Wie erreiche ich meine Ziele?

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Wie erreiche ich meine Ziele?

Wie erreiche ich meine Ziele? 1170 658 Felix Thönnessen

Schön, dass du wieder hier gelandet bist! Wir sprechen heute über ein sehr, sehr, sehr wichtiges Thema. Ein Thema, das wir alle nicht gut auf die Reihe kriegen: Wie werde ich reich und sexy und berühmt. Wie kann ich diese Ziele erreichen. Alle am besten auf einmal, weil wer hat sie schon alle erreicht?

Willst DU das wirklich?!

Immer wieder merke ich, dass viele Leute einen Antrieb haben, der gar nicht ihr eigener ist. Also du willst reich werden. Du willst sexy sein. Du willst richtig krass durchstarten. Aber stell es dir am besten ganz ehrlich mal vor: Reich sein, berühmt sein, Reichweite haben. Ist es das, was du wirklich willst? Willst du diese Ziele erreichen? Die Jungs schreien jetzt gerade wahrscheinlich alle auf: „Felix, ich will auf jeden Fall!“ Die Frage ist, ob es wirklich ihr eigenes Ziel ist. Erster Tipp Schau dir alles an, schau dir das an, was du selbst erreichen möchtest und hinterfrage dich: „Ist das wirklich mein Ziel oder ist das von der Gruppe?“ Weil das ist ja leider extrem oft so. Und am Ende des Tages stehst du da und erkennst, dass du ein Ziel verfolgt hast, was gar nicht dein Ziel war. Das wäre ein bisschen blöd, oder?

Manchmal werden Ziele gehypet und auf einmal will sie jeder erreichen. Wir wollen ja alle schön werden und total hübsch werden. Aber sein wir mal ganz ehrlich: Wie definiert sich das denn überhaupt? Also wie definierst du Schönheit für dich? Seid doch mal ganz ehrlich, auch die Mädels. Gerade wenn ich mir irgendwelche Bilder auf Instagram angucke, dann hab ich manchmal das Gefühl, die Leute haben alle Anerkennungsprobleme. Sie warten alle nur darauf, dass irgendeiner zu ihnen sagt: „Boah, du siehst aber toll aus. Du bist aber hübsch.“

Ein ganz wichtiges Learning, das du machst, wenn du z.B. mal in einer Therapie warst: Lernen, dass das Glück deines eigenen Lebens nur von dir selbst kommen kann – durch niemanden sonst. Sonst läufst du nur durch die Gegend und suchst nach kleinen Kicks, wie Drogen, und versuchst ständig noch einen zu kriegen. Das kann ja nicht Sinn der Sache sein, oder? Manche von euch denken sich jetzt vielleicht gerade: „Oh Gott, mein ganzes Leben bricht zusammen. So habe ich mir das nicht vorgestellt.“

Wie du deine Positionierung findest, erfährst du unter Positionierungsstrategie.

Welche Ziele willst du erreichen?

Aber das Ist ein ganz wichtiger Faktor. Also stell dir bitte die Frage, ob dein Erfolg – was du für dich als Erfolg definierst – wirklich davon abhängt. Manchmal muss man sagen, es wäre doch schön, wenn wir alle eine Wampe hätten. Jetzt wird der ein oder andere wahrscheinlich denken: „Nee, mein Sixpack gefällt mir besser.“ Aber wenn wir alle dick wären, dann würde ich den ganzen Tag Schokolade essen. Du auch? Dann würden zwangsläufig meine Minderwertigkeitskomplexe verschwinden, weil es ist doch schließlich jeder so. Dann bin ich wieder Teil der Gruppe und muss ihr nicht hinterherrennen, muss keine Ziele mehr erreichen.

Was ich noch wichtiger finde, ist der Kontext dieser Sachen. Weil du denkst, es ist ein Erfolg, gut auszusehen. Reich sein, sexy sein und viele Matches auf Tinder haben. Aber bei den meisten Leuten führt das zu einem Selbstoptimierungszwang. Kennst du das? Ich habe auch im Moment auch das Gefühl, jeder steht um 5 Uhr auf. Danach startet jeder mit Meditation und macht dann noch einen Garten Spaziergang. Trinkt dann einen Soja Latte und startet sofort mit seiner Arbeit. Kennst du das?

Bei all dem Selbstoptimierungswahn, kann man extreme Schwierigkeiten haben und gar nicht mehr wissen, wann man das alles machen soll. Man muss gut aussehen – aber auch erfolgreich sein. Man muss auch krass intelligent sein. Das ist ein bisschen wie mit den Social-Media-Kanälen. Also du hast dann so Instagram, YouTube, Twitter, LinkedIn, Clubhouse und am Ende des Tages stehst du da und es stellt sich die Frage: „Okay, wie kriege ich das da überhaupt hin?“

Wie Selbstmotivation funktioniert, erfährst du hier.

 

Gib dir Anerkennung

Manchmal stelle ich mir vor, ich würde in einen Raum hereinkommen und es wäre eine ganz besondere Atmosphäre: Ich fühle mich wie ein Gewinner, wie so ein Typ, der es so richtig schafft, der richtig was auf dem Kasten hat, der richtig was drauf hat. Alle gucken ihn an, fragen sich wer da kommt. Ich nenne das für mich selber immer den „Winner Walk“. Ich komme richtig voran und die Leute gucken mich an. Mir ist total egal, ob irgendeiner da denkt, er war mal schlanker, hat mehr Muskeln oder macht mehr Umsatz als ich. Versuch dir diese Situation einmal bildlich vorzustellen.

Blende die Anerkennung anderer für dich selber mal ausblenden, weil auch wenn du mit deinem Business deine Ziele erreichen willst und auch wenn Anerkennung ein geiler Antrieb ist, ist es auf jeden Fall falsch, alles nur dafür zu machen. Und jetzt sind wir mal ganz ehrlich: Die meisten von euch machen es aber eben nur für die Anerkennung von anderen. Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein, oder? Wir müssen aufhören mit diesem Selbstoptimierungswahn. Wenn du durch die Gegend läufst und dir sagst: „So ja, hab ich jetzt alles geschafft? Hab ich alles gemacht oder hab ich noch irgendwelche Aufgaben?“. Das finde ich auch geil. Aber manchmal solltest du dir überlegen, ob die Rakete dich vielleicht in die falsche Richtung bringt.

Wenn du an so Urzeit Neanderthaler zurückdenkst: Sie hatten dreckige Fingernägel und schlechtes Essen. Standen sie vor so einem Eisen Topf? Wahrscheinlich nicht, aber sie haben sich etwas zu Essen gemacht. Heute bist du ja durchweg mit der Optimierung deiner Kanäle, gerade wenn du selbstständig bist, auf 800.000 Ebenen beschäftigt. Und ich merke immer wieder, Leute verlieren dabei das Großes Ganze. Gerade Leute, die vielleicht auch schon ein paar Tage länger selbstständig sind. Und mich persönlich macht das ein bisschen traurig.

Fazit

Also für mich ganz wichtig: Bitte hinterfragt dich bei dem, was du tust. Ob es dich deinem Ziel näher bringt. Ob es Ziele sind, die du wirklich erreichen möchtest oder ob es was ist, das von anderen getrieben ist. Und hinterfrag all die Sachen, die du in deine persönliche Selbstoptimierung integrierst. Ob das am Ende des Tages wirklich die Sachen sind, die du gerne machen möchtest. Es ist dein Tag und du darfst selbst darüber entscheiden. Wenn du sagst, ich will hustlen und am Ende des Tages die fette Rolex haben. Oder ich werde Gangster und die Polizei kommt hinter mir her, dann ist auch das völlig in Ordnung. Aber wie gesagt, wenn du damit nicht glücklich bist und es erst mit 60 checkst, dann wäre es blöd, oder? Also in diesem Sinne, danke fürs Lesen.

Bei Interesse am privaten Mentoring Programm, besuche gerne meine Mastermind.

Felix Thönnessen

Premium Keynote Speaker, Mentor, TV Coach, Autor, Investor und vieles mehr.

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