Immer wieder dieser Montag

Felix Thönnessen 0 Comments

Was haben die Musikgruppe Boomtown Rats und Garfield gemeinsam? Richtig. Sie hassen Montag. Selbst in der Schule ist Montag der unangenehmste Tag für Schüler und Lehrer. Doch warum es gerade am Montag besonders schwierig ist sich zu motivieren und wie du am besten dagegen ankämpfen kannst, erfährst du in meinem folgenden Artikel.

Montags Motivation gleich Null

Nach einem schönen und entspannten Wochenende ertönt das nervige Geräusch deines Weckers: Es ist Montagmorgen. Es ist noch früh und die gesamte stressige Arbeitswoche liegt komplett vor dir. Und ja, auch bei mir stellt sich eine Gänsehaut auf, wenn ich nur daran denke.

Doch es hilft alles nichts, trotz fehlender Motivation am Montag musst du dich aus dem Bett quälen, um deinen leidigen Pflichten nachzugehen. Warum fühlst du dich meistens an einem Montag schlapp und antriebslos? Schließlich hattest du ein paar Tage Auszeit, um dich zu erholen.

Schuld ist der Freitag und das anschließende Wochenende. An diesen Tagen hat der unter der Woche gestresste Köper genügend Freizeit, um sein System herunterzufahren, allerdings nicht genügend, um sich vollkommen zu regenerieren. Der Stress von der Arbeit, der über die Woche angesammelt wurde, baut sich langsam ab und das überschüssige Adrenalin wird abgebaut. Das hat schlussendlich deine Montags Müdigkeit und deine Antriebslosigkeit zur Folge.

Motivation am Montag fördern

Häufig siehst du am Montag immer nur den einen Berg von Arbeit, der vor dir liegt, weil die gesamte Woche gerade startet. Versuche daher schon die Pflichten, die du auf den Freitag vorverlegen kannst am gleichen Tag zu erledigen. Somit kannst du den Samstag und den Sontag vollkommen entspannen. Das erleichtert dir den Start in den Montag und verhindert gleichzeitig, dass du an deinem eigentlich freien Wochenende schon überflüssigerweise an deine nächste Arbeitswoche denkst.

Deine Motivation am Montag wird zu Beginn der Woche automatisch größer sein, weil du weißt, dass schon viele Aufgaben erledigt worden sind. So fühlt es sich, wenn du in die Woche startest, nicht so an als müsstest du dich schon um zehn Dinge gleichzeitig kümmern. Je mehr Zeit du dir selbst gibst am Wochenende zu entspannen, desto erholsamer kannst du schlussendlich auch in die Woche starten.

Vielleicht versuchst du montags auch eine halbe Stunde früher aufzustehen. Ich kenne das von mir selbst: Wenn ich mich auf den letzten Drücker aus dem Bett schwinge, mich dann in aller Eile zurecht mache und mir bei der ganzen Hektik keine Zeit zum Frühstücken bleibt, dann ist das kein schöner Start in die Arbeitswoche und fördert auch sicherlich nicht meine fehlende Montags Motivation.

Wenn du hingegen am Montag eine halbe Stunde früher aufstehst, hast du mehr Zeit deinen ersten Arbeitstag entspannter und ausgeglichener anzugehen. Wenn du es am Wochenende gewohnt warst auszuschlafen, wirst du am Montag so oder so müde sein. Du hast also die Wahl zwischen müde und gestresst, oder nur müde. Ich persönlich würde mich an dieser Stelle für das kleinere Übel entscheiden.

Versuche dir zudem zu vergegenwärtigen warum dir die Aufgaben, die diese Woche anstehen besonders wichtig sind und warum diese erledigt werden müssen. Die Wichtigkeit deiner Aufgaben und der Gedanke an dich als ausführende Kraft, schafft eine gute Motivationsgrundlage. Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du dich am besten selbst motivierst, dann klicke hier.

 

Der Montag ist auch nur ein Tag

Im Grunde ist Montag auch nur ein Tag innerhalb der Woche; dass er den meisten von uns so schlimm erscheint, liegt daran, dass er der Erste der Werktage ist. Das Problem mit dem Montag ist daher hauptsächlich ein mentales. Wenn du einmal logisch darüber nachdenkst, dann wirst du vermutlich feststellen, dass dein Aufgabenpensum am Montag nicht mehr und nicht weniger ist, als an allen anderen Werktagen auch.

Viele Schwierigkeiten sich am Montag zu motivieren, hängen somit von der inneren Einstellung zu diesem Wochentag ab. Je mehr du in den Garfield-Style verfällst und die Montage hasst, desto schlimmer werden sie dir auch vorkommen. Dieses Phänomen nennt sich eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Die meisten Dinge im Leben hängen stark mit deiner inneren Haltung zusammen. Und deine innere Haltung ergibt sich aus dem Fokus, den du dir setzt. Wenn du dich statt auf die schlechten Seiten bei einem Montag darauf konzentrierst, was du dem Tag (trotz deiner Arbeit) noch schönes abgewinnen kannst, dann halte dich daran fest. Du bist am Montag gefrustet, weil dein Schreibtisch überladen ist und auch noch die Sonne scheint? Dann belohne dich doch in deiner Mittagspause mit einem Kaffee an der frischen Luft.

Außerdem kann es auch hilfreich sein, wenn du aus deinem Arbeitsplatz einen gemütlicheren Ort machst. Vielleicht verschaffen dir ein Bild von deinen Liebsten, deinem Haustier oder einfach nur eine schöne Pflanze die kurzen Momente der Entspannung, die du bei dem Stress auf der Arbeit benötigst.

 

Auch am Montag nicht das Handtuch werfen

Jeder kann es nachvollziehen, dass es gerade am Montag sehr verlockend ist das Handtuch zu werfen, weil der Stress im Beruf einen manchmal ganz schön einspannen kann. Doch einfach aufzugeben ist auch keine Lösung. Wenn du gerne mehr darüber erfahren willst, weshalb Aufgeben keine Option ist, dann klicke hier.

Im Sport heißt es immer so schön, wenn kurz davor bist aufzugeben, dann erinnere dich daran, warum du erst begonnen hast. Gerade wenn du beruflich besonderes gefordert wirst, kann es passieren, dass du deine Ziele vor lauter Arbeit aus den Augen verlierst. Eine gute Struktur hilft dir dabei den Überblick zu behalten.

Große Projekte lassen sich immer gut in kleine Zwischenziele unterteilen. Jedes deiner Zwischenziele ist schon ein gewisses Maß an Energie und Arbeit, die du investiert hast und die es demzufolge auch zu honorieren gilt.

Um deine Motivation auch an einem Montag aufrecht zu erhalten, kannst du Freitag kurz vor deinem Feierabend die anstehenden Aufgaben für den Montag in kleine Punkte unterteilen. Dabei kannst du dir gleich schon einmal überlegen, wie du dich am besten belohnst, wenn du die gelisteten Pflichten abgearbeitet hast.

Mit diesen Kleinigkeiten kannst du dir ganz einfach deinen Montagmorgen versüßen. Ob es jetzt ein leckerer Kaffee zwischendurch ist, den du kurz genießen kannst, nachdem du eine Aufgabe erledigt hast, oder ob du dich in deiner Mittagspause in ein schönes Café setzt, wenn du deinen Pflichten für den Vormittag nachgegangen bist – das bleibt allein dir überlassen.

Auf diese Weise förderst du mit einfachen Tricks auch deine Motivation am Montag und dir wird auch dieser Tag nicht mehr allzu schwerfallen.

Eine gute Sache haben alle Montage nämlich: Sie gehen allesamt wieder vorbei.

Bleib motiviert Felix

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