Wahrer Reichtum kommt von innen

Felix Thönnessen 1 Comment

Bezeichnest du dich selbst als einen reichen Menschen? Bist du mit deiner finanziellen Situation zufrieden und lebst in deinem persönlichen Luxus? Die wenigsten, die ich kenne, beantworten diese Fragen mit einem kompromisslosen „ja“. Trotzdem hat wirklicher Reichtum nicht zwingend etwas mit einem hohen Gehalt zu tun. Was stattdessen wahren Reichtum ausmacht, erfährst du in diesem Artikel.

Reichtum: Geld stinkt nicht

Geld bedeutet Luxus, doch vorrangig bedeutet ein hohes Einkommen finanzielle Sicherheit und materielle Unabhängigkeit. Prinzipiell ist es aber ein Irrglaube, dass großer Reichtum automatisch ein sorgenfreies Leben bedeutet. Ich habe schon häufig beobachtet, dass bereits reiche Menschen sich primär auf die Vermehrung ihres Reichtums stützen. Auf diese Weise wird Geld zu einem Selbstzweck und verliert seinen positiven Mehrwert.

Je größer der Notgroschen auf der Bank ist, desto größer ist auch die finanzielle Sicherzeit. Allerdings kenne ich kaum jemanden, der einen so großen „Notgroschen“ auf der Bank liegen hat, dass er von den Zinsen allein leben kann.

Die Spannweite, ab wann ein Mensch als reich gilt, ist in Deutschland von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In manchen Ländern beginnt der Reichtum eines Singles bereits ab 3.500 Euro brutto im Monat, in anderen muss das Einkommen des Einzelnen mindestens 4.300 Euro betragen.

Reichtum ist also häufig eine reine Ansichtssache und hat oftmals auch etwas damit zu tun wo du dich gerade befindest und mit wem du dich vergleichst. Wenn du auf einer einsamen Insel wohnst und nur einen Euro in der Tasche hast, dann bist du der reichste Mensch dort. Es kommt also immer auf die innere Einstellung an, mit der du deine Situation betrachtest. Wenn du gerne mehr über den Wert deiner Zielsetzung erfahren willst, dann klicke hier.

 

Reichtum und Armut

Schon Leonardo Di  Caprio sagte in „The wolf of wallstreet“, dass er wisse wie es sei arm zu sein und wie es sei reich zu sein. Wenn er wählen könne, dann würde er jederzeit den Reichtum der Armut vorziehen. Denn Probleme haben alle Menschen und wenn man schon welche haben müsse, so ist es schöner diese zu lösen, während man auf dem Rücksitz einer Limousine, in einem teuren Anzug, mit einer noch teureren Armbanduhr säße. Damit spricht er vermutlich einen Gedanken aus, dem jeder von uns sofort zustimmen würde.

Viele Menschen träumen zunächst von großem Reichtum. Ihnen gefällt der Gedanke der finanziellen Planungssicherheit. Gerade wenn du überlegst dich selbstständig zu machen, ist es wichtig finanzielle Rücklagen zu haben. Dennoch brauchst du auch als Gründer keinen großen Reichtum.

Wenn dir für die Selbstständigkeit die notwendigen Gelder fehlen, dann gibt es genügend anderweitige Möglichkeiten, auf die du zurückgreifen kannst, wenn du dir ein Business aufbauen willst. Wenn du den Schritt in die Selbstständigkeit wagen willst und keine Vermögensgrundlage hast, dann klicke hier.

 

Reichtum nimmt und gibt

Bill Gates ist nicht mehr der reichste Mensch der Welt. Vor einigen Jahren wurde er von Jeff Bezos, dem Chef von Amazon, abgelöst. Glaubst du, es war ein schwerer Schlag für Bill Gates nicht mehr die finanzielle Nummer eins zu sein? Wohlmöglich. Denn eine Spitzenposition zu verlieren, ist für die menschliche Psyche weitaus schlimmer als niemals eine gehabt zu haben.

Von diesem Blickwinkel aus betrachtet, kannst du dich jetzt freuen, denn ich garantiere dir mir ziemlicher Sicherheit, dass egal wie sehr du dich in diesem Leben noch ereiferst, du höchstwahrscheinlich niemals mehr Reichtum anhäufen wirst als Bill Gates oder Jeff Bezos. Daher wirst du auch nie in die unglückliche Position kommen eine Poleposition zu verlieren. Demzufolge kannst du dich eigentlich glücklich schätzen, nicht mit den Superreichen konkurrieren zu müssen – was für ein aussichtsloses Rennen um Zahlen das bloß werden würde!

Doch blicken wir noch einmal auf Jeff Bezos. Er ist der Mann auf der Welt mit dem größten…. Reichtum. Aber denkst du auch, dass er der glücklichste Mensch auf diesem Planeten ist? Immerhin hat er das meiste Geld. Ich bezweifele das sehr stark.

Ohne Frage, Jeff wird sich alles leisten können, von dem er nur träumt. Er kennt es bestimmt nicht Monate oder Jahre lang auf ein Auto, einen Laptop oder ein Smartphone hin sparen zu müssen. Halte mich ruhig für verrückt, aber ich finde es langweilig sich immer alles, was man will, sofort leisten zu können, wann man will.

Für mich bestand schon als Kind immer eine große Freude darin, auf Dinge, die ich wollte hin zu sparen. Für meine erste Playstation habe ich ein halbes Jahr immer die Hälfte von meinem Taschengeld beiseitegelegt. Sicher, ich brauchte dafür richtig Geduld, bis ich mir meinen großen Wunsch erfüllen konnte, aber ich habe mich jeden einzelnen Monat darauf gefreut meinem Traum von einer Playstation näher zu kommen. Und Vorfreude ist bekanntlich die schönste aller Freuden.

Doch mit seinem großen Vermögen geht auch eine große Verantwortung einher. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich würde gar nicht gerne für einen so großen Konzern wie Amazon einstehen müssen.

Allein die ganzen Arbeitsplätze und Familien, die an seinem Business dranhängen. Jede falsche Entscheidung, die er trifft oder die seine Vorstandsvorsitzenden treffen, würde früher oder später auf ihn zurückfallen. Mit dieser Bürde könnte ich nachts nur noch schwer ein Auge zumachen.

 

Reichtum liegt im Auge des Betrachters

Täglich sehe ich Menschen, die vermutlich sehr gut verdienen, sich aber jeden Tag zur Arbeit quälen müssen. Sie tragen teure Anzüge und fahren schöne Autos, aber sie sind nicht glücklich.

Als Kind warst du glücklich als deine Eltern dich draußen noch eine Stunde länger haben spielen lassen oder wenn sie dir (zu meiner Zeit noch) eine Mark gaben, damit du dir eine Tüte Schnupp am Kiosk nebenan kaufen konntest. In deiner Kindheit warst du sicherlich nicht reich, aber war das nicht die schönste und sorgenfreiste Zeit deines Lebens?

Reichtum allein macht also nicht glücklich. Zweifellos kann dein Geld dir viele deiner Wünsche erfüllen, aber materielle Dinge sind nicht alles. Du kannst dir mit Geld keine guten Freunde kaufen auch keine Liebe. Reichtum verfolgt nie einen Selbstzweck, sondern hilft dir nur etwas zu erreichen. Daher ist eine solide, finanzielle Grundlage durchaus wichtig, doch alles darüber hinaus ist Luxus.

Oder wie ein guter Freund von mir einmal sagte: „Felix, die erste Millionen ist die schwerste.“ In diesem Sinne:

 

Bleib motiviert

Felix

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Linda
Gast

Ein toller Beitrag, der vielleicht einge Menschen einmal zum Nachdenken anregen wird. Gut geschrieben. Ich jedenfalls bin begeistert davon.