Marktforschung | Das Supertool

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Marktforschung | Das Supertool

Marktforschung | Das Supertool 2000 1328 Felix Thönnessen

Das Thema Marktforschung. Na gut spannend ist anders. Aber Marktforschung ist das ultimative Supertool, um herauszufinden, wie dein Markt aussieht, wie du deine Kunden erobern kannst, welche Kundenbedürfnisse deine Kunden haben, was du besser machen kannst als die Konkurrenz und wie du mit deinem Wissen richtig durchstarten kannst.

Was ist Marktforschung?

Ich werde dir heute erklären, was Marktforschung ist, worauf es bei dem Thema Marktforschung ankommt, welche Tipps es gibt, und wie du mit diesem Supertool der superkrasseste Marktforschungstyp oder die superkrasseste Marktforschungsfrau wirst.

Marktforschung ist Teil des Marketings oder der Marketingforschung. Es geht also darum, etwas zu erforschen. Damit meine ich jetzt nicht deinen Freund oder deine Freundin, sondern dass du eben elementare, für dich relevante Informationen sammelst.

Dabei sind wir schon mitten im Thema, weil viele Leute machen den Fehler, die sammeln Informationen, die keinen Menschen interessieren beziehungsweise die sie gar nicht verwenden.

Früher hast du immer gesagt, wenn du irgendwo eine Statistik verwendest, dann muss die Statistik auch so viel Relevanz haben, dass du später auf die Ergebnisse dieser Statistik oder dieser Marktforschung auch eingehst und kein Sammelsurium von Informationen hast.

Das ist das größte Problem bei den meisten Leuten. Die sammeln halt eine ganze Menge Infos und am Ende des Tages machen sie aber gar nichts mit den ganzen Informationen. Das heißt, das Supertool Marktforschung ist das systematisch, geplante Sammeln von relevanten Informationen.

Was muss ich wissen?

Jetzt geht es erst mal darum, herauszufinden, welche Informationen sind für dich überhaupt relevant? Also, wenn du dich zum Beispiel selbstständig machst, oder wenn du in einem Business aktiv bist welche Infos sind sinnvoll und welche Infos helfen dir in deinem Business weiter?

Welche Dinge solltest du über deine Zielgruppe wissen, welche Dinge solltest du über deinen Markt wissen, welche Dinge solltest du über potentielle Kunden oder Wettbewerber oder was auch immer wissen?

Das ist das Erste. Das heißt, man sollte sich zuallererst einmal überlegen: Was ist überhaupt das, was ich wissen will oder wissen muss? Wenn du zu dem Ergebnis kommst, ich brauche ja nichts zu wissen, dann brauchst du dich auch nicht mit Marktforschung auseinanderzusetzen. Den Fall habe ich aber auch noch nie gehabt.

Also dass jemand nichts wissen muss. Weil, es gibt ja den Spruch: Wissen ist Macht, also je mehr du weißt, desto besser, belegbarer, relevanter kannst du Entscheidungen treffen. Und je besser deine Entscheidungen sind, je eher wirst du potentiell erfolgreich sein.

Primäre Marktforschung

Jetzt gibt es natürlich die unterschiedlichsten Methoden, das Supertool Marktforschung durchzuführen. Es gibt zum Beispiel die primäre Marktforschung. Primäre Marktforschung heißt du gehst selber hin und ermittelst primär Informationen über deinen Markt, zum Beispiel mit einer Marktbefragung oder Forschung.

Sekundäre Marktforschung

Dann gibt es eine sogenannte sekundäre Marktforschung. Sekundäre Marktforschung heißt also du ziehst Informationen heran, die schon bestehen. Du guckst dir fertige Statistiken an und du liest Bücher, schaust in Magazine, also alles das, was an Informationen sozusagen schon besteht.

Wichtig ist, dass du überlegst, vielleicht auch diese Fragen, die du eben hattest, mal in so Blöcke einzuteilen. Oft ist es so, dass es Sachen gibt, die mit deinem Kunden zu tun haben. Es gibt Dinge die haben mit deiner Konkurrenz zu tun, und es gibt wiederum Dinge, die haben generell mit dem Markt, den Marktentwicklungen etc. zutun.

Wie groß ist zum Beispiel dein Markt? Welche Potentiale liegen da noch? Wie agiert deine Konkurrenz, welche Preise rufen die auf? Und welche Bedürfnisse hat dein Kunde wirklich? Das ist so eine ungefähre Einteilung. Jetzt gibt es ja unterschiedliche Arten, Möglichkeiten, Marktforschung zu machen.

Tipp 1

Wenn du jetzt, sagen wir mal, eine primäre Marktforschung durchführen willst, also du willst selber der Marktforscher sein, dann kannst du das auf unterschiedliche Art und Weise machen.

Ich kann zum Beispiel zu meinem Kameramann gehen und kann sagen: Hey, Kameramann, wie findest du dieses Handy? Und mein Kameramann zeigt mit dem Daumen nach oben und sagt: Dieses Handy ist das beste Handy. Und dementsprechend haben wir uns dazu entschieden dieses Handy zu produzieren und weiterzumachen.

Das wäre eine sogenannte Face-to-Face-Befragung, also eine direkte Befragung. Die hat natürlich gewisse Vorteile, weil, ich bekomme eine direkte Response. Ich sehe in seinem Gesicht, ob er vielleicht flunkert oder auch ob er begeistert ist und die Mimik, alles was dazugehört. Und ich kriege noch viel mehr Informationen, als wenn jemand nur irgendwo ein Kreuzchen setzt.

Das sind die Vorteile einer Face-to-Face-Befragung.

Du kannst aber genauso hingehen und sagen pass mal auf, ich mache eine klassische Onlinebefragung oder ich mache eine Telefonbefragung und ich versuche mir so, relevante Informationen zu sammeln, dass mir jemand vielleicht am Telefon sagt: Hey, hallo, ich wollte Sie mal Folgendes fragen.

Haben Sie vielleicht kurz Zeit? Macht heute kein Mensch mehr, weil du das online wesentlich billiger, einfacher und oft sogar besser abbilden kannst, als wenn du dich jetzt durch das Telefonbuch wählst.

Tipp 2

Das heißt, hier für dich selber rauszufinden, wie oder wo kannst du das machen? Dazu auch direkt ein paar Tipps. Wenn du also zum Beispiel wissen willst: Kann mein Produkt überhaupt jemand gebrauchen?

Also du hast dir jetzt zum Beispiel überlegt eine Handyhülle zu machen und die Handyhülle kann irgendwas, und hast dir das selber überlegt. Das ist super, aber wollen die Leute das überhaupt? Kann das jemand gebrauchen? Dann kannst du das natürlich super über eine Marktforschung herausfinden und brauchst dich nicht darauf zu verlassen, ob nachher jemand die Produkte gekauft hat.

Viele Leute holen sich gar kein Feedback rein, starten irgendwann mit ihrem Produkt und wundern sich dann, dass es kein Mensch haben will.

Da macht es doch viel mehr Sinn, vorher herauszufinden und schon zu ermitteln, welche der Produkte würden eventuell Sinn machen und welche dieser Produkte würden eventuell überhaupt gar keinen Sinn machen? Du kannst auch nach bestimmten Merkmalen fragen.

Also, um mal ganz konkrete Fragen zu sagen: Was würde für dich dazu führen, diese Handyhülle zu kaufen? Was wäre für dich ein begeistertes Merkmal meiner Dienstleistung, was dazu führt, dass du diese Dienstleistung kaufst? Welche Dinge dürften auf keinen Fall dabei sein, dass du es nachher nicht kaufst? Hier also wirklich auf Produktmerkmale einzugehen.

Tipp 3

Nächste Möglichkeit natürlich auch, sämtliche Informationen über den Preis zu sammeln. Wie viel wäre Person X, bereit, für eine Handyhülle auszugeben? Dann sagt die Person vielleicht acht Euro. Dann kannst du aber, und das ist schon der nächste kleine Trick, nachher auch hingehen und eigentlich dieselbe Frage nochmal stellen, nur die Frage vielleicht anders verpacken.

In dem Fall würdest du zum Beispiel hingehen und würdest fragen: Fändest du acht Euro für eine Handyhülle günstig? Fändest du acht Euro für eine Handyhülle viel, oder fändest du acht Euro für eine Handyhülle angemessen? So kannst du auch immer mal so ein Stück weit evaluieren, ob die Dinge, die derjenige gesagt hat, auch letztendlich ein Stück weit relevant sind. Da kannst du dir auch eine bestimmte Methode mal zu anschauen, die sogenannte Conjoint-Analyse.

Ist zwar ein bisschen mehr Arbeit, aber liefert tolle Ergebnisse. Hier kannst du quasi hingehen und dein eigenes Produkt zum Beispiel in verschiedene Merkmale einteilen, also, ich sage mal, die Funktionen, die es hat, den Preis und so weiter. Dann kannst du bei Befragungen die Teilnehmer nach diesen Merkmalen befragen und so versuchen, herauszufinden, welche Produktzusammensetzung sie am besten fänden.

Simpel gesagt: Ich habe eine blaue Hose, grüne Schuhe und ein weißes Hemd. Oder fändest du besser: schwarzes Hemd, rote Hose, weiße Schuhe. Das ist so wichtig und das ist gar nicht so superkrass viel Arbeit, denn es gibt ja unglaublich viele Tools, mit denen du Online-Umfragen machen kannst.

Tipp 4

Wichtig, nächster Tipp, ist guck dir genau an, wen du da befragst. Wenn du nur Leute aus deinem Umfeld befragst, dann wirst du alle in einer bestimmten Bubble befragen und dann wird aber der Gesamtmarkt ganz anders darüber nachdenken.

Hier kann man auch mal hingehen und sagen ich bilde bewusst zwei Grundgesamtheiten. Also zwei Gruppen von Leuten, die ich befrage, nämlich auf der einen Seite Leute, die meine Zielgruppe sind und für die Dienstleistung infrage kommen, und auf der anderen Seite Leute, die eigentlich gar nicht dafür infrage kommen.

Darum macht es zum Beispiel bei so Marktforschungssachen auch ganz häufig Sinn, demografische Faktoren mit einzubeziehen, also zum Beispiel das Alter oder das Geschlecht, damit man nachher danach teilen kann. Oft ist das sogar Grundlage für eine spätere Zielgruppendefinition. Vielleicht macht es sogar Sinn, sich hier noch mehr auch auf Frauen zu konzentrieren.

Wichtig also ist, sich zu überlegen, A, welche Informationen willst du haben, B, welche Methodik zur Erfassung ziehst du heran? Gibt es die Infos schon? Guck mal bei Statista oder beim Bundesamt für Statistik, oder googel einfach mal danach. Also ganz viele Statistiken, Informationen bestehen bereits. Da macht es gar keinen Sinn, diese Infos selber zu sammeln.

Dann macht es lieber Sinn, sich auf so kleine, spitze Thematiken zu konzentrieren und zu sagen ich will da aber nochmal etwas rausfinden. Das Supertool Marktforschung ist auch etwas, das machst du nicht nur zur Produkteinführung, sondern du machst es oder evaluierst ja auch das, was du tust, fortlaufend.

Das heißt, gute Dienstleister fragen dich irgendwann: Hey, hättest du eine Viertelstunde Zeit, mir ein Feedback zu meiner Arbeit zu geben? Weil ich, wie in einem rollierenden Prozess, dieses Feedback immer wieder in die Produktverbesserungen einfließen lasse.

Auch das ist nichts anderes als Marktforschung. Informationen zu sammeln über die Zielgruppe, über deine Konkurrenz, wie agiert die, wie kannst du diese Informationen vielleicht aber herausfinden? Aber auch über deinen Gesamtmarkt. Welche Entwicklungen gibt es hier? Wo geht dein Markt hin? Wird der größer, wird der kleiner? Welche Einflussfaktoren gibt es, und wie kannst du diese ganzen Informationen für dich nutzen?

Fazit

Informationen sind die Grundlage jedes Unternehmenserfolgs. Das klingt ultraspießig, ist aber nicht so. Nutze mal diese Sachen, stell dir die Frage, evaluiere deine eigenen Produkte darüber, such dir die richtigen Leute, denen du diese Fragen stellst, guck dir coole Onlinetools an, und dann bin ich mir sicher, dass Marktforschung für dich ein superkrass hilfreiches Supertool wird, um immer wieder besser zu werden und Licht in den Nebel zu bringen. Das trifft es eigentlich ganz gut.

Wenn du mehr zum Supertool Marktforschung erfahren möchtest, dann schau gerne auf meinem YouTube Kanal oder meiner Homepage vorbei.

In dem Sinne. Schön, dass du dabei warst. Danke, bis bald.

Bleib motiviert

Dein Felix