Business Model Canvas | Konkret erklärt

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Business Model Canvas | Konkret erklärt

Business Model Canvas | Konkret erklärt 2000 1333 Felix Thönnessen

Kennst du das? Business Model Canvas. Was ist denn das schon wieder für ein Kram? Brauchst du das für dein Business? Hilft dir das? Kannst du damit irgendwelche Sachen machen?

Genau darum geht es heute. Ich werde dir konkret erklären, was das Business Model Canvas ist, wofür du das nutzen kannst und warum es sinnvoll ist. Dann gibt es, wie immer, noch glorreiche Tipps.

Was ist das?

Was ist denn dieses Business Model Canvas? Also, machen wir das wie immer. Was ist das? Canvas heißt Leinwand. Kennst du wahrscheinlich, wenn du dich damit schon einmal auseinandergesetzt hast.

Business Model Canvas ist ein Modell, mit dem man ein Geschäftsmodell darstellen kann. Mit dem du arbeiten und dein Geschäftsmodell mit wichtigen Faktoren darstellen kannst. Das Ganze in einer relativ simplen Darstellung.

Simpel erklärt, es gibt neun Faktoren, neun Schlüsselfaktoren, die man dann auf dein Business, oder auf dein Vorhaben oder auf deine Idee anwendet, und dann bekommst du eben einen Überblick darüber, wie dein Geschäftsmodell konkret aussehen könnte.

Wichtig dabei, diese Faktoren, die kleinen Kästchen, sind sozusagen natürlich indirekt auch miteinander verbunden. Das heißt, wenn du jetzt eine andere Zielgruppe hast, dann hast du einen anderen Nutzenversprechen. Wenn du andere Partner hast, dann hast du wieder etwas anderes. Es lässt sich auf alle Modelle relativ simpel anwenden.

Schlüsselpartner

Gehen wir also diese neun Faktoren einfach einmal jetzt gemeinsam durch, an einem ganz konkreten Beispiel, damit es wirklich praktikabel für dich ist. Fangen wir an.

Als allererstes siehst du, dass es die sogenannten Schlüsselpartner gibt. Das heißt also, wer sind deine Partner? Wer sind zum Beispiel aber auch deine Lieferanten? Wer stellt irgendwie für dich partnerschaftlich eine besondere Bedeutung dar?

Das könnten jetzt in meinem Falle, Veranstaltungsagenturen, Eventagenturen oder Speakeragenturen sein. Das könnten aber auch Social-Media-Kanäle sein, wenn ich die jetzt als einen Partner von mir betrachte. Das könnte aber auch mein Kameramann sein.

Also, wen brauchst du extern, um mit deinem Geschäftsmodell im Markt erfolgreich zu sein? Dann kann man eigentlich noch einen Schritt weitergehen und überlegen: „Okay, und wie groß ist der Einfluss dann auf dich, wenn dieser Partner zum Beispiel ausfällt?“ Da gibt es im Marketing noch so eine andere Analyse, die nennt sich SWOT-Analyse.

Schlüsselaktivitäten

Das nächste sind die sogenannten Schlüsselaktivitäten. Was ist dein Business? Was sind deine Schlüsselaktivitäten? Das heißt, was ist das, was du wirklich tust? Was sind deine Tätigkeiten? Die entscheidenden Schlüssel für einen potentiellen Erfolg.

Da könnte es jetzt zum Beispiel bei mir darum gehen, Content zu erstellen. Content für Social Media zu erstellen ist ein entscheidender Faktor innerhalb unserer Unternehmensstrategie. Und darum ist das eine dieser Schlüsselaktivitäten. Relativ simpel, einfach die wichtigsten Sachen aufschreiben, die man da eben tätigt.

Ressourcen

Nächster Punkt, sind die notwendigen Ressourcen. Klingt erst einmal spießig, aber was brauchst du also, um dein Produkt zu erstellen? Und da meine ich zum Beispiel Ressourcen wie Rohstoffe, aber eben auch immaterielle Ressourcen, also wie Know-how.

Wenn ich jetzt hingehe und sage zum Beispiel: „Wir beraten Unternehmerinnen und Unternehmer, und wir unterstützen die.“ Also brauchen wir als eine Ressource auf jeden Fall Know-how. Das heißt also, welche Ressourcen brauchst du, um da erfolgreich zu sein? Welche Ressourcen müssen da sein? Das können aber auch Tools sein, das kann Erfahrung sein und so weiter.

Das Produkt

Nächster Punkt, sind wir schon bei Punkt vier. Das Produkt. Beziehungsweise das Nutzenversprechen deines Produktes. Zum Beispiel einmal zu überlegen, was macht dein Produkt besonders? Was macht dein Produkt einzigartig? Welches Nutzenversprechen hängt dahinter?

Machen wir auch das einmal ganz simpel. Was verspreche ich als Felix Thönnessen jemandem, der bei uns in die Mastermind kommt? Dem verspreche ich, dass er oder sie erfolgreicher wird, mehr Umsatz macht, mehr Zeit hat, sein Business besser strukturiert und und und. Da könnte ich jetzt eine ganze Latte von Nutzenversprechen aufschreiben.

Wichtig ist dann, herauszufinden, welche dieser Nutzenversprechen sind für deinen Kunden überhaupt relevant?

Kunden

Damit sind wir schon bei Punkt fünf. Kunden. Welche Kunden hast du? Wer ist deine Zielgruppe? Wo sind die? Und wo bewegen die sich?

In meinem Falle zum Beispiel Selbstständige. Menschen, die selbstständig sind, ein eigenes Business haben und mit ihrem Business eben erfolgreicher sein wollen. Unabhängig davon, ob die Männer oder Frauen sind. Unabhängig davon, ob die 20 oder 50 sind. Das ist unsere Zielgruppe.

Selbstständige, die das Bedürfnis haben, mit ihrem Business zu wachsen, das zu skalieren. Das hat nämlich nicht zwangsläufig jeder, manche sagen auch: „Ich halte es gerne so klein.“ Das darf ja auch jeder für sich selber entscheiden.

Kundenbindung

Kommen wir schon zu Punkt sechs in unserem Business Model Canvas. Da geht es um Kundenbindung beziehungsweise um die Kundenbeziehungen. Wie pflegst du Kundenbeziehungen? Was tust du für Kundenbindung, welche Dinge machst du?

Wenn jemand bei uns in die Mastermind kommt, bekommt er eine Box zum Start, eine Felix Box und kriegt dort eben bestimmte Informationen drin. Um eben diese Kundenbindung, diese Kundenbeziehung immer wieder zu forcieren, das können jetzt natürlich auch langweilige Weihnachtskarten sein, die du jemandem zu Weihnachten schickst.

Das darfst du selber entscheiden. Aber das ist ein ganz, ganz wichtiger Faktor.

Kanäle

Siebter Punkt sind die Kanäle. Oder ein Stück weit die Vermarktung. Welche Kanäle wählst du, um deinen Kunden anzusprechen, zu erreichen, Marketing zu machen und davon zu überzeugen, deine Produkte zu erwerben?

Das ist in unserem Beispiel die Social-Media-Kanäle, die wir mit Content bestücken. Das kann aber auch Facebook-Werbung, Google-Ad-Words-Werbung, Direktmarketing, Sponsoring, Events, etc. sein.

Das sind alle diese Kanäle. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, ein großer Punkt. Für sich zu bestimmen, wie man Marketing macht.

Kosten

Die acht, das sind die Kosten. Welche Kosten fallen an welchen Stellen an? Welche Kosten sind relevant? Welche sind vielleicht nicht relevant? Und an welchen Kosten kann ich noch ein bisschen schrauben?

Ich mache zum Beispiel immer einmal im Jahr die Kostenoptimierung. Da gucke ich mir alle Kostenpositionen bei uns an und überlege: „Welche dieser Kostenpositionen muss wirklich sein?“

Gerade wenn ein Unternehmen wächst, passiert auch häufig folgendes weil, dann wachsen auch die Kosten. Nicht alle dieser wachsenden Kosten sind zwangsläufig Investitionen, die wirklich Sinn machen. Manche sind auch absolut unsinnig.

Einnahmequellen

Sind wir schon bei Numero neun. Punkt neun sind die Einnahmequellen. Wie machst du Umsatz? Wie sieht dein Preismodell aus? Und welche Wege dienen dir dazu, Geld zu verdienen?

Um das auch auf unser Modell wieder anzuwenden, auf der einen Seite bieten wir klassische Coaching Dienstleistungen wie in unserer Mastermind an. Wir haben digitale Produkte, wir verdienen Geld über Affiliate. Ich habe meinen eigenen Inkubator, wo wir uns an Start-Ups oder an Unternehmen beteiligen, wo ich über die Beteiligung selber Geld verdiene.

Es gibt also sehr viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Ganz wichtig, das, was ich am Anfang gesagt habe. Diese Dinge sind miteinander verwoben und miteinander verbunden.

Wir haben es zum Beispiel oft, wenn ich jemanden habe, der bei uns so ein Businesstalk macht. Wenn du mich schon ein bisschen verfolgst, weißt du, dass wir eine kostenlose Möglichkeit bieten, mit uns einmal über das eigene Business zu sprechen. Auch da wenden wir oft das Businessmodell Canvas an.

Ich verlinke dir das einmal. Wir bieten hier die Möglichkeit, über das Business zu sprechen. Da habe ich auch viele Leute, die ändern dann ein Feld und sind sich oft nicht darüber im Klaren, dass diese eine Änderung ganz häufig eben auch andere mit sich impliziert. Also, dass das eine eben auch Auswirkungen auf andere Dinge hat.

1.Tipp

Erster Tipp ist, sich über die Verknüpfung dieser unterschiedlichen Felder beim Canva Model im Klaren zu sein.

2.Tipp

Das Zweite, sich intensiv damit auseinanderzusetzen. Also wirklich hinzugehen und zu sagen: „Ich nehme mir einmal diese Vorlage.“ Und ich fülle die einmal komplett aus. Um diese Dinge für sich selber auch einmal ein bisschen zu verbinden.

Wichtig: Wenn du schon ein laufendes Business hast, ist das manchmal eine schöne, einfache Möglichkeit, sich zu sortieren. Sich das irgendwo hinzupinnen und für sich selber einen Überblick zu bekommen.

Fazit

So, das war Business Model Canvas, einmal im kompletten Durchlauf. Neun Schlüsselfaktoren, die entscheidend sind, die miteinander verbunden sind und dir die Möglichkeit bieten, herauszufinden, ob dein Geschäftsmodell zukünftig überhaupt Potenzial bietet.

Ich hoffe, die Tipps haben dir ein bisschen geholfen. Lieb gemeintes Angebot, wirf einmal einen Blick auf unseren Businesstalk. In dem Sinne, bis bald, hat Spaß gemacht.

Bleib motiviert

Felix