40 ultimative Marketing-Tipps für (fast) kostenlose Werbung

Felix Thönnessen 13 Comments

Gutes Marketing ist meistens die halbe Miete. Dazu zählen mit Sicherheit viele Faktoren. Das Produkt muss stimmen, der Preis passen und am besten hast du noch eine ganze Reihe an Vertriebswegen. Doch was macht die Top-Marken so begehrenswert? Es ist wohl die Vermarktung, also kommunikationspolitische Maßnahmen wie Werbung mit dem Ziel deine Marke oder dein Produkt bekannt zu machen und mit Charakteristika und Werten aufzuladen.

Doch dazu musst du nicht immer gleich eine Werbefläche am Times Square, TV-Werbung während des WM-Finals oder eine ganze Seite in der Bild buchen. Ganz im Gegenteil: Gutes Marketing muss nicht immer teuer sein. Vielmals kannst du sogar kostenlos Werbung für dein Unternehmen oder Produkt machen.

Gerade für Existenzgründer und Start-Ups stellt das Budget immer eine Herausforderung dar. Aber genau so breit wie der Begriff Marketing gefächert ist, so schier endlos sind auch die Maßnahmen, dein Produkt zu vermarkten. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Kein oder nur ein knappes Werbebudget können Fluch und Segen zugleich sein. Denn kostengünstiges Marketing setzt meistens auf Kreativität, die fördert wiederum die Einzigartigkeit. Und im Marketing wissen wir: Herausstechen ist der Schlüssel zum Erfolg.

Ich habe mich in meiner täglichen Arbeit mit Gründern häufig mit diesen Themen beschäftigt und für dich die besten Tipps herausgesucht. Sicherlich werden nicht alle auf deine Branche passen, aber manchmal hilft auch schon der Denkanstoß!

https://www.youtube.com/watch?v=X4xh-pCCeHM
Direktmarketing: Offline Marketing mit wenig Geld und großer Wirkung

1) Werde zum Einhorn

Ich bin mir sicher, dass du gerne zum Einhorn werden würdest, also zu einem Start-Up, das mit über 1 Milliarde Euro bewertet ist. Aber in dem Fall meine ich tatsächlich dich und nicht dein Start-Up.

Suche dir doch einfach eine witzige Verkleidung, eben ein Einhorn, einen Gorilla, ein Seepferdchen oder was dir so passendes und außergewöhnliches zu deinem Unternehmen einfällt. Dann rein mit dir ins Kostüm und ab in die Fußgängerzone deiner Stadt. Außerhalb der Karnevals- bzw. Faschingszeit fällst du damit sicherlich auf. Noch eben ein paar Flyer oder Produktproben mitnehmen und schon wird dein Canvassing (Schlauwort für Flyer verteilen) deutlich charmanter und auffälliger.

Ein befreundetes Start-Up hat genau das gemacht. Mit atemberaubendem Erfolg. Die jungen Gründer verkleideten sich einfach als grüner Smiley passend zu den Unternehmensfarben. Der Smiley hat sich bei Kunden so schnell verbreitet, dass er gleich zum Maskottchen der Firma wurde. Wiedererkennung garantiert!

Kosten: 
Kostüm: 30-50 EUR (z.B. bei Amazon)
Flyer: ab 20 EUR (z.B. bei CEWE Print)

2) Auf gute Nachbarschaft

Besonders für lokale Geschäfte und Firmen gibt es eine simple und zugleich günstige Variante sich in der Nachbarschaft vorzustellen. Schicke einfach Postkarten an deine Nachbarn oder Firmen und Menschen, mit denen du dich gerne vernetzen möchtest. Aber natürlich schickst du keine langweiligen Karten mit einem der klassischen Sehenswürdigkeiten deiner Stadt. Stattdessen bedruckst du deine Postkarten mit einer Karte deiner Umgebung. Auf jeder Karte malst du dann individuell den Weg vom Nachbarn zu deinem Geschäft oder Büro ein. Wetten, dass er oder sie mal auf einen Kaffee vorbeikommt?

Unter meinen Gründern ist dies fast schon zum Klassiker geworden, weil die Postkarte günstig aber gleichzeitig ausgefallen ist. Der Aufwand ist ebenfalls überschaubar und zusätzlich ist es eine schönere Art des Direktmarketings.

Ich muss gestehen: diese Methode habe selbst ich bei meiner eigenen Unternehmensberatung mehrfach genutzt. Mit Erfolg! Aus den geknüpften Kontakten sind einige Aufträge und ebenso ein starkes Netzwerk entsprungen.

Kosten: 
Postkarten: ab 30 EUR (z.B. bei CEWE Print)
Porto: gibt es online bei der Deutschen Post
Kaffee: gibt’s in jedem Büro zur Genüge oder auch bei Tschibo

3) Besteche deine Kunden, um sie in dein Geschäft zu locken

Viele Gründer geben sich unglaublich viel Mühe bei der Präsentation ihrer Waren. Die Läden und Geschäfte sehen meist vorzüglich aus, aber viele Menschen laufen einfach dran vorbei.

Gerade bei neuen Geschäften ist die Skepsis der Kunden zunächst groß. Da bleibt man lieber erst einmal am Schaufenster stehen und bewundert die Produkte von außen. Das bringt dem Gründer jedoch reichlich wenig. Schließlich zählen am Ende des Tages die Euros in der Kasse. Was tun?

Wie wäre es, wenn du Kunden einfach bestichst? Stell dir bspw. vor, du verkaufst Socken. Socken sind recht günstig im Einkauf und können daher gut und gerne mal an potentielle Kunden verschenkt werden. Aber! Verschenke jeweils nur eine Socke und mache darauf aufmerksam, dass der Kunde die zweite Socke ebenfalls geschenkt kriegt, wenn er denn in dein Ladenlokal kommt. Natürlich funktioniert das auch mit allerlei anderen Produkten. Auch bei Dienstleistungen ist das kein Problem, wenn auch nicht ganz so greifbar. Statt eines Produktes, verteilst du dann einfach Minigutscheine. Nicht ganz so cool, jedoch die gleiche Wirkung!

Mit dieser Aktion kann dein Laden schnell zum Kundenmagnet werden. Und wie wir vor allem von Flohmärkten wissen: Masse zieht Masse an.

Kosten: 
Hängt von deinen Produkten oder Giveaway ab

4) Gewinnspiele im Netz

Gewinnspiele scheinen momentan Gang und Gebe zu sein, besonders in Zeiten von Social Media. Mit dem passenden Preis lässt sich hier gleich eine Reichweite von mehreren Zehntausend Views erreichen. Doch dabei solltest du zwei Dinge beachten: Das Gewinnspiel muss seriös wirken, sollte also zeitnah beendet und der Preis am Ende auch wirklich ausgegeben werden. Außerdem solltest du deinem Gewinnspiel vielleicht einen kleinen Anschub durch Werbung in den Social Media Kanälen gönnen. Dabei reichen meist schon wenige Euro am Tag.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass solche Gewinnspiele fast immer funktionieren. Zuletzt noch konnte ich eine Gründerin betreuen, die mit der Verlosung der eigenen Schmuckkollektion eine Reichweite von knapp 200.000 Personen erzielte. Das Gewinnspiel wurde mehrere hundertmal geteilt. Und das bei einem Warenwert von unter 100 Euro.

Kosten: 
Facebook-Werbung: 5-10 Euro am Tag reichen zum Einstieg

5) Gewinnspiele vor Ort

Begeben wir uns doch wieder zurück ins analoge Leben. Auch hier funktionieren Gewinnspiele. Vor allem, wenn du den Kontakt zu deinen Kunden intensivieren oder eine starke Bindung aufbauen willst.

Warum verlost du nicht einfach das, was du am besten kannst? Das muss nicht zwangsläufig mit deinem Geschäft oder Unternehmen zu tun haben. Vielleicht hast du ja ein seltenes Hobby? Oder bist der Profi an unbekannten Instrumenten? Gerade unerwartete Fähigkeiten machen einen Gründer doch gleich viel sympathischer. Aktionen wie etwa „Singen mit dem Geschäftsführer“ oder „Zaubern mit dem Chef“ klingen abgefahren, aber machen dich gleich deutlich sympathischer, eben menschlicher. Denn vielmals fehlt bei Unternehmen die persönliche und menschliche Seite, um eine Kundenbindung aufblühen zu lassen.

Was du also tun musst? Suche dir einfach Kontakte raus, mit denen du dich gerne vernetzen möchtest. Ähnlich wie bei der Postkartenmethode, kannst du diese Kontakte einfach anschreiben und auf dein Gewinnspiel hinweisen. Über dich sprechen, wird man in jedem Fall.

Kosten:
Deine Fähigkeiten: 0 EUR
Briefpapier & Postkarten: z.B. bei CEWE Print
Porto: für wenige Euro bei der Deutschen Post

6) Zum Essen einladen auf ganz besondere Art und Weise

Mit wem würdest du gerne einmal zu Mittag essen gehen? Mit einem bestimmten Kunden? Einem Konkurrenten? Vielleicht jemandem in deinem näheren Umfeld, zu dem du aufblickst? Warum tust du es denn dann nicht einfach? Natürlich ist es schwierig wichtige (oder für dich wichtige!) Personen einfach so zu einem Mittagessen einzuladen, aber auch hierfür gibt es Tipps.

Wie wäre es denn, wenn du besagter Person oder Firma einfach mal ein Mittagessen ins Büro schickst? Vielleicht eine Pizza oder ein deftiges Lunchpaket? Natürlich darf eine persönliche Notiz nicht fehlen: „Beim nächsten Mal lade ich Sie gerne zu einem ausgefalleneren Mittagessen ein“ wäre eine eher zurückhaltende Nachricht. Frecher wäre etwas wie „Heute habe ich Sie eingeladen, beim nächsten Mal sind Sie am Zug.“ Stimme deine Nachricht am besten ganz individuell auf deinen Kontakt ab. Ein wenig Fingerspitzengefühl ist gefragt.

Noch heute nutze ich diese Art der Werbung und Vernetzung selbst. Teils um alte Kontakte aufzufrischen, manchmal auch nur zum Spaß. Man weiß nie, welche Überraschungen das Mittagessen für einen parat hält.

Kosten:
Kannst du einfach online bestellen und mit 5-8 Euro bist du bspw. schon dabei

7) Das beste Eis der Stadt

Einen ähnlichen Marketingtrick kannst du ganz einfach in Kooperation mit deiner Lieblingseisdiele kreieren. Erstelle – natürlich nach Absprache mit dem Eismann deines Vertrauens – Gutscheine für ein Spaghetti-Eis. Der Clou: du verschickst die Gutscheine ohne Absender. Ein Code auf dem Gutschein sollte dir aber am Ende verraten, wer den Gutschein eingelöst hat und wer nicht.

Wenn du dann regelmäßig in Kontakt mit der Eisdiele stehst und diese dir verrät, welcher Code eingelöst wurde, kannst du gleich ein Follow-Up beim jeweiligen Kunden machen und nachfragen, wie denn das Eis geschmeckt hat und so ins Gespräch kommen. Aber Vorsicht! Bei manchen Kunden kommt diese Art des Marketingcontrollings nicht gut an. Ich muss gestehen: es hat etwas Unheimliches. Doch viele Kunden sind ebenso begeistert: „Ach, Sie waren das. Wir hatten uns schon gewundert. Tolle Idee.“

Kosten:
Spaghettieis: 5 EUR

8) Ab auf die Fachmesse!

Für fast jede Industrie, für jedes Unternehmen und für jeden Gründer gibt es Fachmessen. Dort vertreten zu sein ist enorm wichtig, nicht nur um sein Produkt vorzustellen, sondern auch um sich zu vernetzen und zu sehen, was die Konkurrenz zu bieten hat.

Ein großes Problem: Der eigene Stand auf so einer Messe ist meistens mit erheblichen Kosten verbunden. Da kommen schnell mehrere Tausend Euro alleine an Standmiete zusammen; den Messebau noch nicht mit eingerechnet. Da ist das Marketingbudget schneller ausgeschöpft als man denkt. Wie also trotzdem auf sich aufmerksam machen? Das geht eigentlich einfacher als man denkt. Ein ausgefallenes T-Shirt mit Aufdruck, ein großes Pappschild oder gar das Kostüm aus Punkt 1. „Kein Geld für einen Messestand, aber dennoch geil.“ So oder so ähnlich könnte der Spruch auf deinem Pappschild klingen. Fällt definitiv auf. Wenn richtig ausgeführt, bist du sicherlich Gesprächsthema Nummer eins auf jeder Messe.

Kosten:
Pappe: zur Not aus dem Papiermüll

9) Deutsche Meisterschaften in Blinde Kuh

Wie oft wurde in der Presse schon von ausgefallenen Sportarten und Meisterschaften berichtet? Auf so ziemlich jedem Privatsender findet man Beiträge zur Arschbomben-WM oder Handyweitwurf. Gerade die Skandinavier sind für solche Späße immer zu haben. Selbst das Öffentlich-rechtliche berichtet im Aktuellen Sportstudio gelegentlich über ausgefallene Sportarten und Meisterschaften.

Warum rufst du nicht also selbst zu einer deutschen Meisterschaft auf? Stefan Raab rief die Wok-WM ins Leben. Du vielleicht die nächsten deutschen Meisterschaften in Blinde Kuh? Medienwirksam wirst du damit in jedem Fall! Natürlich sollte diese Meisterschaft auch zu deinem Unternehmen passen. Ein Optiker wäre in diesem Fall sicherlich die richtige Wahl. Um bei Kinderspielen zu bleiben: Topfschlagen stelle ich mir passend zu einem Nonfood- oder Küchengeschäft vor. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Kosten:
Ein Topf, ein Löffel, ein Tuch.

10) Ab unter die Blogger

Klar, wir leben im Jahr 2019 und ich werfe nur mit klassischen, analogen Werbemaßnahmen um mich. Natürlich funktioniert das ganze Online mindestens genauso gut, wenn jedoch deutlich

kompetitiver und umkämpfter. Schließlich kommen Kunden auf der Straße nicht um dich rum, im Netz stellt man aber gut und gerne mal den Adblocker an.

Beim Internet kommen mir gleich eine Reihe an Buzzwords in den Kopf. Als erstes fällt mir hier das Blogging ein. Nichts anderes mache ich ja gerade in diesen Minuten. Aus meiner Erfahrung heraus kann man Blogs hauptsächlich für zwei Zwecke nutzen. Entweder du bloggst über Insights in deinem Unternehmen, also alles was hinter den Kulissen passiert, oder du vermittelst in deinem Blog Wissen, quasi eine Art Ratgeber. Letzterer hat vor allem Implikationen für deine Auffindbarkeit bei Google und Co. Schau doch einfach mal, was deine Konkurrenten bloggen bzw. was deine Kunden interessiert. Selbst der Heizungsinstallateur um die Ecke kann durch „10 Tipps für die perfekte Heizungswartung“ eine hohe Reichweite erzielen.

Kosten:
Blogs gibt’s teilweise schon umsonst

11) Von Blog zu Vlog

Nein, ein Vlog ist keine Begrenzung für einen Zaun, sondern vielmehr ein Neologismus aus Video & Blog. Um Portale wie YouTube kommst du in diesem Zusammenhang nicht vorbei. Was YouTube ist, muss ich bestimmt nicht erklären. YouTube ist in den letzten Jahren zu einer der größten Netzwerke und Suchmaschinen geworden (schon mal ertappt, wie man statt bei Google direkt bei YouTube gesucht hat?) und somit eine ideale Plattform bietet, um auf Interessenten zu stoßen.

In erster Linie geht es aber nicht um direkte Werbung, sondern vielmehr darum, auf die Interessen der User zu reagieren. Dabei sind vor allem erklärende Videos sehr hilfreich wie beispielsweise Tipps und Tricks für den perfekten Photoshopper oder auch die perfekte Torte zum Muttertag. Wichtig ist jedenfalls, Themen aufzugreifen, die für das Netzwerk interessant sind um damit die Aufmerksamkeit auf dich und dein Unternehmen zu lenken. Es unterscheidet sich in den Grundzügen also kaum vom normalen Blogging.

Kosten:
Eine Kamera hat jeder

12) Zu Gast bei Bloggerfreunden

Am Anfang ist es immer schwer, Traffic, also Besucher, auf deine Website zu locken. Vor allem, wenn das Budget eher gering ist. Doch warum nutzt du nicht einfach etablierte Blogs als Sprungbrett? Es wird sicherlich schon unzählige Blogs in deinem Themengebiet geben, daher auch solche, die bereits ordentliche Besucherzahlen vorweisen können.

Sei einfach frech und schreibe die Blogbetreiber an mit dem Angebot den ein oder anderen Gastbeitrag beisteuern zu können. In der Tat sind viele sehr dankbar für solche Beiträge, auch wenn diese oftmals hohe Ansprüche an die eigentlichen Beiträge stellen. Content ist halt immer noch King. Die Mühen lohnen sich aber. Im besten Fall saugst du etwas Traffic deines Sprungbretts ab. Oftmals reichen schon einige hundert Klicks um dir den Anschub zu geben, den du brauchst.

Kosten:
Fragen kostet nichts.

13) Infografiken

Infografiken verbinden auf mystische Art und Weise Wissen mit Design. Du hast solche Grafiken sicherlich schon öfters gesehen. Ich finde sie immer sehr anschaulich und wenn die Zeit drängt, ist eine solche Infografik auch schneller gelesen als ein ganzer Blogartikel.

Aber wer erstellt diese Grafiken eigentlich immer und mit welchem Zweck? Als Seitenbetreiber oder gar Zeitung freue ich mich immer über wertvollen Inhalt. Und in dem Sinn funktioniert die Infografik genauso wie ein Gastbeitrag auf einem Blog: die Grafik wird veröffentlicht, dein Unternehmen oder du persönlich wirst darauf verlinkt und schon landen einige Besucher auch bei dir.

Und so eine Infografik ist heutzutage fast für jeden einfach zu erstellen. Entsprechende Onlinetools helfen dir dabei. Im Zweifel gibt es Dienstleister wie fiverr.com, bei denen du solche Infografiken für wenige Euros erhältst.

Kosten:
40-100 Euro

14) Netzwerken – auch online

Es gibt doch nichts über das gute alte Vitamin B. Kennt man die richtigen Leute scheinen einem alle Türen offen zu stehen. Nun auch Vitamin B lässt dir keine Flügel wachsen aber hinterlässt eventuell ein Flugticket für die Business Class. Das Prinzip ist simpel: Eine Hand wäscht die Andere. Vielleicht hast du schon einmal eine Person kennengelernt, die alles und jeden kennt. Diese Person kann auch dich mit wertvollen Menschen in Kontakt bringen, die deine Idee mit dir durch die Decke jagt. Da kann man doch auch eine Kooperation bilden und gemeinsam Ziele stecken.

Netzwerken funktioniert genauso gut online. Über Karriereportale wie Xing oder LinkedIn lassen sich sehr schnell gute Kontakte, ja sogar Kunden generieren. Durch hochwertige Beiträge in Gruppendiskussionen kannst du dein Fachwissen unter Beweis stellen. Das wird auch anderen auffallen, die von deinem Wissen gerne profitieren möchten. Natürlich sollte dein Profil so vollständig wie möglich ausgefüllt sein. Es gibt sogar einige gewiefte Social Media Talente, die mit Tools und Automatismen solche Karriereportale scannen und interessante Persönlichkeiten automatisch anschreiben.

Kosten:
kostenlos; Premium-Accounts kosten ein wenig Geld

15) Goodiebags und Wundertüten

Beim Thema Wundertüten kommen mir doch gleich Kindheitserinnerungen in den Kopf. Irgendwann in der Grundschulzeit waren wir alle verrückt nach diesen Tüten. Spätestens zum Studium fing dieser Wahnsinn dann wieder an. Damals in der Uni gab es diese heißbegehrten Unitüten, die mit allen möglichen Kleinigkeiten wie Flyern, Bier, Snacks, Werbeartikel, Kondome und Kugelschreibern gefüllt waren, also mit allem, was das Studentenherz begehrt. Für viele Start-Ups sind diese Goodiebags der ideale Start für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Warum? Unter Studenten lässt sich sehr schnell ein kleiner Hype entfachen. In keiner anderen Zielgruppe verbinden sich Mund-zu-Mund und die Bereitschaft zum Ausprobieren so stark wie unter Studenten.

Allerdings ist es nicht immer einfach in die bekannten Campus-Tüten zu gelangen. Zum Teil eben auch weil es nicht sonderlich günstig ist. Aber warum auf Dienstleister zurückgreifen, wenn man auch selbst verteilen kann? Die Verteilaktionen der Campus-Tüten findet man online. Stell dich doch einfach dazu. Niemand wird nein sagen, wenn er zusätzlich noch ein Goodie extra erhält. Klingt doch bei über 2 Millionen Studenten in unser kleinen Republik ganz verlockend oder was meinst du?

Kosten:
Dein Goodie/Produkt

16) Presse, Presse, Presse

Im Preis-/Leistungsverhältnis ist die gute alte Pressearbeit immer noch ungeschlagen. Gerade als Unternehmen mit lokalem Schwerpunkt ist es kein Hexenwerk in die einschlägigen Zeitungsblätter zu gelangen. Sei es nun deine ausgefallene Geschäftsidee oder aber das Sponsoring der lokalen Jugendfußballmannschaft – wenn man einen guten Kontakt zur Presse und Journalisten pflegt, ist eine Erwähnung oder gar ein ganzer Pressebericht immer im Rahmen des Möglichen.

Wenn du jedoch bundesweit in die Presse willst, wird dies schon deutlich schwieriger. Logisch, schließlich buhlen hier deutlich mehr Gründer um die Gunst der Journalisten. Entsprechend heißt es für dich, einzigartigen Content zu liefern. Ausgefallene Wettbewerbe und Meisterschaften (siehe Punkt 9) helfen genauso wie die neusten Erkenntnisse aus einer von dir durchgeführten Studie.

Ob dir bei deiner Gründung eine Presseagentur helfen kann, wage ich zu bezweifeln. Journalisten schreiben üblicherweise über Menschen und deren Geschichten und nicht über gekünzelte Stories, die durch Agenturen kreiert wurden. Doch hier sollte man nicht alle über einen Kamm scheren. Gerade in fortgeschrittenen Stadien machen PR-Agenturen durchaus Sinn.

Kosten:
keine

17) Social Media und Co

Ob Twitter, Facebook oder Instagram, die Welt spielt sich immer mehr in den sozialen Netzwerken ab, weshalb es extrem wichtig ist, aktiv und vor allem konstant aktiv zu dort vertreten zu sein. Poste oder tweete doch zum Beispiel über Ereignisse die heute bei dir anstehen, über neue Produkte, deinen neusten Blogbeitrag und beschäftige dich mit deinen Freunden und Followern, indem du Beiträge likest und kommentierst. Die Sozialen Netzwerke muss man eben vor allem als Mittel zum Dialog nutzen.

Doch Social Media Marketing ist ein höchst komplexes Feld und bedarf einiger Einarbeitung und auch des Ausprobierens. Für manche Start-Ups funktioniert Strategie X besser als Strategie Y. Hier ist einfach deine Experimentierfreudigkeit und das entsprechende Controlling gefragt. Wenn du Glück hast, zahlst du im Social Media im Grunde nichts.

Kosten:
Keine

18) Kundenbindung per Newsletter

Ich gebe zu, so einige Werbemails landen bei mir direkt im Spamordner. Vielen geht es vermutlich ähnlich. Umso mehr lese und beantworte ich E-Mails von Kunden, Bekannten und Freunden. Tatsächlich ist der Newsletter bzw. die Werbemail immer noch einer der günstigsten und zugleich effektivsten Werbemethoden unserer Zeit. Warum?

Newsletter kennt jeder und sie sind ein extrem gutes und vor allem auch kostenloses Werbemittel! Wenn Du mit deinem Newsletter Erfolg haben willst, versuche ihn als Tool zu benutzen, um die Kundenbindung zu stärken. Ganz wichtig ist auch, dass die Kunden sich bewusst für deinen Newsletter entscheiden sollen und du keine Kaltakquise mit deinen Rundmails machst. Natürlich soll durch den Newsletter irgendwann ein weiterer Kauf oder Umsatz generiert werden, aber in erster Linie sollte dir wichtig sein, dass du deinem Kunden damit etwas Gutes tust. Wenn sich der Kunde durch deinen Newsletter gut bei dir aufgehoben fühlt, dann wird er sich auch bewusst für dich, deinen Shop, deine Dienstleistung oder sonstiges entscheiden. Wichtig ist, dass du dich mit deinem Newsletter deutlich von Spam-Mails differenzierst, oftmals gehen die beiden Hand in Hand. Du solltest Wert auf die richtige Gestaltung und den passenden Ausdruck legen. Vermittele hochwertigen und brauchbaren

Content für die Empfänger und schaffe somit Vertrauen. Leute opfern ihre kostbare Zeit gerne den Dingen, denen sie vertrauen und somit bleiben dann auch vielleicht mal ein paar Minuten um deinen Newsletter zu lesen. Auch die Länge und die Frequenz bestimmt den Erfolg, diesen solltest du immer wieder messen und festhalten, somit kannst du den Newsletter selber an deine Kunden anpassen und den Erfolg maximieren.

Der Newsletter ist günstig, einfach zu erstellen und ist sehr genau zu tracken, welche Kunden die E-Mail öffnen und auch auf meine Angebote klicken. Somit kann ich maßgeschneiderte E- Mails an verschiedene Kundensegmente senden, ja sogar A/B-Tests durchführen und sehen, welche E-Mail bessere Resultate erzielt. Ideal also für dein Marketingcontrolling. Wichtig ist jedoch eines: bevor du Werbemails versendest, solltest du sicherstellen, dass du auch das entsprechende Einverständnis des Kunden hast. Denn ohne Double Opt-in (doppelte Bestätigung der E-Mail Adresse) läuft in Deutschland nichts.

Kosten:
Viele Newsletter haben kostenlose Einstiegsmodelle

19) Das gute alte Telefon

Warum eine Sache am Telefon klären, wenn man darüber auch acht Stunden über Whatsapp diskutieren kann? Es könnte kaum einen passenderen Spruch geben. Du kennst es sicher auch, da interpretiert man eine Nachricht falsch und ist letztlich wegen seiner eigenen Gedanken beleidigt. Unnötig, persönlich ist eben doch besser und führt oft zu Gesprächen, die man so gar nicht vermutet hätte. So kannst du es auch auf dein Geschäft übertragen um an deiner Kundenbindung zu arbeiten. Schnell die wichtigsten Kontakte mit einem persönlichen Gespräch wieder an dich erinnern, Anregungen schaffen und die Beziehungen verbessern. Ganz einfach, ganz schnell und ohne Fehlinterpretation.

Kosten:
Ein Anruf kostet dich fast nichts außer ein bisschen Zeit

20) Handgeschriebene Briefe

Du hast sicherlich schon gemerkt: ich bin ein großer Fan des Direktmailings, also dem direkten Anschreiben des Kundens über die Post. Neulich habe ich einen Artikel gelesen, der eine ausgefallene Art des „Newsletters“ vorstellte, der eine 99 prozentige Öffnungsrate verspricht: handgeschriebene Briefe per Post. Natürlich war der Beitrag gesponsert und die Zahlen vermutlich nicht gerade wissenschaftlich erprobt, dennoch hat es mich zum Nachdenken gebracht.

Würdest du dich nicht auch besonders fühlen, wenn sich jemand in Zeiten von Whatsapp die Mühe macht, dir einen Brief zu schreiben? Also ich auf jeden Fall. Da kann man doch gleich wieder in die Marketingtrickkiste greifen und ausgewählten Kunden ein besonderes Gefühl geben, oder? Also schnapp dir Stift und Papier und schreib ein paar nette Zeilen und lade direkt zu einem Kaffee ein. Wenn du dafür keine Zeit hast, dann kannst du dies sogar professionelle Dienstleister übernehmen lassen. Natürlich wird es dann jedoch wieder etwas teurer.

Kosten:
Wenn selbst, dann keine.

21) Post- it! Mehr als nur Sales Promotion

Post-it ́s sind schon ziemlich praktisch, vor allem hübschen sie mit ihren bunten Farben meinen Schreibtisch ziemlich auf. Aber man kann aus diese bunten Klebezetteln noch einiges mehr rausholen als sie nur für Notizen zu benutzen.

Nehmen wir doch einfach mal an, du besitzt ein Café, in dem du allerlei Gebäck und Kuchen verkaufst. Dann schnapp dir doch deinen Post-it Block und schreibe kleine Angebote darauf wie „Zwei Tassen Kaffee ergeben einen Muffin gratis“ oder „Kaufe 3 Muffins, zahle 2“. Diese Zettel klebst du dann auf deine Fensterfront, jeder Kunde der dann mit einen deiner Post-its zu dir kommt erhält einen Rabatt. Da bleibt der eine oder andere doch mal vor dem bunt beklebten Café stehen und überzeugt sich vielleicht direkt selbst, ob deine Muffins auch so gut schmecken wie sie aussehen. Deinen Stammgästen gefällt die Aktion sicher auch und im besten Fall erzählen sie es direkt weiter.

Dieser Marketingtrick funktioniert nicht nur bei Cafés, sondern auch bei allerlei anderen Geschäften. Neulich habe ich diese Werbeaktion auch bei einem Mobilfunkanbieter gesehen. Dort gab es Prozente an der Fensterfront. Einzige Bedingung: du musst in den Laden gehen.

Kosten:
2 Euro für Post-Its

22) Hänsels Brotkrümelstrategie

Manchmal frage ich mich, wie meine Eltern und Großeltern ohne Navigationssystem überlebt haben. Ich bin echt froh, dass ich unterwegs auf mein Smartphone zurückgreifen kann, dass mich durch den Großstadtdschungel navigiert. Wenn ich da an meine Kindheit zurückdenke, in der meine Eltern noch mit einer Landkarte zurechtkommen mussten, fühle ich mich schon ein wenig hilflos.

Da kommt mir gerade das Märchen von Hänsel und Gretel in den Kopf. Hänsel, der Brotkrümel verteilte, um den Weg zurück nach Hause zu finden. Eigentlich ganz clever, wenn man mal ignoriert, dass die Brotkrümel letztlich von den Vögeln gefressen wurden. Die Idee aber kannst auch du für dein Marketing nutzen. Lege deine eigenen „Brotkrümel“ zu deinem Geschäft, indem du zum Beispiel mit Kreide immer wieder kleine Hinweise auf die Gehwege malst wie etwa eine Kaffeetasse, die – je näher man kommt – immer voller wird. Viele Kunden sind viel zu neugierig um den Zeichen nicht zu folgen.

Kosten:
Wenige Euro für Kreide

23) Guerilla Marketing. Angriff ist die beste Verteidigung

Ich erinnere mich an diesen einen Tag im Sommer, an dem ich einen entspannten Tag in der Stadt verbringen wollte. Eis essen, ein bisschen durch die Stadt bummeln, einen freien Tag genießen. Ein ganz normaler Tag bis ich über einen Platz Richtung Einkaufsstraße ging und wie aus dem nichts bestimmt 30 Menschen eine Wasserbombenschlacht anfingen. Von allen Seiten kamen Wasserbomben geflogen, geworfen von Menschen, die sich offensichtlich nicht kannten. Wenige Minuten später war das Spektakel vorbei. Als wäre nie etwas gewesen gingen die 30 Schützen ihrer Wege. Ich war verblüfft und beeindruckt und konnte den ganzen Tag an nichts Anderes mehr denken.

Abends habe ich dann bei Facebook ein Video von der Aktion gefunden, das ein wohl etwas weniger überraschter Fußgänger gefilmt hatte. Da bin ich doch mitten in einen Flash Mob geraten. Ist dir das so oder so ähnlich auch schon einmal passiert? Übrigens ist das auch eine tolle Marketingidee. Der „Buzz“ ist garantiert.

Natürlich muss es nicht unbedingt eine Wasserbombenschlacht sein. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Kosten:
Wasserbomben

24) Werde zum Superhelden

Ich liebe Geschichten und vor allem liebe ich Superhelden wie Superman, Spiderman oder Captain America. Als Kind wollte ich immer ein Superheld werden und die Welt vor dem Bösen retten. Nun, mit der Superheldenkarriere hat es nicht ganz geklappt. Die Karriere ist dann doch etwas anders verlaufen als geplant, ich bin dann doch eher der gelegentliche Alltagsheld.

Worum es mir aber geht, ist das Storytelling. Superhelden sind deshalb so beliebt, weil sie eine Geschichte erzählen. Eine gute Story bleibt im Kopf und begeistert uns. Denk doch einmal an Werbung aus den letzten Monaten zurück, an welche erinnerst du dich am ehesten? Der Streit der Twix- Brüder? Die Liebesgeschichte von Milch und Schokolade? Oder einen Typen der wieder einmal zur Diva wird, weil er Hunger hat?

Was haben alle gemeinsam außer, dass es sich offensichtlich um Schokoladenriegel handelt? Ein gutes Storytelling, das uns packt, belustigt und mitfiebern lässt. Versuch es doch einmal selbst und stell dir die Frage, wie du aus deiner Idee eine Superheldengeschichte entstehen lassen kannst. Rettet zum Beispiel dein Kleber durch seine Haltkraft ein Haus vor dem Einsturz?

Kosten:
Deine Fantasie kostet nichts

25) Identifiziere dich mit deinem Unternehmen

Die wichtigste Lektion, die ich jungen Gründern mit auf den Weg gebe, ist eigentlich die Grundvoraussetzung für eine Gründung: du musst für deine Idee und dein Unternehmen

brennen. Wenn du das tust, wirst du selbst zur besten Werbemaßnahme. Nutze deine Begeisterung und infiziere dein Umfeld.

Bedrucke T-Shirts mit deinem Logo, klebe ein Banner auf dein Auto und lass alle bei Facebook wissen, wo du arbeitest. Nur wenn du wirklich für deine Idee brennst, wirst du auch langfristig erfolgreich sein.

Kosten:
Keine

26) Schatzsuche aka Schnitzeljagd

Was habe ich früher als Kind immer die Geburtstage meines besten Freundes geliebt. Er war der König der Schnitzeljagd. Vielleicht waren es aber auch seine Eltern, die sich jedes Jahr aufs neue viel Mühe bereiteten und eine große Schnitzeljagd veranstalteten. Für diejenigen, die sich nun fragen: „Schnitzeljagd? Was ist das?“, erkläre ich es in aller Kürze. Die Schnitzeljagd ist ein Spiel, bei dem eine Gruppe von Personen Hinweisen folgt, die von einer anderen Gruppe oder auch einem Veranstalter ausgelegt wurden, um eine Belohnung an einem Zielort zu finden. Es ist also nichts anderes als eine Schatzsuche.

Wieso sollte solch eine Schnitzeljagd nicht auch deinen Kunden Spaß machen? Veranstalte doch selbst in deiner Stadt eine Schatzsuche, indem du andere Geschäfte einbindest und in jedem dieser Geschäfte ein Rätsel hinterlegst. So garantierst du nicht nur ein hohes Kundenaufkommen, sondern auch, dass du mit anderen Geschäften in Kontakt kommst. Schließlich können aus Kollaboration mit anderen Unternehmern auch wieder neue Synergien entstehen (dazu später mehr).

Nutze die Presse um das Event publik zu machen. Und wenn das Event gut organisiert ist, erzeugst du vielleicht sogar Mund-zu-Mund Werbung.

Nicht vergessen: du brauchst einen tollen Schatz, den du am besten sogar vergräbst. Wie wäre es mit einer Schatztruhe, in der jedes teilnehmende Geschäft einen Gutschein hinterlegt hat?

Kosten:
Ein Schatz (Preis variiert natürlich stark); in Abstimmung mit anderen Geschäften aber durchaus günstig.

27) Eine Fahrradtour

Nichts ist schöner als eine sonntägliche Fahrradtour bei gutem Wetter. Als Düsseldorfer zieht es mich da natürlich an den Rhein. Von Köln bis Düsseldorf: das wäre doch eine schöne Tour. Gerade bei gutem Wetter bist du auf solchen Radwegen nicht alleine. Es scheint als wäre jede Familie auf den Beinen. Und ja, du darfst auch am Wochenende für dein Unternehmen werben.

Was du dafür brauchst? Ganz einfach: Besorg dir zehn Freunde, die du mitnimmst auf deine Fahrradtour. Zusammen macht es sowieso mehr Spaß. Zieht alle auffällige Kleidung an. Vielleicht hast du ja sogar noch auffällige Fahrräder (ein Tandem bietet sich immer an). Schmückt eure Räder mit allerlei Werbeutensilien deines Geschäfts. Du kannst dir z.B. Luftballons mit deinem Logo bedrucken lassen. Oder besser: spendiere jedem deiner Freunde ein T-Shirt mit deinem Logo.

Und dann geht’s mit allen zusammen klingelnd auf eine Fahrradtour durch die Stadt. Das bringt garantiert Aufmerksamkeit. Vielleicht kannst du auch kleine Give-Aways verteilen. Du verkaufst oder produzierst Lebensmittel. Dann verpflege andere Fahrradfahrer doch mit Getränken und leckerem Essen. Natürlich musst du aufpassen, dass es nicht zu sehr nach einem schlechten Junggesellenabschied aussieht. Aber Moment: ist das nicht eine neue günstige Idee?

Kosten:
Ein paar Werbematerialien oder T-Shirts für dein Unternehmen sind schon für unter 50 Euro zu haben.

28) Der Junggesellenabschied

Tatsächlich war der Tipp hier alles andere als geplant. Er ist mir wirklich erst gerade in den Kopf gekommen und ist daher auch noch nicht in freier Wildbahn getestet worden. Daher kann ich auch nicht für seine Wirkungsweise garantieren. J Wenn du es also so oder so ähnlich ausprobierst, berichte mir auf jeden Fall von deinen Erfolgen.

Also: was macht einen klassischen Junggesellenabschied aus? Neben Alkohol und jungen hübschen Tänzerinnen oder Tänzern ist es natürlich der Bauchladen. Wieso verkaufst du nicht einfach deine Produkte getarnt als Junggesellenabschied? Klar, du brauchst ein paar Freunde, die mit dir durch die Straße ziehen und vielleicht musst du dich auch ein wenig abgedreht verkleiden, aber für gewöhnlich sind andere Menschen doch immer aufgeschlossen gegenüber solchen Aktionen. Gerade, wenn dein Geschäft oder Produkt noch nicht so bekannt ist, kann es durchaus hilfreich sein, deine Produkte erst mal so unter das Volk zu bringen. Der Pluspunkt: deine „Kunden“ geben dir auch eine kleine Spende für dein Produkt. Im Grunde ist es also eine Verkaufsaktion. Achte nur bitte darauf, dass deine „Spendenaktion“ auch ordnungsmäßig in deiner Buchhaltung aufgeführt ist.

Kosten:
Im besten Fall verkaufst du einfach nur deine Produkte, daher absolut kostenlos. Ok, im Zweifel brauchst du noch einen Bauchladen. Die gibt es aber schon für unter 5 Euro.

29) Mach ein verrücktes Video

„Lass uns doch mal viral gehen! Das ist super!“

Na sicher, warum auch nicht? Viraliltät zu erzeugen ist oftmals sehr schwer, gerade wenn es ein klassischer Werbespot ist. Erinnerst du dich noch an den Supergeil Werbespot von Edeka? Natürlich. Der war ja auch cool. Ich würde dir jedoch davon abraten, einen Werbespot zu drehen und darauf zu hoffen, dass dieser viral geht. Schließlich weiß jeder, dass es am Ende des Tages immer noch Werbung ist. Du solltest viel lieber Videos erzeugen, die vielleicht nur indirekt mit deinem Unternehmen zu tun haben.

Öffne doch einfach mal dein Facebookprofil und schaue dir all die schönen Videos an, die dort in deinem Newsfeed so erscheinen. Komischerweise gehen oftmals immer Videos auf ein und derselben Seite viral. Es scheint so, als wüssten die, wie man Viralität erzeugt. Harry G. ist so ein Beispiel. Der Comedian aus Bayern weiß irgendwie, was die Leute bewegt. Er mischt klassische Alltagssituationen mit Comedy und erzeugt so immense Reichweite. Logisch, das ist ja auch irgendwo sein Beruf, aber warum solltest du nicht auch so etwas Ähnliches erzeugen können. Herzergreifend oder lustig: das sind die zwei häufigsten Themen bei viralen Videos. Meistens sind da Katzen involviert 😉

Long story short: lustige und herzergreifende Videos online stellen und abwarten, wie viele Menschen alleine durch das Video auf dich aufmerksam werden, selbst wenn du dein Unternehmen nur in der Videobeschreibung erwähnst.

Aus eigener Erfahrung: wir haben mal ein Video von einem verunglückten Werbedreh online gestellt. Ich sah darin alles andere als gut aus, dennoch haben wir selten so gelacht. Auch wenn wir weit davon entfernt waren, das Video als „viral“ zu bezeichnen, haben wir mit dem Video unsere höchste jemals erreichte Reichweite erzielt.

Kosten:
Dein Smartphone hat sicherlich eine Kamera

30) Besorg dir eine Drohne

Viele Leute lieben ihre Stadt. Du hoffentlich auch. Was gibt es also besseres als tolle Luftaufnahmen der Haupteinkaufsstraße oder deines Geschäfts oder Firmengebäude? Bislang dachte ich immer, man bräuchte dafür einen Helikopterflug, aber wie mich ein technikafiner Gründer lehrte geht das heutzutage auch einfacher.

Was du brauchst? Schnapp dir einfach eine Drohne und positioniere daran eine Kamera, die du auf Selbstauslöser einstellen kannst (z.B. eine GoPro). Wenn du selbst keine eigene hast, hat sicherlich einer deiner Freunde eine passende Kamera. Die Bilder kannst du dann gleich mit deinem Logo versehen und an Kunden verteilen.

So kriegst du die Aufmerksamkeit, die du brauchst. Mit einer Drohne lassen sich im Übrigen auch viele andere tolle Ideen umsetzen. Passe aber auf, dass du dich damit auch an gesetzliche Vorschriften hältst.J

Kosten:
Drohnen gibt es tatsächlich schon ab 30 Euro. Die passende Kamera dazu kannst du dir im Zweifel auch für wenig Geld ausleihen.

31) Liebe andere Unternehmen

Bei der Schnitzeljagd habe ich die Synergien mit anderen Unternehmen bereits angesprochen. Du musst andere Unternehmer und Geschäftsinhaber nicht immer als Konkurrenz betrachten, sondern vielmehr als Hilfsmittel deine Zielgruppe zu erreichen.

Unternehmen gibt es wie Sand am Meer. Entsprechend groß sind auch die Möglichkeiten. Mit wem kannst du etwas zusammen machen? Du verkaufst Socken? Dann such nach einem Schuhhersteller in deiner Nähe. Noch passender ist natürlich, wenn eure Produkte Komplementär sind, also das eine nicht ohne das andere kann. Du besitzt einen Online-Shop für Küchenmaschinen? Drei mal darfst du raten, wer dir deine Kunden bringt? Richtig, der Küchenhersteller. Kauft man sich eine neue Küche, profitiert meist auch das Zubehör von einem Neustart. Du hast einen Shop für Spielzeug, dann such nach einem Partner für Kinderkleidung. Nutze die Reichweite und Zielgruppe von anderen für dein eigenes Business.

Natürlich darfst du nicht vergessen, dass diese Partnerschaft immer auf Gegenseitigkeit beruht. Wenn du in einem anderen Ladengeschäft für dich wirbst, solltest du das auch für deinen Partner machen.

Kosten:
Fragen kostet nichts

32) Nutze Feiertage oder erschaffe eigene Festtage

Wie viele Feiertage gibt es im Jahr? Damit meine ich nicht nur gesetzliche Feiertage, sondern alle Tage, denen eine bestimmte Bedeutung zukommt. Oder Tage, die einem Ereignis oder Anlass gewidmet sind. Da gibt es die Klassiker wie Valentins- oder Muttertag, Nikolaustag, St. Martin und viele mehr. Dir nun vorzuschlagen an diesen Tagen Blumen oder Schokoweihnachtsmänner zu verteilen, klingt fast ein bisschen langweilig. Das ist so eine typische Werbeaktion für politische Parteien im Wahlkampf. Komischerweise klappt dies aber. Denke nur mal an den Valentinstag: jeder Single ist doch froh, wenn er oder sie auch in den Genuss des Valentinstages kommen würde und ihm jemand eine Kleinigkeit zukommen ließe. Aber bei solchen Aktionen bist du selten alleine. Entsprechend solltest du ruhig etwas Ausgefalleneres ausprobieren.

Viel interessanter wäre es doch, sich auf Tage zu stürzen, die nicht so populär sind, jedoch die Aufmerksamkeit auf dich lenken könnten. Klassische Tage der Sorte 1B sind beispielsweise der Weltfrauentag, der Tag des Buches oder der Weltumwelttag. Nicht, dass diese Tage in der intrinsischen Bedeutung minder gestellt sind (Ich käme in Teufels Küche, wenn ich dem Weltfrauentag seine Bedeutung absprechen würde), aber sie erhalten in der Öffentlichkeit meist weniger Aufmerksamkeit. Noch weniger vermutlich aber von deiner Konkurrenz. Mach dir diese Events doch zu nutze und lass dir etwas Spannendes einfallen.

Eine andere Idee habe ich neulich bei einer Gründerin in Köln gesehen. Sie hat schlichtweg einen eigenen Welt-(Platzhalter)-Tag ins Leben gerufen: und zwar den Weltkosmetiktag. Das Ladenlokal ein wenig feierlich ausgestattet, Presse und Kunden eingeladen und schon ging es los.

Die Formel lautet also: Welt + Worauf du die Aufmerksamkeit lenken möchtest + Tag

Dass sowas funktionieren kann, erkennt man auch an Ereignissen wie dem Movember. Dies ist ein ganzer Monat der im Zeichen der Männergesundheit steht. Was anfangs noch belächelt wurde, hat sich heutzutage zu einer wahrlichen Institution entwickelt.

Kosten:
Ein wenig Phantasie

33) Veranstalte eigene Events und lade die richtigen Leute ein

Events sind toll. Ich habe mich ja eben schon als Freund von Kindergeburtstagen geoutet (nicht falsch verstehen! Als ich selbst noch ein Kind war). Ebenso gerne gehe ich heute noch auf private Feiern jeder Art. Dort kommt man immer so schnell in Kontakt mit neuen Leuten und meist ist das Essen auch besser als in der Bar um die Ecke.

Warum also nicht selber eine kleine Party in deinem eigenen Büro oder Geschäft veranstalten. Das coole ist: du bestimmt selbst, wer kommen darf und wer nicht. Lade die für dich relevanten Leute ein (Kunden, Partner, Mitarbeiter, Lieferanten) und besorg dir etwas, das der Party das gewisse Extra verleiht. Früher war das immer die Hüpfburg, heute ist es vielleicht eher eine Band. Viele fahren auch auf diese Streetfood-Wagen ab. Und vor allem letztere sind gar nicht mal so teuer, wenn du nicht unbedingt alles sponserst. Wenn du die Räumlichkeiten selbst besitzt, kommst du auch mit wenig Geld aus.

Kosten:
Das bestimmst du selbst. Man muss nicht immer das Konto plündern, um eine gute Veranstaltung zu organisieren. Manchmal reicht auch eine befreundete Band und Frikadellen und Mettigel (der König auf jeder Party) von der Mutter.

34) Nutze deine eigenen Werbeflächen

Werbeplakate gibt es wie Sand am Meer. In der U-Bahn, in der Fußgängerzone oder einfach an der nächsten Litfaßsäule. Man könnte fast glauben, diese hätten keine Wirkung mehr. Aber ein gut gemachtes Plakat funktioniert immer. So haben wir schon zu Schulzeiten (ganz ohne Facebook) für selbstständig veranstaltete Jugendkonzerte geworben. Aber natürlich ist es schwieriger die Rendite auf diese Art der Werbung exakt nachzuweisen. Große Firmen können dies aber tatsächlich auch grob aufschlüsseln.

Nunja, da haben wir jedoch ein Problem. Die Werbeflächen in diesem Land sind leider alle unter Beschlag von gut betuchten Multinationalen Unternehmen (oder finanzstarken Lokalmatadoren). Eben auch weil so eine Werbefläche nicht gerade günstig ist. Du kannst dir ja gerne mal den Spaß machen und schauen, wie teuer denn so ein kleiner Werbebanner in der Berliner U-Bahn ist. Du wirst aus den Latschen kippen.

Warum aber nutzt du nicht einfach die Flächen, die sich dir bieten? Dein Fahrrad, dein Auto, deine Kleidung. Nutze doch einfach, was dir kostenlos zur Verfügung steht. Das fällt dann mitunter unter den Begriff „Corporate Fashion“. Also all das, was du am Körper trägst und zur Repräsentation und Identifikation dient.

Kosten:
Die Werbematerialien kosten natürlich. Sei es Bekleidung oder die Autofolie. Allerdings sind die Werbeflächen als solche umsonst.

35) Schaffe Exklusivität

Nutze den VIP-Effekt. Du hast eine App oder eine begrenzte Anzahl an Terminplätzen? Dann mach den Leuten klar, dass es etwas Besonderes ist bei dir dabei zu sein. Begrenze die Anzahl um den Effekt zu verstärken.

Genau so gehen Shoppingclubs vor, die nur auf Einladung funktionieren. Komischerweise kommt am Ende des Tages jeder in diesen Club, dennoch erzeugt dies enorme Aufmerksamkeit, gerade auch weil deine Kunden es selbst in die Welt hinaustragen.

Kosten:
Keine

36) Sticker, Sticker, Sticker und Pappmännchen

Kennst Du das auch? Du bist morgens mit der Bahn unterwegs und am Sitz vor dir kleben ein Haufen an Stickern. Meist von irgendwelchen Sportgruppierungen, Fanclubs oder aber auch von Unternehmen? Klar, dort wo jeder ist, ist es schwer aufzufallen. Und ob es so legal ist, die Bahn voller Sticker zu kleben sei dahingestellt. Aber es geht auch anders.

Im Rheinland siehst du an viele Straßenschildern oder hohen Gebäuden einen kleinen Pakman- Sticker. Meist in unterschiedlichen Farben oder Motiven. Du glaubst das fällt keinem Menschen auf? Da täuschst du dich. Tatsächlich sind diese Sticker sogar schon Thema in den öffentlichen Medien geworden. (Es handelt sich angeblich um Kunst).

Nutze diesen Effekt für Dich selbst und stelle ausgefallene Sticker her, die Du an Orten platzierst, an denen viele Menschen vorbeigehen (Denk an die Gemeindeordnung und kläre ab, dass du an dieser Stelle auch einen Sticker platzieren kannst). Viele Menschen werden mit Deiner Botschaft in Kontakt kommen. Mit einem QR Code oder einer einprägsamen URL kannst Du so neue Kunden auf Deine Seite holen. Im Zweifel ist es manchmal aber auch wirkungsvoll, zunächst einmal im geheimen zu arbeiten und dein Werk erst später zu veröffentlichen.

Eine ähnliche Aktion wurde von einem Schreiner am linken Niederrhein gemacht (du merkst, ich komme halt aus dem Rheinland). Er stellte einfach kleine bunte Pappmännchen her, die er an vielen Orten einfach an einem Stock gebunden in den Boden rammte. Sie fielen mehr als auf. Und am Ende gab dies reichlich Publicity, da sich viele Bürger diese Männchen sogar in den Garten stellten.

Kosten:
Sticker gibt es schon für 20 Euro

37) Werde König des Forums

In Internetforen werden zu den verschiedensten Problemen und Fragen Lösungen diskutiert. Oftmals sind in Foren mehrere tausend Menschen gleichzeitig online. Dies bietet eine großartige Möglichkeit für dich dein Profil als Experte in einem Bereich zu schärfen. Versuch es doch mal auf einer Seite wie gutefrage.net. Dort kannst du dir explizit Fragen deines Themengebietes regelmäßig per E-Mail zukommen lassen.

Beantworte die Fragen der Community, bringe dich ein und zeige dein Wissen. Dabei musst du nicht verkäuferisch oder reißerisch auftreten, sondern eher als eine Art Freund und Helfer (nur ohne Blaulicht). Es geht hier vielmehr darum, eine Verbindung und Vertrauen aufzubauen. Mache nur dezent auf deine Produkte und Leistungen aufmerksam und begründe, warum gerade deine Produkte dieses oder jenes Problem lösen.

Positiver Nebeneffekt. Solche Beiträge haben meist eine hohe Platzierung in den Suchmaschinen. Das bedeutet, dass nicht nur der Fragesteller deine Antwort sieht, sondern auch jeder Internetnutzer, der genau nach dem Problem sucht.

Kosten:
Keine

38) Der Abreißzettel

(Danke an Steven für den Tipp)

Manchmal sind es eben doch die Klassiker, auf die man nicht kommt bzw. die man für nicht gut genug hält, obwohl sie erheblichen Nutzen für dein Unternehmen stiften.
Bestimmt hast du an Ampeln oder am schwarzen Brett in der Uni, Supermarkt oder Clubheim schon einmal Aushänge gesehen flankiert mit einer Botschaft und der Möglichkeit Kontaktdaten abzureißen. Was empfindest du dort für gewöhnlich? In der Uni wird Nachhilfe angeboten, im Tierhandel werden Tiere angeboten und im Supermarkt alles Mögliche.
Warum frage ich das? Richtig, wie du merkst, ist dies eine ideale Möglichkeit mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu kommen. Ich denke, ich muss nicht weiter erklären, wen du in der Uni antriffst und wen im Tierhandel. Das gute daran: schwarze Bretter findet man wirklich überall und für jede Zielgruppe.

Nutze diese aktivierende Idee für dein Unternehmen und formuliere eine starke Überschrift. Die Abreißzettel bedruckst du mit einem Gutschein oder deiner Internetadresse. Und wer besonders auffallen will, der wählt eben nicht das gängige Format am schwarzen Brett, sondern etwas Ausgefalleneres.

Kosten:
Keine

39) Der Trick mit der Stempelkarte

(Danke an Max für den Tipp)

Der Frisör hat sie, die Pizzeria hat sie und das Café erst recht. Die Rede ist von Stempelkarten. Kaufe zehn Kaffees und erhalte den elften umsonst. So oder so ähnlich funktionieren diese Karten. Sie sollen vor allem Kundenbindung schaffen und das tun sie mitunter auch. Ich weiss noch ganz genau, wie fleißig ich früher bei einer großen Fastfoodkette (die mit den Sandwichs) diese Stempel gesammelt habe. Es grenzte schon fast an eine Sucht.

Besonders funktioniert diese Karte übrigens, wenn du einen kleine Trick anwendest: anstatt deine Karte mit 10 Stempeln zu kalkulieren, nimm doch lieber 12. Nicht, um geiziger zu sein, sondern eigentlich um genau das Gegenteil zu suggerieren. Beim ersten Kauf eines Kunden, stempelst du die Karte gleich doppelt oder dreifach ab. Der Kunde wird verblüfft sein, wie großzügig du bist und dich sicherlich bald wieder beehren. Für dich sind damit keine zusätzlichen Kosten verbunden.

Es grenzt schon fast ein wenig an betrug, aber am Ende des Tages kommt für den Kunden derselbe Rabatt raus. Nur das Gefühl ist ein anderes.

Kosten:
Stempelkarten und Stempel gibt’s beides für unter 35 Euro

40) Teilnahme an Wettbewerben

(Danke an Nadja für den Tipp)

Ähnlich wie bei der Radtour, kannst du dein Firmenlogo oder Produkt auch an Wettbewerben in den Vordergrund stellen und Werbung für dich machen. Das geht zum Beispiel ganz gut bei City Runs, Marathons oder Spendenläufe deiner Region.

Entscheidend ist hier wieder das richtige Accessoire. Auffällige Farben, deine 10 besten Freunde in von dir gebrandete Outfits oder vielleicht sogar deine Produktverpackung in überdimensionaler Form als Rucksack auf den Rücken? Sähe doch sicher lustig aus mit einer riesigen Kaugummipackung herumzulaufen. Du wirst sicher gesehen und landest auf dem ein oder anderen sozialen Netzwerk.

Apropos Social Network: Auch hier gibt es ab und zu Challenges, also Wettbewerbe oder Aufgaben, die oft viral gehen. Denke nur an die Ice Bucket Challenge vom letzten Sommer. Selbst Politiker haben sich beteiligt. Nimm doch einfach an solchen Challenges teil und überlege dir, wie du damit auffallen kannst. So schaffst du es selbst bei einem Marathon von tausenden Teilnehmern herauszustechen.

Kosten:
Anmeldegebühren für Wettbewerber oder Spenden. Je nach Geschmack Kosten für ein Kostüm oder passendes Accessoire

Jetzt bist du dran!

Das waren nun 40 Tipps für dich. Nicht alle sind für jeden anwendbar, aber viele können dir helfen, auf den richtigen Gedanken zu kommen und die Werbung maßgeschneidert auf dein Unternehmen anzupassen.

Du bist aber gerne noch anderweitig dran! Wir wollen die Liste selbstverständlich ausweiten und vielen anderen zur Verfügung stellen. Du hast selber Tipps für extrem günstige aber wirkungsvolle Marketingaktionen? Oder hast einen der Tipps schon ausprobiert? Dann schreib mir von deinen Erfahrungen. Ich freue mich!

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Hey super Ideen und toll geschrieben.

LG aus Mannheim

Social Media können sicherlich helfen, hr Unternehmen bekannter zu machen. Ich würde dafür sorgen, dass Social Media zu Ihrem Unternehmen passt und wenn Sie einmal angefangen haben, weiter daran arbeiten und neue Nachrichten zu posten. Ein zusätzlicher Tipp: Lassen Sie Ihren Firmenwagen beschriften! Dann sehen viele Menschen den Namen Ihres Unternehmens.

Mit hat der Anreiz der Ideem zum erfolreichen Marketing sehr gefallen. Ich denke ich werde einiges überdenken und einige Strategien ändern. Danke für viele interessante Ideen.

Vielen Dank für die tollen und unkonventionellen Tipps. Einige dieser kostengünstige Ideen teste ich gern aus! LG

Richtige pfiffige Ideen mit einem hilfreichen Kostenüberblick! Genau das, was ich gesucht habe! Vielen Dank!

Klasse Ideen. Beschaffe mir ein Kostüm was zu meinem Business passt, eine Aloe Vera Pflanze. Wer weiß wo es ich so ein Kostüm kaufen kann, bitte melden.

Ich denke gerade die Teilnahme an Messen und anderen Netzwerk-Events ist enorm wichtig, aber nicht die Stärke von jedem. Das mit dem besonderen Essen oder den Kostümen ist aber sehr witzig!
Danke für den Beitrag.

Vielen Dank für den Artikel und die zusammengefassten Tipps. Auch nach 2 Jahren sind diese immer noch topaktuell und praktisch.

Der beste Werbeträger im Außenbereich ist aber nicht der Flyerverteiler, sondern der LED-Leuchtkasten. Denn im Gegensatz zum Menschen ist dieser dauerhaft einsetzbar, bei jedem Wetter. An seiner Botschaft kommt niemand vorbei, auch nicht, wenn er die Straßenseite wechselt. 😉

marion

super ideen felix. jeder der kreativ ist und quer denkt, hat gute möglichkeiten. liebe grüsse von marion p.s.: ich hoffe, wir treffen uns mal auf einer start up-messe.

Vielen Dank Felix für diese Tipps!
Ich würde noch einfügen: E-Mail Marketing betreiben, aber zu erst Mehrwert anbieten und die E-Mails Liste erstellen von potenziellen Kunden. Etwas kostenlos Anbietern und e-Mail Adressen sammeln.
Social Media – man muss mindestens paar mal pro Woche gepostet werden sonst es wird’s nichts.
Blog schreiben- Experte im eigenen Bereich sein. Durch einen Blog kann man das zeigen.
VG

Hallo,
Finde das ebenso super geschrieben. Ich muss sagen das meine Webseite auch in sozialen Netzwerken bekannt ist und dies auch ein Erfolg hat. 😀 Die meisten sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook haben doch durch die von Nutzer erstellten Werbegruppen. Dort mach ich auch Wewrbung für meine Webseite und das bringt auch was 🙂

Grüße aus den Westerwald.

Danke für die Tipps. Auf Vieles könnte man eigentlich selber kommen… 🙂