So planst du deine Marketing Strategie

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So planst du deine Marketing Strategie

So planst du deine Marketing Strategie 1170 658 Felix Thönnessen - Keynote Speaker und Mentor

Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema Marketing-Strategie. Wir werden klären, wie man eine Marketing-Strategie entwickelt, was für die Entwicklung einer Marketing-Strategie alles wichtig ist und worauf man achten muss. Es gibt sieben Schritte, die man braucht, um diese Marketing-Strategie zu entwickeln. In den folgenden Zeilen bekommt ihr praktische Tipps, Inputs und Hilfestellungen.

Was ist das Ziel meiner Marketing Strategie ?

Als allererstes werden wir uns damit auseinandersetzen, welches Ziel du mit deinem Unternehmen erfüllen willst. Welche Sachen musst du berücksichtigen? Wie willst du im Markt überhaupt vorgehen? Klar kann man sagen: Ich wäre gerne reich und möchte mir ein langfristig erfolgreiches Business aufbauen. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn du es auch richtig definiert hast und nur mit einem konkreten Ziel kannst du deine Marketing Strategie dementsprechend anpassen. Wenn du dich um Marketing kümmern möchtest, musst du dir zu aller erst die Frage stellen, was du konkret erreichen möchtest.

  • Willst du Bekanntheit erreichen?
  • Willst du Reichweite aufbauen?
  • Willst du Umsatz?
  • Willst du vielleicht auch Kunden gewinnen?

Es ist leicht zu sagen, dass man alles davon möchte – realistisch ist es allerdings nicht. In den meisten Fällen kannst du nicht alles erreichen. Das heißt, du solltest dir ganz konkret überlegen Welche Ziele willst du im ersten Schritt erreichen? Du kannst zum Beispiel als Ziel nehmen, Bekanntheit aufzubauen und aus dieser Bekanntheit heraus Umsatz zu generieren. Wenn ich mir überlege, wie ich das als Speaker gemacht habe, ging es im ersten Schritt gar nicht darum, Umsatz zu machen, sondern Bühne zu kriegen. Für mich war Reichweite und Bekanntheit primär – Umsatz und Kunden sekundär. Definiere dein Ziel für dich: schreibe dir konkret auf, was du für Ziele mit deinem ersten Schritt erreichen möchtest. Auch wenn du eine neue Positionierung erarbeiten möchtest, ist dieser Schritt ganz wichtig.

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Wann möchte ich mein Ziel erreichen?

Ebenso wichtig ist es, dass du dir klarmachst, in welcher Zeit du dein eben gesetztes Ziel erreichen möchtest. Wie viele Kunden, wieviel Umsatz oder auch welche Reichweite willst du bis wann schaffen? Ich habe eine Liste, in der ich die wichtigsten Kennziffern des Unternehmens notiere und immer am Ende des Monats schaue, wie sich diese Kennziffern verändert und entwickelt haben. Das ist ein ganz hilfreiches Tool, weil du deine Follower, deinen Wachstum – was auch immer – direkt beobachten kannst. Mit Clubhouse zum Beispiel habe ich noch keinen einzigen Cent verdient. Mein erstes Ziel war Bekanntheit und Reichweite aufzubauen. Mein zweites Ziel ist Geld damit zu verdienen. Also: Dein erster Schritt zur Marketing-Strategie: Ziele definieren.

Zielgruppe

Also wer ist dein Kunde? Wer ist dein Käufer und wer ist der Verwender? Und sind diese beiden Personen gleich? Viele machen den Fehler, dass die denken, diese beiden Personen seien automatisch gleich.

Beispiel

Meine Mutter kaufte Krawatten für meinen Vater. Mein Vater zieht die Krawatten an. Meine Mutter kauft dementsprechend relativ viele rosa und pinke Krawatten. Der Käufer des Produktes ist meine Mutter, der Verwender des Produktes mein Vater.

Auf meinem Instagram Profil sind 60 Prozent Frauen. Wir haben auch in der Beratung mehr Frauen als Männer – was viele vielleicht gar nicht denken. Dann kann ich doch darüber nachdenken, wie kann ich das vielleicht sogar für mich nutzen? Dasselbe betrifft Geographie: Wo verkaufst du deine Produkte? Gerade aus Deutschland denken die Leute immer nur an Deutschland. Ebenso gibt es aber noch Österreich und Schweiz, wo zu einem großen Teil auch Deutsch gesprochen wird.

Teile deine Zielgruppe ebenso in primär, sekundär und Tertiär ein. Primär bedeutet: wen willst du als erstes erreichen? Und wen als zweites und drittes?

Beispiel

Ich hatte einen bei mir in der Beratung gehabt, ein Fitnesstrainer, der sich auf Wedding Fitness spezialisiert hat. Er macht ein Fitness Produkt speziell für Leute, die absehbar heiraten. Frauen sagen oft, sie wollen extra toll im Kleid aussehen, das ist doch etwas ganz Besonderes. Dieser psychologische Faktor spielt mit rein und da macht es auch Sinn, das so zu verkaufen. Das heißt, überleg hier auch wirklich, inwieweit deine Zielgruppen Definition mit deiner Positionierung zusammenkommt.

Psychologische Faktoren meiner Marketing Strategie

  • Was sind wirklich die Bedürfnisse deiner Zielgruppe?
  • Wonach schreit sie? Welche Lösung?
  • Warum bezahlen Leute Geld für mein Mentoring?
  • Warum kommen Leute zu den Erfolgstagen – also zu meinen Veranstaltungen?
  • Wer entscheidet sich eher für die Veranstaltungen und wer für die digitalen Produkte? Und aus welchem Grund?
  • Und wo sind die anderen Leute, die dasselbe Problem haben und wie kann ich die wiederum angehen?

Passe anhand dieser Faktoren deine Marketing Strategie an.

Konkurrenz und Markt

Du schaust dir deinen Markt an, du schaust dir keine Konkurrenz an. Was sind denn die Faktoren, die du dir bei deiner Konkurrenz z.B. anschauen sollst? Schau dir deine Konkurrenz, deinen Wettbewerber an. Was und zu welchem Preis bieten die anderen an? Wie wird kommuniziert? Was kann ich davon mitnehmen? Was kann ich davon lernen? Was kann ich vielleicht genauso machen? Was sollte ich bewusst anders machen? Manchmal sind deine Kunden die nicht-Kunden deiner Konkurrenz.

Beispiel Ich bin Fitnesstrainer und biete Fitness Trainings an. Dann können ja meine Kunden die sein, die nicht ins Fitnessstudio gehen. Wenn sich Leute dort unwohl fühlen und lieber alleine trainieren, sind die nicht-Kunden des Fitnessstudios deine Kunden. Und jetzt adaptier das auch bitte auf dein Business. Welche Unternehmen, Wettbewerber, Dienstleister gibt es, deren nicht-Kunden vielleicht deine Kunden sind. Kann ich mich vielleicht bewusst – über die Ausrichtung, die Positionierung der anderen – in meinem Markt noch besser, noch stärker positionieren?

SWOT Analyse

Strength, Weaknesses, Opportunities und Threats. Das heißt darüber nachzudenken, welche Stärken und welche Schwächen hast du als Unternehmer? Aber auch auf der anderen Seite, welche Chancen und welche Risiken ergeben sich dadurch in deiner Marktentwicklung. Welche Stärken, Schwächen und Entwicklungen gibt es aktuell auf dem Markt. Wie kann ich die für mich nutzen? Welche Chancen ergeben sich? In dem Zusammenhang, schau dir doch gerne mein Video oder den Blogbeitrag zum Thema Positionierung an.

Das Budget

…oder wie meine Oma immer gesagt hat, die Moneten, die du hast oder nicht hast.

Klar kann man sein Business Schritt für Schritt langsam aufbauen, aber am schnellsten kommt man voran, wenn man investiert. Geld in die Hand zu nehmen ist der fetteste Hebel, den du hast, um dein Business größer zu machen. Punkt. Wenn du kein Geld hast, muss alles was du tust, so haargenau passen, damit deine Arbeit in einem erfolgreichen Business resultiert. Man muss definitiv Bereitschaft haben, um ein paar Euro zu investieren. Aber es lohnt sich. Mach dir eine wirkliche Budget- und Zeitplanung und überlege dir, bis zu welchem Zeitpunkt du welche Ziele erreichst.

Maßnahmen

Manchmal habe ich das Gefühl, die Leute machen sich selbstständig, machen dann Facebook und Instagram und denken, jetzt werden sie erfolgreich. Es gibt allerdings so viel mehr an Möglichkeiten, die du wählen kannst. Es gibt offline Marketing, es gibt Direktmarketing und genauso schaut doch mal, wie die anderen ihr Marketing betreiben.

Kleiner Tipp

Es gibt von Facebook die Werbeanzeigen Bibliothek. Dort kannst du dir anzeigen lassen, was andere Leute für Werbung bei Facebook schalten und wie lange sie das schon machen. Super Inspirationsquelle um selber neue Werbemaßnahmen zu finden. Vergiss aber nicht Direktmarketing, provokante Werbung, Postkarten versenden, Pressearbeit, etc. All diese Werbemaßnahmen können deine Marketing Strategie erfolgreich machen.

Controlling deiner Marketing Strategie

Wenn du alle Schritte durchgegangen bist, geht es nun um das Thema Controlling. Wenn du nun Werbung schaltest, Akquise machst, was auch immer: vergiss nicht, das Ganze zu tracken. Woher weißt du am Ende, welche deiner Maßnahmen zu Erfolg geführt hat? Ob das über bestimmte Tracking Codes ist, ob das über Google Analytics ist oder ob das über Pixel von Facebook ist, lasse ich erst mal dahingestellt. Wenn du euer Budget schon in Werbung investierst, ist es ganz wichtig zu wissen, welche von den Sachen funktioniert haben und welche nicht.

Am Ende hilft es nichts, die beste Strategie zu haben, wenn du nichts umsetzt. Such dir deine Position im Markt, entwickel deine Marketing Strategie und los geht’s.

Dein Felix

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Die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer machen nie den Umsatz, den sie machen könnten. Dabei arbeiten sie in der Regel viele, viele Stunden für ihren Traum.