Mut Definition

Mut im Alltag aktivieren – Meine Definition von Mut

Felix Thönnessen 0 Comments

Wenn du über Mut oder – schlimmer! – mutige Personen nachdenkst, fallen dir wahrscheinlich Helden ein. Menschen, die Gefahren ins Gesicht sehen oder mit mehreren hundert Sachen Berge herunterrasen und sich keine Gedanken darüber machen, dass das für die meisten Menschen unmöglich ist. Mut ist für diese Menschen normal, es steckt ihnen im Blut. Und deshalb sind diese Menschen oder Charaktere auch meistens fiktiv. Die Wahrheit ist nämlich, dass die wenigsten Menschen mutig im heldenhaften Sinne sind. Die meisten schrecken eher vor kleinen Konfrontation zurück. Und dass du wahrscheinlich ein genauso durchschnittlich wenig mutiger Mensch bist wie die meisten anderen, ist auch gut. Stell dir einfach vor, wie die Welt aussähe, wenn alle immer nur mutig wären… Wahrscheinlich wäre die Welt ein wenig leerer und es gäbe deutlich weniger Männer. Schließlich messen wir den Mut, den jemand aufbringt, vor allem darin, wie viel er riskiert. Und da gerade Männer dazu neigen, sich ständig miteinander messen zu wollen, würde wahrscheinlich immer nur der Mutigste gewinnen. Es begänne mit einer Flasche Tabasco und endete mit einem Sprung aus dem dritten Stockwerk. Insofern ist es schon wünschenswert, dass uns Mut wie etwas Besonderes vorkommt. Mut ist nicht inflationär, sondern Mut wird wahrgenommen und darüber werden Geschichten erzählt. Eine abgeschlossene Tür einzutreten, um jemandem zu helfen, der von jemand anderem – eventuell bewaffneten – bedroht wird? Das ist mutig! Ein sehr kleine Parklücke in Angriff nehmen? – Das ist noch ein bisschen mutig. Einen Müsliriegel über dem Verfallsdatum essen? – Klingt nicht mehr mutig… Dabei ist Mut ja alles, was der Mensch tut, obwohl es einen sichereren Weg geben könnte. Beim Mutigsein geht es immer darum, den bequemen Pfad zu verlassen und eine andere Option, die eventuell sogar Gefahr bedeutet, zu verfolgen. Und jetzt, wo du diese Definition kennst, frage dich doch einmal, ob du mutig bist. Siehst du die Entscheidungen, derer du viele am Tag treffen musst, als Herausforderungen? Nimmst du dir jedes Mal vor, etwas anders zu machen und mal nicht den bequemen Weg zu nehmen? Zeigst du mit dem Finger auf jeden Missstand? Wahrscheinlich hast du eine oder alle diese Fragen mit Nein beantwortet. Aber das macht nichts. Du kannst noch immer später mutig werden. Du hast bereits verstanden, dass der Alltag funktioniert, wenn du dich an vermeintliche Regeln hältst und gewohnte Muster nicht zu oft verlässt. Was Mut eigentlich ist und warum die Welt so mutlos ist Mut ist die Fähigkeit, aus der eigenen Komfortzone herauszutreten, um sich für etwas einzusetzen, obwohl es ein Risiko bedeutet. Ob man davon nur selbst profitiert oder es jemand anderem nützt, ist erst einmal zweitrangig. Und auch, ob das Ergebnis gut oder schlecht ist, ist zweitrangig. Es geht nur darum, dass du etwas tust, was ein Risiko für dich bedeutet. Und damit sind wir auch schon beim Hauptproblem mit dem Mut. Denn nicht selten würde grenzenloser Mut wirken wie pure Dummheit, oder? Hast du dich schon einmal gefragt, was dich regelmäßig davon abhält, wirklich beeindruckend mutig zu sein? Fragst du dich, warum so wenige Menschen Zivilcourage zeigen und einschreiten, wenn Mitmenschen Unrecht geschieht? Und warum du es bevorzugst, mit intakten Scheinwerfern am Verkehr teilzunehmen? Die Antwort ist immer dieselbe: Evolution. Mut ist – evolutionär betrachtet – ein zweischneidiges Schwert. Wer zu mutig ist, stirbt schneller. Es gibt nun einmal Höhen, die nicht zu einem Sprung einladen sollten. Auch ist es besser, einen Säbelzahntiger mit drei Kumpels zu erlegen als allein. Wer während der Jagd auf einen Säbelzahntiger allein von einer acht Meter hohen Klippe springt, stirbt schlichtweg schneller, als die drei anderen, die spätestens jetzt aufgeben. Anders herum ist es nicht gesund, überhaupt nicht mutig zu sein. Wer in panikartige Flucht verfällt, weil das Gebüsch raschelt, wird nie eine geruhsame Nacht im Freien verbringen. Wer sich auch vor kleinen Tierchen fürchtet, wird kaum erfolgreich jagen können. Und wer generell Angst vor Neuem hat, wird auch an der Paarung scheitern. Es gibt also ein gesundes Mittelmaß, das mittlerweile in den menschlichen Instinkten festgeschrieben ist. Und das besteht vor allem darin, dass wir uns unter unseresgleichen sicher fühlen und gelernt haben, dass wir nicht viel riskieren müssen, um zu überleben. Das liegt daran, dass die meisten menschlichen Gruppen in Gemeinschaften organisiert sind. Es ist für den Einzelnen nicht zwingend nötig, sich mit einem Speer in die Wildnis zu begeben. Trotzdem zelebriert der Mensch einzelne Individuen, die solche Dinge tun. Nur eben, dass sie nun den Mount Everest besteigen oder einen Klitschko zum Boxkampf herausfordern. Das liegt daran, dass der Mensch gleichzeitig auf starke Persönlichkeiten steht, die ihm zum Vorbild dienen oder mindestens Stärker – und damit Sicherheit – vermitteln. Mutig ist mittlerweile jeder, der trotz des sozialen Netzes aus diesem ausbricht und mehr will. Und mit der Gesellschaft kam ganz automatisch noch eine Mutbremse zum Menschen: Der Wunsch, dazuzugehören. Denn die meisten Menschen wollen – ob bewusst oder unterbewusst – zu der Herde gehören, in der sie sich befinden. Und damit sie nicht negativ auffallen und nicht verstoßen werden, passen sie sich bestmöglich an. Sie verhalten sich also konform und damit wenig individuell. Gleichzeitig einigen sich die meisten Menschen auf einen gesellschaftlichen Konsens, der die Dos und Don’ts einer Gesellschaft zusammenfasst. Und in diesem engen Rahmen bleibt nun einmal kaum Raum dafür, mutig zu sein. Wer charakterlich mutig ist, wird zurechtgewiesen (wir nennen das dann Erziehung) und wer etwas wirklich Neues macht, wird meistens belächelt. Querdenker sind nicht das, was eine Gesellschaft will. Sie will, dass alle in etwa gleich sind und reibungslos miteinander interagieren. Das verringert die Dichte an Konflikten und macht das Leben angenehmer. Und damit auch du nicht aus Versehen die falsche Beachtung von der Gesellschaft erhältst, läuft in deinem Kopf ständig ein Programm, dass dir sagt, was du darfst – und was nicht. Und genau dieses Programm verhindert es letzten Endes, Mut zu entfalten. Wie du deinen Mut aktivieren kannst Mut ist also nicht nur, neue Länder zu entdecken und Taschendiebe auf der Straße zu vermöbeln. Mut ist, Dinge anders zu machen. Und das kannst auch du. Du musst dich einfach nur …

Warum selbstständig machen?

Warum du dich selbstständig machen solltest.

Felix Thönnessen 0 Comments

Was kann im schlimmsten Fall passieren? – Eine Wertschätzung für die eigene Gründung „Ich sitze am Schreibtisch und blicke aus dem Fenster. Was mache ich hier eigentlich? In den letzten Wochen ist es wieder besonders schlimm, gerade morgens. Vielleicht sollte ich mich doch selbstständig machen.“ So oder so ähnlich fangen die meisten Texte an, die uns motivieren sollen über ein eigenes Unternehmen nachzudenken. Aber das halte ich schlicht gesagt für Blödsinn. Warum? Nun, sollte ich mich für eine Existenzgründung entscheiden, weil mein derzeitiger Beruf mich nicht erfüllt? Ich denke nicht, Das wäre so als würde ich Eis statt Schokolade essen, um abzunehmen. Selbstständigkeit ist eine bewusste Entscheidung und in der Regel kein Ausweg aus der derzeitigen Trostlosigkeit. Versteh mich da nicht falsch, aber wenn dein derzeitiger Job dich nicht erfüllt, dann such dir zunächst einen anderen. Eine Gründung ist in den seltensten Fällen die richtige Lösung. „Wie erkenne ich denn dann bitte, ob ich bereit bin etwas Eigenes aufzubauen und wann ist der richtige Zeitpunkt dafür?“ Nun, ich glaube keine Frage ist mir in den letzten Jahren öfter gestellt worden und die Antwort ist dennoch so simpel. Die richtige Antwort lautet: „Gar nicht. Du wirst nie wissen, ob der richtige Zeitpunkt gekommen ist und du genau diesen Weg gehen solltest.“ Ich hoffe das klingt dir nicht zu trist, aber es ist eben genau so. Es wird nie ein Stern am Himmel aufgehen oder einen magischen Moment am Frühstückstisch geben. Aber weißt du was? Das ist auch gut so. Warum? Nun, wenn es keinen Moment gibt auf den du warten musst, dann kann jeder Moment der richtige sein. Wenn ich an meine eigene Existenzgründung zurückdenke, dann gab es diesen Moment ebenfalls nicht, aber es gab einen Wunsch. Einen Wunsch, Dinge selbst in die Hand zu nehmen und über mein berufliches Schicksal selbst zu bestimmen. Vielleicht klingt dir das zu romantisch, aber genau das war es für mich. Wenn andere sich ein Fahrrad gewünscht haben, war mein Wunsch irgendwann eine eigene Firma zu haben. Natürlich nicht mit 10 Jahren, aber den Wunsch habe ich immer in mir getragen und es war mir klar, dass ich diesen Wunsch nur selbst erfüllen kann. Hier gab es auch keinen anderen Menschen, der mir die Entscheidung abgenommen hätte. Es gab auch keinen Vorfall in meinem Angestelltenverhältnis oder sonst etwas, dass ein konkreter Auslöser gewesen wäre. Erkenntnisse eines Kopfmenschen Als gelernter BWL treffe ich viele Entscheidungen bedacht und halte mich da für einen Kopfmensch. So habe ich auch am Anfang meiner Selbstständigkeit eine Pro- & Contra-Liste erstellt. Ich habe Argumente gesammelt, die für eine Gründung und solche, die dagegensprechen gesammelt. Am Ende hatte ich auf der Contra-Liste 10 Punkte stehen und auf der Pro waren es 5. Unsicherheit, mehr Risiko, kein festes Gehalt, keine bestehenden Kunden, kein Geld für die Gründung standen gegen Freiheit und die eigene Entscheidung. Das Ergebnis dieser Liste hätte eigentlich sein müssen, dass ich weiter angestellt bleibe. Manchmal kommt es dann eben anders. Es kommt nicht auf die Anzahl der Argumente, sondern auf deren Tragkraft an. „Mit 26 Jahren stürzt du dich in dein Unglück.“ Sammle doch erstmal ein paar Erfahrungen und dann kannst du dich immer noch selbstständig machen. Ich glaube solche Sätze habe ich am Anfang zur Genüge gehört. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern viel mehr von Menschen, die mich vor einer Fehlentscheidung schützen wollten. So habe ich natürlich lange darüber nachgedacht, wie der Weg für mich aussehen soll. Irgendwer muss schließlich noch die 15.000 Euro Bafög zurückzahlen. In dem Moment habe ich gelernt, dass niemand außer mir mein Schicksal bestimmt. Was mir dabei sehr geholfen hat … … war die Vorstellung meiner eigenen Zukunft. Wenn ich über meine berufliche Karriere nachgedacht habe, habe ich mich nie in einem Firmenporsche gesehen, der dicke Deals für das Unternehmen reinholt. Versteh mich nicht falsch, natürlich kann das erstrebenswert sein, dennoch war das nie mein persönliches Ziel. Ich habe mich selbst auf einer Bühne gesehen, in Gesprächen mit Gründern oder beim Einrichten meines eigenen Büros. Genau diese Gedanken haben mich glücklich gemacht und genau das wollte ich unbedingt. Ich finde diesen Blick in die eigene Zukunft sehr hilfreich. Wer, wenn nicht ich, weiß wohin ich will. Natürlich kann ich leicht reden. Ich hatte zu der Zeit keine Frau und auch keine Kinder und das Risiko war allein meins. Ich verstehe viele potenzielle Gründer in meinem Büro, die sich genau um den Punkt Gedanken machen. Hier muss ich genau abwägen, ob mein Wunsch, dem Glück oder der Sicherheit meiner Familie im Wege steht. Oft, gibt es aber bei zwei Lösungen eine dritte, die beide Seiten glücklich macht. Meine Definition von Erfolg „Ich geh in den Wald Pilze finden.“, heißt es so schön bei Janosch. Eins meiner Lieblingssätze, weil das Ergebnis bereits Bestandteil der Aufgabe ist. Eine Selbstständigkeit klappt nur mit 120 Prozent. Schließlich sagt man so schön: „Selbst und ständig.“ Ich glaube der Satz sollte aus dem Sprachgebrauch gestrichen werden, weil es Quatsch ist. Ja richtig, Quatsch. Warum? Nun, wenn man etwas Eigenes aufbaut, braucht man in erster Linie Leidenschaft und Glaube an sich selbst und ja, natürlich auch Zeit. Aber es geht wie bei allen Dingen darum, wie man diese Zeit richtig einsetzt. Ich erinnere mich an meine Zeit in der Unternehmensberatung. Wenn ich abends um 19 Uhr heimging, kann ich mich an einen Kollegen erinnern, der mich mit dem Satz: „Machst du nur einen halben Tag“, verabschiedete. Am nächsten Morgen beim Chef, stellte sich nicht selten heraus, dass der nette Kollege sein Projekt trotz Arbeitstag bis 23 Uhr nicht fertiggestellt hatte. Bei einer erfolgreichen Gründung kommt es vor allem oft die richtige Priorisierung und den passenden Fokus auf die wichtigen Dinge an und eben nicht darauf, ob man 70 Stunden die Woche arbeitet. „Felix, du arbeitest doch bestimmt von morgens bis abends“, ist ein anderer Satz, den ich oft höre. Oft antworte ich überraschend darauf, dass ich in meiner eigenen 4-Tageswoche auch schon mal bis 9 Uhr schlafe oder um 15 Uhr Feierabend mache. Natürlich habe ich auch andere Tage, aber insgesamt kann ich …

Private Equity alles außer Börse

Chantal Haarmann 0 Comments

Unter dem Begriff Private Equity versteht man das außerbörsliche Eigenkapital oder auch Beteiligungskapital. Darunter wird vor allem der Erwerb einer Unternehmensbeteiligung verstanden, mit dem Ziel diese zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die zu erwartende Rendite am Größten ist, wieder weiterzuverkaufen. In diesem Artikel werde ich die wichtigsten Fakten und Grundlagen anschneiden, sodass du einen Einblick in diese Finanzierungsform bekommst.

Crowdinvesting der Schwarm macht´s

Chantal Haarmann 0 Comments

Wer ein Unternehmen gründen will, der braucht vor allem eines: Startkapital. Da die meisten, die ein Start-up gründen wollen keine hunderttausende von Euro auf der Bank haben oder die Existenzgründung aus der Portokasse zahlen können, stelle ich dir heute eine gute Alternative vor, um fehlendes Startkapital zu überbrücken: Das Crowdinvesting. Es ist eine super Sache, mit der ein Start-up durch eine Vielzahl von kleineren Investitionen im Gesamten eine große finanzielle Unterstützung erhalten kann.

Crowdfunding oder gemeinsam sind wir stark

Chantal Haarmann 0 Comments

Das Crowdfunding ist eine besondere Form eines Gemeinschaftsprojekts, bei dem sich eine Vielzahl von Menschen einvernehmlich dazu entschließt ein Start-up oder ein bestimmtes Projekt zu finanzieren. Das Wunderbare dabei ist der dahinterstehende Teamgedanke, bei dem fremde Menschen zusammen kommen, um ein gemeinsames Ziel zu verwirklichen. Heute erzähle ich dir wie diese Form des Teamworks in der Gründerszene aussieht und welche Formen es gibt.

Wenn ein Business Angel seine Flügel ausspannt

Chantal Haarmann 0 Comments

Niemand sollte bei der Gründung seines Start-ups oder bei der Führung seines Unternehmens ganz auf sich alleine gestellt sein. Umso schöner ist es, wenn du einen Business Angel an deiner Seite hast. Sie haben im Gegensatz zu den richtigen Engeln den Vorteil, dass sie fassbar sind und sich darauf verstehen dir als Unternehmer rettend unter die Arme zu greifen.

Jeder hat Geheimnisse und ein Moderator erst recht

Chantal Haarmann 0 Comments

Oft werde ich von meinen Zuhörern und Followern gefragt, was einen guten Moderator ausmacht. Und welche Moderationstechniken angebracht sind, damit ein Auftritt für das Publikum interessanter ist. Viele fragen sich auch, wie der berufliche Werdegang zum Moderator aussieht. Da ich in meiner Karriere bereits viele praxisbezogene Erfahrungen sammeln konnte, ist es mir eine große Freude dich von diesem Erfahrungsschatz profitieren zu lassen.