Bitte mach´s kurz … Der perfekte Kurzvortrag

In Unternehmertum by Felix ThönnessenLeave a Comment

Es ist so, wie ich immer wieder sage: Es kommt nicht auf die Länge an. Ich weiß zwar gerade nicht, woran du denkst, aber ich spreche selbstverständlich über einen Kurzvortrag. Diese Form des Vortrags ist, meiner Ansicht nach, eine unterschätzte Präsentationsvariante. In diesem Blogartikel werde ich dir in drei wichtigen Punkten zusammenfassen, warum ich so denke.

  1. Ein Kurzvortrag bündelt

    Nicht immer ist es notwendig, dass eine lange und ausgiebige Rede zu einem Thema gehalten wird. Manchmal ist ein Kurzvortrag angebrachter und auch besser. Schließlich möchtest du durch so einen Vortrag die maximale Aufmerksamkeit deines Publikums haben und halten.

    In vielerlei Hinsicht sind Kurzvorträge den Ansprachen eines Keynote-Speakers nicht unähnlich. Wenn du gerne mehr über Keynote-Speaker in Deutschland erfahren willst, dann folge diesem Link: Keynote Speaker Deutschland – „Mein Pinguin grüßt Deinen Pinguin“ 

    Als ich selbst neulich als Keynote-Speaker bei Gedankentanken auf der Bühne stand, war meine Redezeit auch streng begrenzt – eine Tatsache, die ich häufiger mal vergesse, sobald ich beginne das Publikum in meinen Kurzvortrag mit einzubeziehen. In diesem Zusammenhang kannst du gerne von meiner Notiz an mich selbst profitieren: Halte immer deine Zeit im Blick, wenn du so einen Vortrag hälst.

    Aber bitte verstehe mich nicht falsch, wenn ich meine, dass ein Kurzvortrag dein Thema bündeln soll. Denn damit ist nicht gemeint, dass du währenddessen jeden deiner Punkte mechanisch abarbeitest und deinem Publikum somit einen stumpfen, uninteressanten Monolog hälst. Auch bei dieser Form der Präsentation solltest du kreativ sein und einen flippigen Vortragsstil mitbringen.

    Diejenigen, die mich schon etwas länger kennen, wissen, dass ich auch während eines Kurzvortrags gerne einmal die eine oder andere Geschichte aus meinem Leben einfließen lasse. Das liegt nicht nur daran, dass es dadurch für das Publikum interessanter wird zuzuhören, sondern größtenteils daran, dass ich gerne anderen Leuten was erzähle und mit auf den Weg gebe.

    Außerdem darfst du nicht vergessen, dass sich eine gute Rede durch eine korrespondierende Mimik und eine souveräne Gestik auszeichnet. Das gleiche gilt auch für diese Form des Vortragstils. Schließlich ist auch ein Kurzvortrag schlussendlich nur ein Vortrag und damit von einer guten Körpersprache abhängig.

  2. Ein Kurzvortrag ist leicht

    Mittlerweile gehöre ich zum Glück zu denjenigen, denen es leicht fällt auf der Bühne zu stehen und frei zu sprechen. Oft kommen mir die kreativsten und lustigsten Ideen auch direkt vor meinem Publikum. Doch das war nicht immer so. Jeder, der schon einmal einen Vortrag vorbreiten musste, weiß, dass dahinter eine enorme Arbeit steckt.

    Denn der Anteil der freien Rede vor deinen Zuhörern ist nur die Spitze eines gigantischen Eisberges. Deshalb eignen sich Kurzvorträge hervorragend dafür, wenn du dich zwar gerne als Redner erproben willst, aber gleichzeitig noch einige Erfahrungen sammeln möchtest. Wenn du mehr über die Tätigkeit eines Redners wissen möchtest, dann ist dieser Link für dich sehr interessant:  Redner werden – die Kunst der Rhetorik 

    Gerade weil du nicht lange vor einem Publikum zu sprechen hast, wirst du auch nicht lange im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Viele Menschen, die etwas zurückhaltender sind, tendieren auch lieber zu einem Kurzvortrag als zu einer langen und ausschweifenden Rede. Dadurch, dass die reine Redezeit nicht allzu lange ist, lässt er sich auch in relativ kurzer Zeit vorbereiten.

    In diesem Zusammenhang kannst du einen Kurzvortrag von zwei Seiten aufziehen: Entweder du widmest dich dabei einem Thema besonders intensiv (jedenfalls so intensiv, wie es ein Kurzvortrag von seinem Zeitkontingent hergibt) oder du schneidest mehrere kleine Themenhäppchen an und gibst auf diese Art und Weise deinem Publikum gezielte Impulse.

    Beides ist erlaubt. Ich versuche zwar immer wieder zu betonen, dass ein Kurzvortrag im Grunde nur aus einem schmalen Zeitintervall besteht, dennoch gibt es keine konkreten zeitlichen Vorgaben nach denen du dich dabei richten müsstest. Denn – wie du bestimmt auch weißt – ob eine Sache kurz oder lang erscheint, liegt oftmals im Auge des Betrachters.

    Ich habe zwar oft gehört, dass so ein Vortrag die magische Grenze von 15 Minuten nicht überschreiten dürfte, aber es gibt kein Gesetz, welches das je festgehalten hat. Ich weiß gar nicht, was passiert wäre, wenn ich bei meinem Keynote-Vortrag länger als erlaubt gesprochen hätte… Vielleicht hätte man mich von der Bühne weggetragen 🙂

    Darüber hinaus neige ich gerne dazu zu betonen, dass der ideale Kurzvortrag für den schüchternen und etwas unerfahrenen Redner am besten so kurz gehalten wird, dass er keine Zeit hat überhaupt nervös zu werden. Denn dann wird dein Publikum sich nicht langweilen und du wirst nicht aufgeregt sein. Also eine Win-Win Situation für beide Seiten.

    Dennoch ist es wichtig bei einem Kurzvortrag eine klare Struktur zu haben, damit ein roter Faden erkennbar bleibt. Das schaffst du wie bei einem normalen Vortag, indem du eine gute Gliederung deines Themas hast, sowie zur Unterstützung deiner Präsentation ein paar Stichpunkte notierst. Aber auch hierbei ist der Arbeitsaufwand nicht annähernd mit dem vergleichbar, den du für eine Rede hättest.

  3. Ein Kurzvortrag ist zeitgerecht

    Falls du etwas schmunzeln musstest, als du diese Überschrift gelesen hast, dann hast du den Wortwitz verstanden. Falls nicht, kommt hier eine kleine Erklärung für dich:

    Es ist unbestreitbar, dass unsere Zeit schnelllebig geworden ist. Eine Tatsache, die sich nicht zu Letzt auf die Digitalisierung unserer Welt zurückführen lässt. Sofern du gerne mehr über die Digitalisierung erfahren willst, dann lade ich dich dazu ein hier zu klicken: Digitalisierung 2.0 im Jahr 2084 

    Gerade dadurch, dass wir immer mehr Input innerhalb von noch kürzerer Zeit erhalten können, fällt es Vielen nicht mehr so leicht sich länger mit einem Thema auseinander zu setzen. Ein Kurzvortrag hingegen ist flexibel und passt sich zeitlich individuell deinem Publikum an. Wenn ich zum Beispiel über Digitalisierung spreche, ist das für mich sehr hilfreich um auf den Punkt zu kommen.

    Auf diese Weise kannst du deinen Zuhörern in kurzer und gebündelter Form ein Thema nahe bringen, gezielte Anreize schaffen oder neues Wissen vermitteln. Die meisten Leute, die ich kenne, möchten nämlich gerne Zeit sparen. Ein guter Kurzvortrag beherzigt daher eine wichtige Regel: In der Kürze liegt die Effizienz.

    Wenn du einmal zurückdenkst waren doch die Lehrer und die Professoren am schlimmsten, die ein und dasselbe Thema immer und immer wieder bis zum letzten Detail aufgerollt haben. So sehr, dass du es nicht mehr hören konntest. Das kann bei einem Kurzvortrag nicht passieren – bei zu langen Reden hingegen schon.

    Doch nicht nur dein Publikum möchte seine Zeit sinnvoll investieren, sondern auch du solltest die kurze Zeit, die dir zu Verfügung steht, adäquat nutzen. Indem du auf dein Thema fokussiert bleibst, verhinderst du zu lange Ausschweifungen.

    Schließlich soll man gerade bei einem Kurzvortrag dann aufhören, wenn es am schönsten ist. Und in diesem Sinne verabschiede ich mich ganz herzlich von dir!

    Bleib motiviert Felix

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