Schlechte Laune… her damit!

Felix Thönnessen 0 Comments

Jeder von uns hatte bestimmt schon mehr als einmal einen schlechten Tag. An solchen Tagen geht häufig gar nichts mehr und du bist grundsätzlich schon mit dem falschen Fuß aufgestanden. Was du in solchen Fällen am besten machen kannst, um schlechter Laune entgegenzuwirken, erfährst du hier.

Verbesserte Konzentration durch schlechte Laune

Es hört sich zunächst völlig skurril an, allerdings ist es psychologisch bewiesen, dass du dich besser konzentrieren kannst, wenn du schlechte Laune hast.
Versuche beim nächsten Mal, wenn du schlechte Laune hast, deinen Frust in die richtigen Bahnen zu lenken, sodass du deinen Fokus auf deine bestehende To-Do-Liste richtest. Du wirst sehen, dass du viel ergebnisorientierter arbeiten wirst und wirst automatisch mehr Wert auf Details legen.

Natürlich kann es auch vorkommen, dass du so schlecht gelaunt bist, dass du gar keine Lust dazu hast irgendwas zu machen. An solchen Tagen bereust du es überhaupt aufgestanden zu sein und jedes Wort, das an dich gerichtet wird, ist schon zu viel. Wenn du dich in so einer Situation befindest, dann sei nicht zu streng mit dir selbst.

Es ist vollkommen legitim Dinge auch mal liegen zu lassen, weil du gerade schlechte Laune hast. Solange es nicht in eine chronische Prokrastination ausartet, können manche Sachen auch einmal getrost warten. Wenn du dich dafür interessierst, warum wir grundsätzlich immer so viel zu tun haben, dann klicke hier.

Schlechte Laune lässt dich dein Chi fühlen

Es gibt Tage, an denen gar nichts mehr zu laufen scheint und du vollkommen demotiviert bist. Bei manchen ist der Auslöser eine überladene to-Do-Liste, bei anderen der allseits unbeliebte Montag. Wenn du mehr über den Montags-Frust erfahren willst und wie du ihn am besten überwindest, dann klicke hier.

Wenn du allerdings ein zeitweiliges Leistungstief hast, das durch deine schlechte Laune bedingt ist, ist ein gutes Heilmittel schöne Musik. Welches Genre du dafür nutzt, bleibt allein dir überlassen. Während der eine bei Klassik am besten abschalten kann, braucht der andere etwas, das mehr fetzt wie Rockmusik, um seine schlechte Laune zu überwinden.

Schlechte Laune ist oftmals eine mentale und emotionale Sache. Häufig kannst du den Grund deiner schlechten Laune nicht genau benennen, sondern sie ist einfach da und leider ist sie dann auch recht hartnäckig: Sie geht nämlich nicht einfach weg. Durch gute Musik und die geeignete Ablenkung, versuchst du gar nicht erst irrationale Emotionen durch Logik zu überwinden.

Musik geht direkt ins Ohr und spricht von dort aus deine Emotionen an. Mir ist es gelegentlich schon passiert, dass ich schlechte Laune hatte und vergessen hatte, dass ich mies drauf war, nachdem ich mein Lieblingslied gehört habe.

Die fünf Ursachen für schlechten Laune

Einer meiner Lieblingskomiker meinte während seiner Show einmal zum Publikum, wenn du einen Anfall von schlechter Laune hast, dann musst du dir zuvor fünf grundlegende Fragen stellen, ehe du deinen Mitmenschen die Schuld für deine negativen Gefühle in die Schuhe schiebst:

1.Wann hast du zum letzten Mal etwas gegessen? 2. Wann hast du dich das letzte Mal unter freiem Himmel bewegt? 3. Wann hast du das letzte Mal geschlafen? 4. Mit wem? Und 5. Warum? Mit diesen fünf Fragen kannst du den meisten Ursachen von schlechter Laune auf den Grund gehen.

Nicht selten kommt es allerdings vor, dass es tatsächlich dein Umfeld ist, das deine schlechte Stimmung hervorruft. In solchen Fällen solltest du dir immer klar machen, es sind die anderen, die das eigentliche Problem haben. Auch wenn andere dich möglicherweise gerechtfertigt kritisieren, so solltest du diese negativen Gefühle nicht allzu lange mit dir herum tragen. Lerne deine schlechte Laune stattdessen loszulassen, auf diese Weise bist du offen für neue Emotionen, die dir weiterhelfen und dich nicht blockieren lassen.

Manchmal ist es auch sehr hilfreich, wenn du deine schlechte Laune ins Lächerliche ziehst. Dieses Verhalten verhindert, dass du dich selbst zu ernst nimmst und lenkt dich davon ab, dich in deiner miesen Stimmung zu verrennen.

Bekämpfe schlechte Laune mit guten Erinnerungen

Schlechte Laune ist oftmals einfach da und das Schlimme daran ist, dass sie wie Herpes sein kann: Sie geht nämlich nicht weg. Je verkrampfter du an diese negative Gefühlslage herangehst, desto schlimmer wird sie vermutlich. Viel besser ist es, dich von deiner schlechten Laune mit guten Gedanken abzulenken. Kannst du dich noch an die letzte Party mit deinen Freunden erinnern? Ein Date von dir, das ein richtiges Desaster war?

Solche kleinen Anekdoten bringen dich unter Garantie schnell wieder zum Schmunzeln und sobald du in deine freudige Erinnerungswelt eingetaucht bist, desto leichter wird es dir fallen von einer positiven Sache zur nächsten zu springen. Denn ebenso wie die schlechte Laune, sind auch positive Gedanken sehr ansteckend.
Für den Fall, dass dir auf Anhieb keine guten Erinnerungen einfallen, kannst du auch grundlos versuchen zu lächeln.

Das kommt dir mit großer Sicherheit gerade ziemlich Spanisch vor, aber es gibt Forschungen, die belegen, dass ein künstlich gehaltenes Lächeln für mehrere Sekunden unserem Gehirn tatsächliche Freunde signalisiert.

Ein affektiertes Lächeln kann somit die schlechte Laune dauerhaft vertrieben und dazu führen, dass dein Gehirn wieder Glückshormone ausschüttelt. Wenn du dich an deine Kindheit (und das ist bei den meisten von uns die glücklichste Zeit in unserem Leben) zurück erinnerst, warst du nie länger als einige Minuten schlecht drauf oder hast geschmollt.

Du konntest dich viel zu leicht an den anderen Dingen im Leben erfreuen oder dich mit den einfachsten Mitteln von deiner schlechten Laune ablenken. Wie oft hast du vor anderen Kindern gestanden, die dir doof kamen und hast ihnen die Zunge herausgestreckt oder sie dir? Ich kann mich durchaus daran erinnern, dass das mehr als einmal bei mir vorkam.

Natürlich möchte ich dir jetzt nicht raten durch die Gegend zu laufen und wild fremden Menschen oder gar deinen Arbeitskollegen die Zunge herauszustrecken – um Gottes willen, aber es nimmt viel von deiner inneren Anspannung, wenn du dich vor den Spiegel stellst und beginnst eine Fratze nach der anderen zu ziehen.
Denn wie wirst du dir dabei vorkommen? Lächerlich. Ganz genau. Manchmal liegt das größte Geheimnis nämlich darin sich selbst nicht zu ernst zu nehmen und einfach mal das Leben zu genießen, weil wir für so viele Dinge wirklich dankbar sein können.

Bleib motiviert Felix

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