Wie du lernst, die richtigen Entscheidungen zu treffen

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Wie du lernst, die richtigen Entscheidungen zu treffen

Wie du lernst, die richtigen Entscheidungen zu treffen 1170 658 Felix Thönnessen - Keynote Speaker und Mentor

Im Leben Entscheidungen zu treffen, ist wahrscheinlich eine der größten Herausforderungen, die wir jeden Tag aufs Neue haben. Weißt du, wie du perfekte Entscheidungen triffst? Wie du die richtigen Entscheidungen triffst? Was du machst, wenn du eine falsche Entscheidung getroffen hast? Wahrscheinlich kennst du folgendes Szenario: Leider treffen wir nicht immer gute Entscheidungen, sondern manchmal auch schlechte. Denk mal darüber nach, welche Entscheidungen du in deinem Leben schon getroffen hast. Welche von diesen Entscheidungen waren richtig und welche waren falsch. Wenn wir mal ganz ehrlich zu uns selber sind und darüber nachdenken, dann waren die meisten Entscheidungen doch richtig, oder? Und interessanterweise denken wir extrem häufig darüber nach, welche Entscheidungen in unserem Leben falsch waren. Eigentlich ist das doch total bescheuert. Stell dir vor, du schießt 500 000 Mal den Ball in das richtige Tor und hast dreimal den Ball in das falsche Tor geschossen und nachher denkst du nur über die falschen Schüsse nach. Wieso denkst du jetzt nur noch über die negativen und die falschen Entscheidungen nach?

20.000 Entscheidungen

Ich habe etwas ganz tolles gelesen: Wir treffen am Tag 20.000 Entscheidungen, so viele Entscheidungen! Das ist echt viel. Über jeden Satz denkst du nach. Jede kleinste Bewegung ist im Endeffekt eine Entscheidung von dir – egal ob aktiv oder passiv. Es ist doch ganz logisch, dass wenn man so viele Entscheidungen am Tag trifft, auch manche Entscheidungen falsch sind, oder? Wenn du im Club bist und überlegst, welche von zwei Mädels du ansprechen willst: Welche von den beiden soll ich denn jetzt ansprechen? Vielleicht ist eine davon meine Traumfrau. Am Ende des Tages bin ich mit ihr glücklich verheiratet und alles wird super. Stell dir vor, du gehst zu Martina, sprichst sie an und alles ist super. Ihr heiratet und alles ist wunderschön. Leider passiert dann am Ende des Tages das, was so häufig passiert. Es wird fürchterlich – Martina hat sich dann doch nicht als der Traumfrau rausgestellt. Am Ende des Tages fragst du dich vielleicht, wieso du ausgerechnet Martina angesprochen hast und nicht Katrin, die andere aus dem Club. Genau das ist ein Problem, was wir automatisch hervorrufen: Nur weil wir zwischen zwei Entscheidungen standen und eine Wahl getroffen haben, die nicht perfekt ist, denken wir automatisch, die andere Wahl wäre automatisch die Bessere gewesen. Vielleicht waren beide Optionen gleich schlecht, das ist auch eine Option.

Dieses Beispiel kannst du sehr gut auch auf das Business übertragen. Wie ist das denn im Business? Welche der Entscheidungen ist richtig? Welche der Entscheidungen ist vielleicht falsch? Aber eben auch diese Offenheit zu haben. Ich habe mir mit der Zeit einen Zettel erstellt, auf den ich immer schauen kann, mit welchen Tools ich besser Entscheidungen treffen kann.

 

Der Adler für deine Entscheidung

Der Adler bedeutet folgende Taktik: Du versuchst dich selbst aus deiner eigenen Position heraus zu schwingen und die Situation umfassend aus der Ferne zu betrachten. Genauso, wie es ein Adler im Himmel tut. Das ist ein Faktor, den wir ganz häufig vergessen. Wir hängen so impulsiv in unserer kleinen Entscheidung und in dieser schwerwiegenden Entscheidung, dass wir das große Ganze dahinter komplett vergessen. Stell dir die Frage, ob dich diese Entscheidung deinem eigenen Ziel, deiner eigenen Mission im Leben näher bringt oder nicht. Wenn dies nicht der Fall ist, vielleicht ist das dann gar keine große und schwerwiegende Entscheidung und genau das erkennst du erst mit dem Adlerblick.

Stürzt den König!

Wir analysieren in unserem Alltag sehr viel und ununterbrochen. Wir führen Listen. Kennst du diesen Klassiker? Du suchst ein Restaurant, schaust dir die Karte vom ersten Restaurant an und gehst weiter. Gehst zum Zweiten, zum Dritten und immer so weiter, bis du letztendlich wieder beim ersten Restaurant landest. All die Mühe war scheinbar umsonst und das kann ziemlich deprimierend sein. Aber geht es nicht nur um Essen? Durch Analyse machst du dich einer Situation bewusst. Nach jeder Analyse kommt eine Strategie und nach einer Strategie kommt im Idealfall eine Umsetzung.

Der Deadline Trick für deine Entscheidung

Du kennst das sicher, dass du Entscheidungen ewig lange vor dir her schiebst. Es ist schwierig, sich für eine der Möglichkeiten zu entscheiden und in genau solchen Situationen hilft es, sich selbst eine Deadline zu setzen. Mach dir einen konkreten Zeitpunkt fix, bis wann du diese Entscheidung getroffen haben möchtest. Wenn du über diese Deadline hinaus gehst, dann ist es die Sache eventuell gar nicht wert, oder beide Entscheidungen sind nicht die richtigen. Das Beispiel von vorhin zeigt das gut auf: Du möchtest dich zwischen Katrin und Martina entscheiden und setzt dir eine Deadline. Erreichst du diese Deadline und bist dir immer noch unsicher – dann weißt du, dass es weder Katrin noch Martina ist.

Die 5-5-5 Methode

Das bedeutet wie folgt: Wenn du eine Entscheidung triffst, wie sieht es dann in 5 Tagen, in 5 Monaten und in 5 Jahren aus? Welche Auswirkung hat diese Entscheidung in 5 Tagen, in 5 Monaten und in 5 Jahren? Eine kurze, eine mittlere und eine langfristige Perspektive. Ganz häufig wirst du merken, in 5 Jahren haben viele Dinge gar keine Auswirkung mehr. Wenn ich mir an einem Morgen ein Nutella Brötchen gönne, dann hat das in fünf Jahren keine Auswirkung. Auch nicht in 5 Monaten und in 5 Tagen. Wenn ich mir aber jeden Tag ein Nutella Brötchen gönne, hat das auch in 5 Jahren eine Auswirkung. Das heißt einfach mal darüber nachzudenken, wie die Perspektiven aussehen.

Wie du deine Positionierung findest, erfährst du hier.

Entscheidungen und die Salami-Taktik

Die Salami-Taktik bedeutet, dass du alles einzelne Scheibchen, in einzelne Scheibchen zerlegst. Wenn du dir die große Frage stellst, ob du Martina heiraten möchtest, kannst du das in kleinere Fragen unterteilen. Zu diesen kleineren Entscheidungen gehört dann zum Beispiel sowas: Kann ich mir vorstellen, Martina einen Ring zu kaufen? Kann ich mir vorstellen, jeden Morgen neben Martina wach zu werden? Das heißt, die Faktoren einfach herunter zu brechen.

Fokus auf das Treffen der Entscheidung

Ich merke immer wieder, dass die Leute versuchen Entscheidungen zu treffen, obwohl sie links und rechts von allen möglichen Sachen abgelenkt sind. Wenn ich bei mir im Unternehmen wichtige Entscheidungen treffe, was so strategische Ausrichtung angeht oder Investments angeht, dann nehme ich mir die Zeit, diese Entscheidung zu treffen. Mit Zeitnehmen meine ich auch effektive Zeit und nicht die reine temporäre Zeit. Also nicht: Ich habe drei Tage Zeit und denke an andere Dinge. Ich setze mir einen Slot, in dem ich mich mit dieser Entscheidung beschäftige. Das heißt, ich trage es wirklich in den Kalender ein und nutze diese Zeit auch wirklich fokussiert, effektiv und ohne Ablenkungen.

Der Standpunkt Wechsel

Stell dir mal vor, du würdest dir selbst Ratschläge geben. Oftmals fällt es uns sehr leicht, jemand anderen einen Hinweis und eine Hilfestellung zu geben. Wie cool wäre das, wenn du für dich selber als Berater, als Coach und als Mentor fungierst?

Such dir jemanden, der Ahnung hat

Das klingt so salopp und so einfach. Es gibt so viele Leute mit Ahnung. Warum nimmst du dir dann nicht jemanden, der bestimmte Entscheidungen im Leben schon getroffen hat? Jemand, der weiß, wie es sich anfühlt, diese Entscheidungen zu treffen und der weiß, ob diese Entscheidungen langfristig zu dem führen, wo du hin möchtest. Genau das ist so effektiv ist und bringt dich weiter. Jemanden zu haben, der den Weg, den du gehst, im wahrsten Sinne des Wortes schon gegangen ist.

Wenn du Entscheidungen treffen willst, brauchst du Entscheidungskraft. Du brauchst Kraft, du brauchst dieses Gefühl und die Bereitschaft, diese Entscheidung zu treffen. Das sind die wichtigsten Punkte wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen.

Bleib motiviert

Dein Felix

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