Von der Realität deiner Träume

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Von der Realität deiner Träume

Von der Realität deiner Träume 1622 1083 Felix Thönnessen

Habt ihr Euch eigentlich schon einmal gefragt, was ein Traum ist? Bei allem, was wir Menschen so erfunden haben – die Glühbirne, das Telefon, den Fernseher, die Elektrizität, das Internet und natürlich unser geliebtes iPhone – oder was wir entschlüsselt sowie erforscht haben, der Traum bleibt irgendwie weiterhin unergründet.

Ich finde das unheimlich spannend. Vielleicht ist der Traum irgendwie das letzte, große Geheimnis der Menschheit. Zumindest ist es so, dass für jeden Einzelnen von uns, seine Träume zum einen geheimnisvoll sein können, aber auf jeden Fall bleiben sie ein gut zu hütendes Geheimnis vor Anderen. Denn, wenn ich träume, erfährt niemand, was ich gerade träume.

Dreams are my reality
Warum ich dir heute etwas über Träume erzähle? Naja, ich könnte jetzt sagen: weißt du nicht, dass jeder von uns jede Nacht zwei Stunden träumend verbringt? Das macht gut sechs Jahre unseres Lebens? Was könnte man in dem Zeitraum stattdessen Alles tun? Aber nein, mir geht es hier nicht um irgendeine effiziente Nutzung von Lebenszeit. Ich finde, die sechs Traumjahre sind sehr gut investiert. Denn ich bin davon überzeugt, dass Träume eine wichtige Rolle spielen und auch ein Stück weit Teil unserer Realität sind. Besonders in der Welt der Erfinder, Unternehmer und Start-ups. Eine gewagte These? Warte, ich werde sie dir belegen. Und das nicht, in dem ich dir sage, dass das Lied von Richard Sanderson mit dem Refrain „Dreams are my reality“ eine ganze Generation geprägt hat und den Stehblues zu einer realen Bewegung gemacht hat. Was ein Stehblues ist, musst du bitte selbst einmal googlen.

Was ist ein Traum?
Generell spricht man davon, dass träumen die psychische Aktivität während des Schlafens ist. Schon diese Definition ist doch irgendwie mysteriös. Wir verbinden schlafen doch immer mit „Nichtstun“ und „sich ausruhen“. Und jetzt heißt es, dass wir mindestens zwei Stunden pro Nacht aktiv sind. Aber seht ihr, das stützt teilweise schon einmal meine These. Denn Aktivität ist ja immer etwas Reales. Ein Traum ist eine besondere Form des Erlebens im Schlaf. Man sieht Bilder, ist Teil der Szenerie oder empfindet intensive Gefühle während der Traumphase. Es ist Alles das, was wir am Tag genauso erleben und empfinden können. Eben nur in unserem Inneren.

Und kennt ihr das nicht auch? Ihr wacht auf und fragt Euch, ob das, was ihr geträumt habt wirklich passiert ist. Mir ist das schon manches Mal so gegangen. Je nach Traum kann das gut oder auch eher beängstigend sein. Manches Mal wünscht man sich, der Traum wäre Wirklichkeit oder man ist sehr froh, dass das vermeintlich Geschehene in der Unterwelt der Träume bleibt. Auch das zeigt doch, wie die Grenzen zwischen Realität und Traum manches Mal verschwimmen können. Aber natürlich möchte ich nicht alleine auf meiner Meinung beharren, sondern wir werden einmal schauen, was Andere so zum Thema Traum sagen.

Der Wunsch nach Entwicklung und Problemlösung
Grundsätzlich sind sich die meisten einig, dass Träume eine wichtige Funktion für den Menschen haben. Welche, darüber ist man sich nicht ganz einig. Einige Forscher halten Träume für rein biologisch-funktionale Vorgänge im Gehirn, die für die kognitive Entwicklung essentiell sind. Ein Traum aktiviert gezielt Nervenverbindungen und sorgt dafür, dass sich neue Sinneseindrücke verfestigen und die Entwicklung des Gehirns unterstützen. Der Traum als Reifeprozess des Gehirns.

Ein anderer Ansatz besagt, dass Träume vor allem zur Identitätsstiftung und Problemlösung dienen. Im Schlaf sortiert und bewertet der Geist die Erlebnisse des Tages. Dieses Verständnis erklärt, warum unsere Traumaktivität verstärkt wird, wenn wir in unserem Leben neue Erfahrungen machen.

Und zu guter Letzt, der gute Sigmund Freud. Er hat bereits im Jahre 1900 ein Werk namens „Traumdeutung“ herausgebracht. Freud vertritt darin die Meinung, dass Träume die geheimen Wünsche und Sehnsüchte des Träumenden ausdrücken. Für ihn stellen Träume eine wichtige Informationsquelle über unbewusste Erlebenswelten des einzelnen Menschen dar. Hast du es gemerkt? Wir haben von Träumen als Entwicklung gehört, als Problemlösung und als Informationsquelle für Wünsche. Da ist sie, die Realität!

Der kreative Ideengeber
All das ist doch Teil unserer täglichen Realität. Unsere Träume verraten uns sehr viel über das, was wir erreichen möchten, vielleicht sogar, wie wir unserem Ziel näher kommen. Genauso zeigen sie uns, was wir fürchten. Sie sind zwar viel intuitiver als die reine Realität, aber unsere innere Wahrnehmung und Einschätzung aus den Träumen kann uns Antworten zu Fragestellungen, Situationen oder Personen geben. Ein Traum kann sogar ein kreativer Ideengeber sein.

Diese Kreativität, die Intuition und auch die reine Information können wir für uns doch wunderbar nutzen. Gerade Menschen, die ein eigenes Business aufbauen möchten oder eine tolle Idee haben und diese weiter entwickeln möchten, brauchen die Kraft ihrer Wünsche und Träume. Der Weg zum eigenen Erfolg ist meistens etwas länger und oft ziemlich anstrengend. Wenn die Motivation und die tiefe Sehnsucht nach dem erträumten Ziel fehlen, dann wird es schwer mit der Traumerreichung. Glaubst du mir jetzt, dass Träume viel mit der Realität gemeinsam haben? Okay, um jeden Zweifel auszuräumen. Es gibt sogar ein echtes Beispiel dafür, dass ein Traum zu einer wegweisenden Erfindung geführt hat.

Die Traumfabrik
Der US-Industrielle Elias Howe sah in seinem Traum mit Lanzen bewaffnete Reiter, die ihre Waffen in rhythmischen Bewegungen in den Boden stießen. Dabei waren die Spitzen der Lanzen, die er im Traum sah, durchbohrt. Durch diese Löcher waren Schnüre gezogen, an denen Wimpel hingen. Howe erwachte und kam auf eine Idee: Er brachte das Nadelöhr nicht mehr am Ende der Nähnadel an, sondern an der Spitze. Er erfand damit das Prinzip der Nähmaschine! Stell dir vor, ohne diesen Traum wäre unser heutiger Lifestyle undenkbar. Unsere Jeans, das adrette Hemd oder ein aufwendig genähtes Kleid – nichts davon wäre in der Masse und zu einem günstigen Preis für uns verfügbar.

Mir ist bewusst, dass nicht jeder Traum gleich zu einer bahnbrechenden Erfindung führt. Und genauso löst sich ganz sicher nicht jedes Problem einfach so im Schlaf. Noch weniger möchte ich hier jeden dazu ermuntern, nur noch zu schlafen, um möglichst viel zu träumen. Aber nutzen wir doch einmal das Bewusstsein über die Kraft des Unterbewussten. Nutze deine Träume, erkenne deine Sehnsüchte und folge deinen Wünschen beharrlich.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: wenn man etwas wirklich möchte und schon immer davon geträumt, etwas zu sein oder zu erreichen, dann wird einen auch Nichts davon abhalten. In meinen Träumen war ich ein umjubelter Fußballer oder ein Archäologe und jetzt bin ich Keynote-Speaker. Ein Redner auf der Bühne, der das Publikum begeistert, wird auch umjubelt – wie der Kicker. Und als Keynote-Speaker ergründe ich Themen und grabe diese für andere quasi aus, genauso wie ein Archäologe. Siehst du, es funktioniert!

In diesem Sinne: Gib deine Träume niemals auf! Dreh dich um und schlafe weiter…nein natürlich nicht. Mach die Augen auf und folge Ihnen!

Als ich als Redner gestartet bin, sah die Realität auch erstmal mau aus, aber wenn du alles dafür gibst, wirst du auch erfolgreich.

Bleibt motiviert und voller Träume.

Dein Felix.