus Neuem echte Innovation. Teilen genug Menschen diese Sicht, kann sich die Neuerung in Gesellschaft oder Markt durchsetzen. Ein gutes Beispiel sind die Sozialversicherungssysteme unter Bismarck. Sie galten als soziale Innovation. Auch die private Nutzung von Elektrizität war eine gewaltige Innovation. Nicht jede Neuerung wird jedoch sofort als sinnvoll erkannt. Manche Ideen wirken anfangs wie Unsinn und setzen sich trotzdem durch. Ein spannendes Beispiel dafür ist der Bitcoin. Viele verstehen ihn bis heute nicht oder unterschätzen seine Bedeutung. Die dahinterliegende Blockchain gilt jedoch als hochinnovativ und könnte künftig noch größere Rollen spielen. Auch frühere Technologien stießen zuerst auf Skepsis. Bei den ersten Eisenbahnen und Autos glaubten viele Menschen an gesundheitliche Schäden durch hohe Geschwindigkeiten. Trotzdem setzten sich diese Entwicklungen durch. Eine Innovation kann auch in einer neuen Produktionsweise liegen. Das von Henry Ford perfektionierte Fließband veränderte die industrielle Fertigung grundlegend. Genau deshalb war auch dieser Prozess eine echte Innovation. Besonders wichtig ist die disruptive Innovation. Damit bezeichnen wir Neuerungen, die bestehende Produkte oder Technologien vollständig verdrängen. Das Automobil ersetzte die Pferdekutsche. Smartphones verdrängten Tastenhandys. Auch gesellschaftliche Denkweisen, Rituale oder Kleidungsstile können sich disruptiv verändern. Für Unternehmer ist genau das der große Traum. Eine disruptive Innovation startet als Alternative. Später wird sie besser, beliebter und schließlich zur neuen Nummer eins.Wie kreiere ich eine Innovation? Wie erschaffe ich eine disruptive Innovation?
Diese Fragen sind tatsächlich nicht leicht zu beantworten. Damit aus einer Idee ein brauchbares Produkt wird, brauchst du mehrere Faktoren. Genau hier hilft gutes Innovationsmanagement. Wichtig ist: Innovationsmanagement erfindet nicht selbst die Innovation. Es sorgt dafür, dass aus einer Idee ein Prototyp wird. Danach testet man diesen Prototyp bei der passenden Zielgruppe. Denn nicht jede Idee funktioniert am Markt. Gleichzeitig schafft gutes Innovationsmanagement Räume, Werkzeuge und Freiraum für kreative Arbeit. Besonders spannend wird es, wenn Kreative ihren gewohnten Blickwinkel verlassen. Wer etwas wirklich Neues entwickeln will, sollte nicht nur im eigenen Fachkreis bleiben. Ein IT Experte muss nicht nur mit IT Experten sprechen. Neue Impulse entstehen oft durch Menschen aus völlig anderen Bereichen. Genau so entsteht häufig echte Innovation. Hilfreich ist dabei auch eine Haltung der kreativen Unzufriedenheit. Das bedeutet nicht Frust, sondern ständiges Hinterfragen. Wie kann etwas besser funktionieren? Was lässt sich vereinfachen? Was stört heute noch? Genau diese Fragen treiben Innovation an und verhindern Stillstand. Außerdem braucht jede Innovation Zeit. Oft entstehen mehrere Prototypen, bevor ein funktionierendes Produkt marktreif wird. Das ist völlig normal. Es geht nicht um Geschwindigkeit. Es geht darum, am Ende ein Ergebnis zu schaffen, das Menschen wirklich überzeugt. Wenn du auf eine disruptive Innovation hoffst, brauchst du trotzdem Realismus. Solche Entwicklungen lassen sich selten exakt planen. Meist erkennt man ihren disruptiven Charakter erst im Nachhinein. Deshalb solltest du dich lieber darauf konzentrieren, ein starkes neues Produkt zu schaffen. Mach komplexe Dinge einfacher. Nutze digitale Möglichkeiten. Denk mutig. Und wenn eine gute Idee realistisch umsetzbar ist, dann probiere sie aus.Wie kann ich Innovationen nutzen?
Eine Innovation geschieht fast alle Tage. Sie ist nichts Seltenes oder Bahnbrechendes, denn eine Innovation ergibt sich fast zwangsweise daraus, wie die Lebenswirklichkeit funktioniert. Schließlich geht es fast überall darum, effizienter, bequemer, optimierter und schlichtweg besser zu werden. Doof ist es nur, wenn das Potenzial von Innovationen zu spät erkannt wird. Das mag daran liegen, dass bestimmte Innovationen an dir vorbeigegangen sind oder daran, dass du Potenziale unterschätzt hast. Wenn du Innovationen nutzen willst, dann musst du eine Innovation auch als solche frühzeitig erkennen. Informiere dich darüber, was Konzerne und neue Start-Ups so treiben. Wenn diese plötzlich etwas Neues auf den Markt werfen, was auf dich einen guten Eindruck macht, dann vertraue darauf, dass es auch innovativ ist. Vielleicht ist es ja sogar am Ende eine disruptive Innovation… Wenn du frühzeitig dabei bist, hast du mehrere Möglichkeiten: Du kannst eventuell sogar vom Novum profitieren, wenn du investierst. Oder aber du verstehst das neue Produkt und überlegst dir, ob du es für deine eigenen Zwecke nutzen kannst. Vielleicht kann es ja sogar etwas, was dir beim Entwickeln einer eigenen Innovation behilflich sein kann? Vielleicht ist es in deinem Arbeitsumfeld nützlich? Oder – ganz plump – es bringt dich auf eine Idee? (Am besten auf eine, deren Umsetzung keine Patentrechtsverletzung darstellt…) Frage dich einfach bei allem, was neu ist: Was bringt es mir? Was bringt es uns? Was bringt es meinem Produkt? Und frage dich bei alles, was alt ist: Wie funktioniert es? Wie geht es besser? Kann ich es besser machen? Beim Erschaffen und Nutzen von Innovationen geht es wesentlich um pures Wissen. Wer nicht weiß, wie Dinge funktionieren, kann sie auch nicht weiterentwickeln oder sie gänzlich nutzen. Bleib motiviert, FelixDu suchst einen Speaker zum Thema Innovation?
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