In 11 Schritten einen Businessplan erstellen – die ultimative Anleitung.


Was ist ein Businessplan?


Ein Businessplan ist in erster Linie eine Darstellung deines Geschäftsvorhabens.

Ob du den Businessplan für dich selber oder für eine Bank, einen Investor oder jemand anderen verfasst – es geht immer darum, dein Geschäftsvorhaben, deine Geschäftsidee und deine Vision darzustellen.

Und wenn es um eine Darstellung geht, ist der Begriff „Präsentation“ nicht mehr weit entfernt. Wie einer Bank oder der Bundesagentur für Arbeit, präsentierst du ebenso auch dir selber deine eigene Geschäftsidee.

Du vereinst beim Businessplan erstellen deine Ziele, Überlegungen, Statistiken, Studien und Analysen  und stellst so das Potenzial und die Realisierbarkeit deines unternehmerischen Projekts dar.

Warum du einen Businessplan erstellen solltest?


Egal, ob du selbst den Businessplan schreiben lassen oder selbst erstellen willst – du musst dieses umfangreiche Dokument immer als eine Art Test betrachten.

Der Businessplan ist – mindestens! – die Bachelorarbeit eines Startup-Gründers. Wenn dein Businessplan in der Form zwar an sich richtig, aber inhaltlich schwach ist, dann scheitert es vielleicht sogar schon an deiner Idee. Allerdings dürfte die größere Herausforderung darin bestehen, deine gute Idee auch als gute Idee zu verkaufen.

Hier zeigt sich die Relevanz eines Geschäftsplanes am ehesten: Der Businessplan ist das Backup für dein Konzept. Was darin geschrieben steht soll den Wert, die Machbarkeit und die Rentabilität deines Vorhabens theoretisch untermauern.

Gleichzeitig muss dein Businessplan auch eventuelle Probleme, deren Lösungen und künftige Herausforderungen miteinbeziehen. Dein Businessplan dient nicht dazu, dass du deine Idee schönst und Unsicherheiten überspielst.

Du und die Leser Deines Businessplans (also Investoren und eventuelle zukünftige Geschäftspartner) müssen genau sehen, was von deinem Business zu erwarten ist. Trotz eventueller Problemchen soll das Konzept überzeugend dargestellt sein, weil du zeigst, dass die Problemchen erkannt und lösbar sind. Dein Businessplan soll ja schließlich begeistern.

Er gibt vor allem eine klare Struktur vor und dient als Orientierungshilfe für dein Handeln.

Er ist also in erster Linie für dich selbst als Gründer sehr wertvoll. Aber natürlich willst nicht nur du selber, sondern gegebenenfalls auch viele andere dein Geschäftsvorhaben kennen lernen. So zum Beispiel die Bank, von der du einen Kredit benötigst oder ein Investor, von dem du dir eine Investition und einen strategischen Partner wünschst.

Aber auch Förderprogramme wie der Gründungszuschuss und das Einstiegsgeld der Bundesagentur für Arbeit bauen auf dem Businessplan auf. Hier wollen alle entscheidenden Personen wissen, worum es sich bei deinem Geschäftsvorhaben handelt. Für die Existenzgründung ist der Businessplan also mehr als nur der Leitfaden bzw. der Geschäftsplan, der dir einen roten Faden gibt.

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Wie soll ein Businessplan aussehen?


Der Businessplan Inhalt ist nicht klar definiert, dennoch hat sich eine Struktur herauskristallisiert, die heutzutage von vielen Kapitalgebern erwartet wird. Ich stelle dir hier mal dar, wie ich einen Businessplan schreiben würde:

1. Executive Summary

Die Executive Summary ist eins dieser vielen englischen Ausdrücke, die sich in den deutschen Gründer-Sprachgebrauch geschummelt haben. Dabei ist es nichts anderes als eine Zusammenfassung des gesamten Businessplans. Sie sollte nicht länger als zwei DinA4-Seiten lang sein und verfolgt den Zweck, dem Leser von Beginn an aufzuzeigen, worum es genau in dem Businessplan geht.

Das Geschäftsvorhaben sollte in seinen gröbsten Zügen also schon nach Lesen des Executive Summarys verstanden worden sein. Kleiner Tipp: Schreib die Executive Summary ganz zum Schluss, wenn Du auch wirklich weißt, was du alles zusammenfassen musst.

Gehe Schritt für Schritt vor: Beginne bei dir, der Gründerperson (oder den Gründerpersonen, falls es sich um ein Gründer-Team handelt) und ende mit zusammenfassenden Angaben zum Finanzkonzept des Geschäftsvorhabens. Verdeutliche mit Absätzen die einzelnen Themenblöcke – das macht es besonders übersichtlich.

2. Gründerperson

Beschreibe hier kurz, warum du dich selbstständig machen willst. Stelle deine Kompetenzen als Gründer bzw. die Kompetenzen des Gründer-Teams aufgeschlüsselt dar. Kläre hierbei auch, welche fachlichen, sozialen und betriebswirtschaftlichen Qualifikationen hierfür erforderlich sind und über welche Kompetenzen du bzw. ihr bereits verfügt, um erfolgreich zu sein.

Zeige auch eventuelle Defizite bei den Qualifikationen und noch zu erlernende Kompetenzen auf. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eher ein Zeichen gesunder Selbstreflexion.

Mache dich nicht zu einem Superhelden! Selbst die vermeintlich „besten Unternehmer der Welt“ wie Apple-Gründer Steve Jobs und Amazon- Gründer Jeff Bezos haben nicht von jedem Bereich Ahnung – oder glaubst du Steve Jobs wusste, wie die Buchführung zu machen ist?! Eher nicht. Es ist unrealistisch, dass du alles gut kannst. Also bleibe sachlich und ehrlich im Businessplan.

3. Geschäftsidee

Erläutere kurz und prägnant, welche konkreten Ideen du verwirklichen willst und welche Chancen und Risiken hiermit verbunden sind. Geh hierbei auch darauf ein, welche Produkte und Dienstleistungen du konkret realisieren willst.

Die Geschäftsidee ist der Kern deines Businessplans. Sie gibt dem Leser Aufschluss über dein gesamtes Gründungsvorhaben.

Das Ganze sollte aber auch nachvollziehbar sein. Es geht nicht nur darum, dass du selber deine Idee verstehst, sondern vor allem darum, dass es andere tun. Der Leser muss ein Gefühl dafür bekommen, inwieweit die Geschäftsidee realistisch ist und wie der Markt diese Idee annehmen wird. Steck ruhig deine Motivation und die Begeisterung für dein Projekt hinein, wenn du den Businessplan schreibst und reiße den Leser mit.

4. Produkt/Dienstleistung

An dieser Stelle soll vor allem eine Frage beantwortet werden: Welchen Kundennutzen erfüllst du mit deinem Produkt bzw. deiner Dienstleistung?

Ein Produkt, bzw. eine Dienstleistung löst immer ein Problem eines Abnehmers. Ein Abnehmer kann ein Konsument und eine Privatperson sein (dann spricht man von einem „Business-to-Consumer“ (B2C) – Modell) oder ein Unternehmen und eine Organisation sein (dann spricht man von einem „Business-to-Business“ (B2B) – Modell).

Hier stellst du dein Produkt, bzw. deine Dienstleistung vor. Erläutere dabei nicht haarklein alle technischen Prozesse, die Teil des Produktes oder der Dienstleistung sind. Der Leser will die Funktionalität verstehen, er will wissen, was für ein Problem das Produkt bzw. die Dienstleistung löst und natürlich auch wie. Jedoch nicht auf technischer Ebene, sondern auf einer operativen Ebene, sodass selbst die Oma die Geschäftsidee versteht.

Technische Details zu deinem Produkt oder dem Fertigungsverfahren gehören  in den Anhang.

Verweise im Businessplan an den entsprechenden Stellen auf die angehängten Unterlagen und kommentiere diese eindeutig. So weiß der Leser direkt, wo es langgeht.

5. Markt/Wettbewerb/Zielgruppe

In diesem Schritt soll die Situation und das Umfeld deiner Existenzgründung näher beleuchtet werden. Geh auf Veränderungen, Trends und Besonderheiten deines Marktes ein, beschreibe detailliert deine Zielgruppe – also die Menschen, denen du deine Produkte und Dienstleistungen anbieten möchtest.

Schlüssle dazu deinen Markt nach Bezugsgrößen auf. Am leichtesten geht das mit Fragen wie etwa für den Smartphone-Markt: Wie groß ist das Marktpotenzial in Deutschland noch? Wie weit ist die Sättigung fortgeschritten? Hat bereits jeder ein Smartphone? Wie viele Smartphones werden jährlich in Deutschland verkauft? Antworten auf diese Fragen und damit relevante Bezugsgrößen für die Marktanalyse, findest du mithilfe von Statistiken und Studien, die du im Internet (z.B. auf Statista) findest.

Vergesse weder eine ausführliche Analyse deiner Zielgruppe, noch deines Wettbewerbs. Die Meinung, dass die Zielgruppe „nicht richtig greifbar“ ist, ist leider sehr verbreitet.

Dabei kann sie für jedes Produkt und jede Dienstleistung mithilfe der gesammelten Daten im Internet im Vergleich zum letzten Jahrhundert leicht identifiziert werden. Ebenso wie alle Wettbewerber, zu denen übrigens nicht nur die Konkurrenten, sondern auch vermeintliche Partner gehören, die durch einen potenziell leichten Markteintritt schnell zum Konkurrenten werden können.

6. Organisationsstruktur

Gib hier einen kurzen Überblick, wer konkret an der Geschäftsidee deiner Existenzgründung beteiligt ist. Arbeitest du im Team oder findet die Gründung und Umsetzung nur durch dich alleine statt?

Geh hier auch darauf ein, welchen Personalumfang du benötigst, welche Tätigkeiten durch dich selbst durchgeführt werden und welche Aufgaben auf dein Team oder deine Kooperationspartner entfallen. Überdies legst du hier fest, welche Rechtsform du für dein Unternehmen gewählt hast. Auch das Gründungsdatum und der Gründungsort sollten vermerkt werden.

7. Marketing

Auch ein wichtiger Punkt beim Businessplan erstellen ist der Marketingteil. Hier wird zur Marketingstrategie und zu konkreten Werbe- und Vertriebsüberlegungen ausführlich Stellung genommen. Erläutere, wie du den oben beschriebenen Kunden für deine Produkte und Dienstleistungen begeistern willst. Was kannst du besser als die anderen und wie willst du diesen Wettbewerbsvorteil kommunizieren?

8. Finanzkalkulation

Beschreibe kurz, auf welcher Basis du die Kalkulationen in deinem Finanzierungsplan entwickelt hast. Gehe außerdem auf erwartete zukünftige Umsatzentwicklungen ein.

Für den Businessplan ist ein aussagekräftiges Finanzierungskonzept deines Gründungsvorhabens notwendig. Dabei werden Ausführungen zum Geschäftskonzept und dessen Planungen zusammengeführt und in Zahlen wiedergegeben. Insgesamt soll ein Überblick über die künftige Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage des Unternehmens gegeben werden. Die Finanzplanung umfasst folgende Bestandteile: Kapitalbedarfsplan, Finanzierungsplan und eine Umsatz-/Rentabilitätsvorschau (für 3 Jahre).

9. Kapitalbedarfsplan

Der Kapitalbedarfsplan soll einen Überblick über das notwendige Kapital des Gründungsvorhabens geben. Dabei muss aufgezeigt werden, wie viel Kapital für die Umsetzung benötigt wird. Eine gute und schlüssige Planung spiegelt die Qualität des Gründungsvorhabens wider.

Schließlich wollen Investoren immer wissen, worin sie ihr Geld investieren und auch du willst den Überblick über deine Finanzen nicht verlieren.

10. Finanzierungsplan

Nachdem im ersten Schritt das notwendige Kapital festgelegt wurde, werden im Finanzierungsplan die Geldquellen des Gründungsvorhabens benannt. Das kann entweder Eigenkapital oder Fremdkapital sein.

Eigenkapital ist dein eigenes Geld, das angespart wurde und durch Rücklagen für das Gründungsvorhaben zur Verfügung steht oder Beteiligungskapital anderer Geldgeber.

Fremdkapital sind Bankkredite und öffentliche Fördermittel wie das Gründercoaching Deutschland oder der Gründungszuschuss. Für die fachkundige Stellungnahme ist das Eigenkapital wichtiger als Fremdkapital.

11. Umsatz-/Rentabilitätsvorschau

In der Umsatz- bzw. Rentabilitätsvorschau werden alle Einnahmen und Ausgaben erfasst, die innerhalb deiner Geschäftstätigkeit anfallen. Hierbei werden auch private Ausgaben einbezogen. Der Umsatz des neu gegründeten Unternehmens muss hoch genug sein, sodass alle betrieblichen Kosten gedeckt werden und auch der kalkulierte Gewinn erzielt wird. Eine solche Vorschau dient vor allem dazu festzustellen, ob sich das Gründungsvorhaben lohnt. Vor allem für den Gründer selbst. Daher muss der Plan gewissenhaft ausgearbeitet werden.

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Worauf sollte ich sonst noch beim Businessplan erstellen achten?


Es ist wichtig, dass du von deinem eigenen Produkt, deiner eigenen Idee überzeugt bist. Nur indem du hinter dem stehst was du anbietest, wirst du dich auch erfolgreich verkaufen können. Egal wie gut deine Idee oder dein Businessplan ist, es wird dir nichts bringen, wenn du diesen nicht gut präsentieren kannst.

Für deinen erfolgreichen Businessplan Aufbau habe ich dir noch die folgenden Tipps zusammengestellt:

Arbeite strukturiert

Der Businessplan wächst und gedeiht zusammen mit der Entwicklung deiner Geschäftsidee. Dass einzelne Kapitel immer wieder umgeschrieben und neu gefeilt werden, ist also völlig normal.

Damit du in diesem Prozess nicht den Wald vor lauter Bäumen übersiehst und die Übersicht über deine Quellen verlierst, lautet mein erster Tipp: Themenblöcke festlegen und nummerieren, Querverweise notieren und Quellenmaterial nach Themen ordnen.

Ordnung ist alles Eine klare Struktur ist nicht nur für den Leser sehr hilfreich, der sich vielleicht nur ausgesuchte Kapitel vornimmt, sondern ist vor allem auch für dich der wichtigste Orientierungspunkt.

Anders gesagt: die Businessplan Gliederung ist der rote Faden, der dich sicher durch deine Arbeit führt – also halt dich daran fest.

Schreibe nicht für deine Kunden

Ja, du bist begeistert von deiner Idee und deinem mutigen Schritt in die Selbstständigkeit und so soll es auch sein.

Dein Businessplan ist jedoch nicht das richtige Medium, um Kunden von deinem Vorhaben zu überzeugen. Hier geht es vielmehr darum, einem unparteiischen Leser einen möglichst objektiven Eindruck zu vermitteln.

Führe ruhig auch sachlich Stärken und Schwächen deines Konzepts auf, beachte dabei jedoch, dass du bei der Nennung von Risiken auch immer die sich daraus ergebenden Chancen aufzeigst.

Der Businessplan, den du erstellt hast, ist Plan A – keine Frage. Aber indem du zeigst, dass du auch andere Businessplanmuster durchdacht oder dich mit anderen Businessplanvorlagen vertraut gemacht hast, verleihst du dir und deinen späteren Geldgeber größere Sicherheit.

Es ist immer gut ein Sicherungsseil zu haben, grade dann, wenn du zum ersten Mal klettern gehst.

Kenne den Markt

Egal in welcher Branche du eine Unternehmensgründung anstrebst, es ist unumgänglich den Markt der Ideen bereits zu kennen. Während du deinen Businessplan erstellst, musst du dich zwangsläufig auch mit den Leuten beschäftigen, welche gleiche oder ähnliche Ideen haben wie du selbst. Hast du dich mit diesen nicht intensiv auseinandergesetzt, wirkt dein Wissen schnell geklaut oder noch schlimmer: Du uninformiert und dementsprechend wenig kompetent.

Leider bekommt man nichts im Leben geschenkt und das gleiche gilt auch beim Businessplan. Informiere dich darüber, welche Punkte du für deine Investoren am besten in deinen Businessplan aufnehmen solltest, denn eine Einstellung wie: „Einfach drauf los“ kann rasch zu übereilt und wenig durchdacht denjenigen gegenüber wirken, auf deren Unterstützung du später angewiesen bist. Bedenke dabei: Viele wollen gerne ein Unternehmen gründen, aber nur wenigen ist die dahinterstehende Arbeit tatsächlich bewusst.

Kritisiere dich selbst

Klingt seltsam, aber kritisiere dich selbst, bevor andere es tun können. Indem du zeigst, dass du dir der Schwachstellen in deiner Idee bewusst bist und diese bei der Erstellung eines Businessplans nicht außer Acht lässt, zeigst du, dass du dich kritisch mit deiner Idee auseinandergesetzt hast.

Egal welches Vorhaben du in Angriff nehmen willst, egal welche Idee du an deine Investoren bringen möchtest, du wirst immer überzeugen müssen. Um einen erfolgreichen Businessplan zu schreiben, brauchst du zunächst eine innovative Idee, mit der du andere mitreißen und überzeugen kannst. Vergiss dabei nicht, vor allem am Anfang auf reine Fakten und auf solide Zahlen zu setzen. Insbesondere Investoren wollen Nägel mit Köpfen sehen und sich nicht von heißer Luft abspeisen lassen.

Lege Wert auf Text, Übersichtlichkeit & Design

Corporate Design – also ein einheitliches Erscheinungsbild deines Unternehmens – geht schon beim Konzept los. Achte also darauf, dass du einheitliche Schriftgrößen und –typen verwendest, dass die Überschriften einheitlich gestaltet sind und arbeite mit ansprechenden und übersichtlichen Grafiken und Diagrammen.

Die Schriftgröße sollte nicht kleiner als 11 Punkte sein. Auch beim Druck und bei der Bindung ist auf Hochwertigkeit zu achten – schließlich soll sich deine tolle Idee doch im Sonntagsdress präsentieren.

Bei jeder Bewerbung, bei jedem Lebenslauf und bei jedem anderen Schreiben, dass dich persönlich auszeichnet solltest du immer eines vermeiden: Grammatik und Rechtschreibfehler.

Dies ist wenn du einen Businessplan schreiben willst nicht anders, denn damit zeichnest du dich aus. Und unter uns gesagt: Würdest du jemandem eine erfolgreiche Unternehmensgründung und ein diplomatisches Geschick im Umgang mit Investoren zutrauen, der „das und dass“ nicht voneinander unterscheiden kann? Wohl eher nicht.

Was ich auch noch hilfreich finde, ist die Businessplan Checkliste der KfW Bank: Hier gehts lang

Businessplan für Gründer und Selbstständige

Kann ich eine Vorlage für meinen Businessplan verwenden?


Grundsätzlich kriegst du von mir hier erstmal ein Ja. Aber mit der Vorlage eines Businessplans meine ich keinen Fertigen, wo du nur noch deinen Namen eintragen musst. Wen willst du damit überzeugen? Niemanden wahrscheinlich. Aber du kannst zum Beispiel unsere Vorlage nutzen, die wir dir im Startup Package kostenlos zur Verfügung stellen. Damit hast du eine Grundlage und kannst loslegen. Die Vorlage dient als Muster für den Businessplan und hilft dir einen eigenen Businessplan erstellen zu können.

Wie erstelle ich einen Businessplan?


Das ist eine der am meist gestellten Fragen. Du kannst deinen Plan alleine oder mit Hilfe eines Beraters erstellen. Du solltest dir so oder so eine Menge Arbeit damit machen. Warum? Weil du oft nur eine Möglichkeit hast, Investoren oder Banken damit zu überzeugen. Genau für den Fall haben wir ein eigenes Produkt kreiert. Zusammen schreiben wir einen Businessplan, der Banken und Investoren überzeugt.

Zusammen können wir deinen Businessplan erstellen und dein Vorhaben so erfolgreich machen.

Wie kann ich den Businessplan weiter optimieren?


Nachdem du den Businessplan als solches erstellt hast, geht es nun an die Optimierung. Sei dir jedoch einer Gegebenheit bewusst: Du kannst den Businessplan immer weiter optimieren, aber solltest für dich selbst einen Punkt festlegen an dem du damit fertig bist. Ich gebe dir hier weitere Punkte an die Hand:

  • Die Zusammenfassung

Nachdem inhaltlich alles eingearbeitet ist, solltest du vor das erste Kapitel eine Zusammenfassung einfügen. Ich empfehle hier 2 Seiten. Auf diesen beiden Seiten sollten die Kernaussagen der jeweiligen Kapitel eingearbeitet werden.

  • Das Wording

Schreibe den Businessplan aus der Ich-Perspektive. Auch wenn eine objektive Schreibweise sinnvoll ist, solltest du im Hinblick auf den Lesern das Vorhaben positiv darstellen.

  • Orthographie

Achte auf eine gut lesbare Schrift, aber achte vor allem auf Rechtschreibung und Grammatik.

  • Bilder

Bilder dienen vor allem dazu dein Vorhaben besser zu verdeutlichen oder mit Diagrammen darzustellen wie dein Markt aussieht. Setze Bilder gewählt ein, um den Textfluss bewusst aufzubrechen und den Leser evtl. sogar emotional anzusprechen.

  • Umfang

Eine genaue Angabe wie lang ein Businessplan sein soll, gibt es nicht. In den meisten Fällen hat ein Businessplan jedoch einen textlichen Umfang von 20-40 Seiten.

  • Quellen

Wenn du Informationen aus externen Quellen verwendest, solltest du diese auch explizit kennzeichnen. Gerade bei Diagrammen solltest Sie angeben aus welchem Jahr die Informationen stammen.

  • Fragenkatalog Top 10

Was ich gerne in Businesspläne einbinde, ist eine FAQ Liste – also welche 10 Fragen würde ein Leser als erstes stellen und diese beantwortest du dann positiv im Businessplan.

  • Fragen der Anderen

Wenn du über dein Vorhaben sprichst, werden dir zwangsläufig Fragen gestellt. Notiere dir diese Fragen und überprüfe, ob du darauf in deinem Businessplan Antworten findest. Andernfalls ergänze deinen Plan.

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Du hast Probleme bei der Businessplan Erstellung?


Natürlich können bei der Erstellung des Businessplans Schwierigkeiten auftreten. Lass dich davon nicht aus der Ruhe bringen. Für die Klassischsten dieser Fälle habe ich an dieser Stelle Lösungsvorschläge eingebunden:

Du findest keine Informationen über die Konkurrenz?

Natürlich veröffentlichen die Konkurrenten nicht alle Informationen, die du benötigst. Dennoch kannst du auch kreative Wege einschlagen. Wenn du etwa ein Café eröffnen willst, besuch die Cafés der Konkurrenz und beobachte eine Zeitlang das Geschehen. Weiterhin kannst du natürlich –sofern du das mit deinem Gewissen ausmachen kannst- Konkurrenten anrufen und dich als potenzieller Kunde ausgeben. Oft haben auch Verbände Informationen zu Ihren Mitgliedern.

Mein Produkt lässt sich nun sehr schwierig beschreiben?

Wenn du bereits an dieser Stelle Schwierigkeiten hast dein Produkt zu beschreiben, wie soll ein Kunde es dann verstehen? Arbeite dann mit Vergleichen oder versuche andere Worte zu finden. Schau dir andere Produktbeschreibungen an und orientieren dich an diesen.

Meine Stärken und mein Lebenslauf passen eigentlich nicht zu meinem Vorhaben?

Wenn du dennoch davon überzeugt bist der richtige „Umsetzer“ zu sein, denke darüber nach wie du auf die Idee gekommen bist und welche Gedanken in deinem Kopf dazu geführt haben sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. So findest du evtl. eine Verbindung, die passt.

Ich finde keine relevanten Marktinformationen?

Wenn du trotz der Recherche im Internet nicht auf entsprechende Informationen stoßen, kannst du auch Interviews mit Branchenexperten führen und deren Meinungen im Businessplan wiedergeben. Auch eine kleine eigene Marktforschung würde sich dann ggfls. anbieten.

Ich habe sprachliche Schwierigkeiten?

Natürlich erscheint das zunächst als ein Problem. Jedoch kannst du heutzutage oft auch bezahlbar Unterstützung durch einen Dienstleister suchen. Ebenfalls kannst du einen Lektor nach Abschluss deines Plans drüber lesen lassen.

Ich finde keine relevanten Bilder für den Businessplan?

Du kannst auch Bilder als Stimmungseinstieg in das jeweilige Kapitel verwenden. Auch gibt es eine Vielzahl an kostenlosen Bilderdatenbanken, wo sich entsprechende Bilder finden lassen. Auch kann das Erstellen von eigenen Bildern hier eine Lösung sein.

Ich benötige Unterstützung bei der Erstellung?

Es gibt verschiedene Anlaufstellen, die du nutzen kannst. Dazu gehören etwa die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, Startercenter und darauf spezialisierte Gründungs- und Unternehmensberater.

Der hier beschriebene Aufbau passt nicht zu meinem Vorhaben.

Der Aufbau stellt lediglich einen Leitfaden dar. Dieser kann im individuellen Fall auch angepasst werden. Betone dabei diese Kapitel, welche in deinem Fall wichtig sind.

Woher soll ich wissen, ob der Leser meine Idee versteht?

Zeige den fertigen Plan jemanden, der deine Idee und dein Vorhaben nicht kennt. Nutze evtl. Rückfragen um deinen Plan weiter zu verbessern.

Muss der Plan zwangsläufig mit einer Textverarbeitungssoftware erstellt werden?

Nein, eventuell bietet sich auch eine Präsentationssoftware dafür an, wenn du beispielsweise mit vielen Bildern arbeiten willst.

Wie kann ich sonst meinen Businessplan noch optimieren?

Es gibt diverse Businessplan Wettbewerbe in denen du genau lernst, wie ein Businessplan aufzubauen ist und gleichzeitig die Chance hast, ein Preisgeld zu gewinnen.

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Ein bisschen über mich

Businessplan erstellen lassen

Ich berate u.a. die Kandidaten von „Die Höhle der Löwen“ und kann Dank meiner langjährigen Erfahrung Gründern und Startups bei allen Themen rund um die Existenzgründung unterstützen – vor allem wenn es um Kundengewinnung, Finanzierung oder Businessplan erstellen geht. Mit dem Bestseller „Erfolgreich Unternehmen gründen“ gebe ich meine Tipps an Startups in ganz Europa weiter – gerne auch an dich. Du willst einen Businessplan erstellen oder erstellen lassen? Dann bist du hier genau richtig.

Begeisterung ist der Beginn von Neuem – das ist mein Motto. Als Coach, Vortragsredner, Dozent, Investor und Unternehmer folge ich meiner Überzeugung seit Ende meines Marketingstudiums. Schnell wurde mir klar, dass es mehr als Standard-Beratung benötigt, um Ideen nach vorne zu bringen. Ich sehe mich in der Rolle Menschen als Unternehmer zu entwickeln und Innovationen ordnend zu unterstützen. Seit 2015 verdankt auch manches Startup in der Vox-Gründershow Höhle der Löwen meinem Coaching den entscheidenden Investoren-Zuschlag. Mit meiner Beteiligungsgesellschaft beteilige ich mich selbst an vielversprechenden Neugründungen. Mit meinen Büchern habe ich mir den persönlichen Traum vom Schreiben erfüllt. Kurz und knapp: Begeisterung ist der Beginn von Neuem. Wie begeistert bist du?

Gründermeinung

Businessplan für Startups

„Felix ist ein echter Gewinn für jedes Startup! Sofort konnte er sich in unsere spezielle Situation hineinversetzen und durch seine langjährige Erfahrung wertvolles Feedback geben. Mit seiner Kreativität und schonungslosen Ehrlichkeit hat er uns sehr wichtigen Input für die Ausrichtung unseres jungen Unternehmens geliefert. Die Arbeit mit ihm macht absolut Spaß. Wir sind hellauf begeistert!“

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