Mach dich selbstständig und gründe dein eigenes Unternehmen


Nach mehr als 10 Jahren Erfahrung im Selbstständig machen und Unternehmen gründen, kriegst du hier meine wichtigsten Infos.

Wenn es dein Wunsch ist ein eigenes Unternehmen zu gründen oder ein erfolgreiches Startup aufzubauen, bist du hier genau richtig. 

Ich erkläre dir hier:

  • Die wichtigsten Faktoren für Startups 
  • Worauf du unbedingt achten solltest
  • Was du von erfolgreichen Gründern lernen kannst
Ich will loslegen

Selbstständig machen – Ein Unternehmen gründen


Was kann im schlimmsten Fall passieren? – Eine Wertschätzung für die eigene Gründung

„Ich sitze am Schreibtisch und blicke aus dem Fenster. Was mache ich hier eigentlich? In den letzten Wochen ist es wieder besonders schlimm, gerade morgens. Vielleicht sollte ich mich doch selbstständig machen.“

So oder so ähnlich fangen die meisten Texte an, die uns motivieren sollen über ein eigenes Unternehmen nachzudenken. Aber das halte ich schlicht gesagt für Blödsinn.

Warum? Nun, sollte ich mich für eine Existenzgründung entscheiden, weil mein derzeitiger Beruf mich nicht erfüllt? Ich denke nicht, Das wäre so als würde ich Eis statt Schokolade essen, um abzunehmen. Selbstständigkeit ist eine bewusste Entscheidung und in der Regel kein Ausweg aus der derzeitigen Trostlosigkeit. Versteh mich da nicht falsch, aber wenn dein derzeitiger Job dich nicht erfüllt, dann such dir zunächst einen anderen. Eine Gründung ist in den seltensten Fällen die richtige Lösung.

„Wie erkenne ich denn dann bitte, ob ich bereit bin etwas Eigenes aufzubauen und wann ist der richtige Zeitpunkt dafür?“ Nun, ich glaube keine Frage ist mir in den letzten Jahren öfter gestellt worden und die Antwort ist dennoch so simpel. Die richtige Antwort lautet: „Gar nicht. Du wirst nie wissen, ob der richtige Zeitpunkt gekommen ist und du genau diesen Weg gehen solltest.“ Ich hoffe das klingt dir nicht zu trist, aber es ist eben genau so. Es wird nie ein Stern am Himmel aufgehen oder einen magischen Moment am Frühstückstisch geben. Aber weißt du was? Das ist auch gut so. Warum?

Nun, wenn es keinen Moment gibt auf den du warten musst, dann kann jeder Moment der richtige sein.

Wenn ich an meine eigene Existenzgründung zurückdenke, dann gab es diesen Moment ebenfalls nicht, aber es gab einen Wunsch. Einen Wunsch, Dinge selbst in die Hand zu nehmen und über mein berufliches Schicksal selbst zu bestimmen. Vielleicht klingt dir das zu romantisch, aber genau das war es für mich. Wenn andere sich ein Fahrrad gewünscht haben, war mein Wunsch irgendwann eine eigene Firma zu haben. Natürlich nicht mit 10 Jahren, aber den Wunsch habe ich immer in mir getragen und es war mir klar, dass ich diesen Wunsch nur selbst erfüllen kann. Hier gab es auch keinen anderen Menschen, der mir die Entscheidung abgenommen hätte. Es gab auch keinen Vorfall in meinem Angestelltenverhältnis oder sonst etwas, dass ein konkreter Auslöser gewesen wäre.

Erkenntnisse eines Kopfmenschen

Als gelernter BWL treffe ich viele Entscheidungen bedacht und halte mich da für einen Kopfmensch. So habe ich auch am Anfang meiner Selbstständigkeit eine Pro- & Contra-Liste erstellt. Ich habe Argumente gesammelt, die für eine Gründung und solche, die dagegensprechen gesammelt. Am Ende hatte ich auf der Contra-Liste 10 Punkte stehen und auf der Pro waren es 5. Unsicherheit, mehr Risiko, kein festes Gehalt, keine bestehenden Kunden, kein Geld für die Gründung standen gegen Freiheit und die eigene Entscheidung. Das Ergebnis dieser Liste hätte eigentlich sein müssen, dass ich weiter angestellt bleibe. Manchmal kommt es dann eben anders. Es kommt nicht auf die Anzahl der Argumente, sondern auf deren Tragkraft an.

„Mit 26 Jahren stürzt du dich in dein Unglück.“

Sammle doch erstmal ein paar Erfahrungen und dann kannst du dich immer noch selbstständig machen. Ich glaube solche Sätze habe ich am Anfang zur Genüge gehört. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern viel mehr von Menschen, die mich vor einer Fehlentscheidung schützen wollten. So habe ich natürlich lange darüber nachgedacht, wie der Weg für mich aussehen soll. Irgendwer muss schließlich noch die 15.000 Euro Bafög zurückzahlen. In dem Moment habe ich gelernt, dass niemand außer mir mein Schicksal bestimmt.

Was mir dabei sehr geholfen hat …

… war die Vorstellung meiner eigenen Zukunft. Wenn ich über meine berufliche Karriere nachgedacht habe, habe ich mich nie in einem Firmenporsche gesehen, der dicke Deals für das Unternehmen reinholt. Versteh mich nicht falsch, natürlich kann das erstrebenswert sein, dennoch war das nie mein persönliches Ziel. Ich habe mich selbst auf einer Bühne gesehen, in Gesprächen mit Gründern oder beim Einrichten meines eigenen Büros. Genau diese Gedanken haben mich glücklich gemacht und genau das wollte ich unbedingt. Ich finde diesen Blick in die eigene Zukunft sehr hilfreich. Wer, wenn nicht ich, weiß wohin ich will. Natürlich kann ich leicht reden. Ich hatte zu der Zeit keine Frau und auch keine Kinder und das Risiko war allein meins. Ich verstehe viele potenzielle Gründer in meinem Büro, die sich genau um den Punkt Gedanken machen. Hier muss ich genau abwägen, ob mein Wunsch, dem Glück oder der Sicherheit meiner Familie im Wege steht. Oft, gibt es aber bei zwei Lösungen eine dritte, die beide Seiten glücklich macht.

Meine Definition von Erfolg

„Ich geh in den Wald Pilze finden.“, heißt es so schön bei Janosch. Eins meiner Lieblingssätze, weil das Ergebnis bereits Bestandteil der Aufgabe ist.

Eine Selbstständigkeit klappt nur mit 120 Prozent. Schließlich sagt man so schön: „Selbst und ständig.“ Ich glaube der Satz sollte aus dem Sprachgebrauch gestrichen werden, weil es Quatsch ist. Ja richtig, Quatsch. Warum? Nun, wenn man etwas Eigenes aufbaut, braucht man in erster Linie Leidenschaft und Glaube an sich selbst und ja, natürlich auch Zeit. Aber es geht wie bei allen Dingen darum, wie man diese Zeit richtig einsetzt. Ich erinnere mich an meine Zeit in der Unternehmensberatung. Wenn ich abends um 19 Uhr heimging, kann ich mich an einen Kollegen erinnern, der mich mit dem Satz: „Machst du nur einen halben Tag“, verabschiedete. Am nächsten Morgen beim Chef, stellte sich nicht selten heraus, dass der nette Kollege sein Projekt trotz Arbeitstag bis 23 Uhr nicht fertiggestellt hatte. Bei einer erfolgreichen Gründung kommt es vor allem oft die richtige Priorisierung und den passenden Fokus auf die wichtigen Dinge an und eben nicht darauf, ob man 70 Stunden die Woche arbeitet. „Felix, du arbeitest doch bestimmt von morgens bis abends“, ist ein anderer Satz, den ich oft höre. Oft antworte ich überraschend darauf, dass ich in meiner eigenen 4-Tageswoche auch schon mal bis 9 Uhr schlafe oder um 15 Uhr Feierabend mache. Natürlich habe ich auch andere Tage, aber insgesamt kann ich jetzt nach einigen Jahren sagen, dass ich weniger arbeite und mehr verdiene. Das ist für mich meine persönliche Definition von Erfolg. Je mehr Zeit ich für andere Dinge habe, je eher definiere ich mich persönlich als erfolgreich.

Ein Gummibaum

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit hat meine Großmutter mir einen Gummibaum geschenkt, der nach ihrer eigenen Auskunft für Geld sorgen sollte. Natürlich war mir klar, dass das nicht funktionieren kann, aber ein bisschen symbolischer Glaube kann doch nicht schaden. Wenn ich an die Anfangszeit zurückdenke, waren die eher von Rückschlägen geprägt. Aber was bleibt, sind letztendlich die positiven Erfahrungen. Der erste Auftrag über 1.000 Euro. Wahnsinn, dass mir jemand so viel Geld bezahlt für meine Leistung. Ein unbeschreibliches Gefühl, dass mich in meiner Entscheidung unfassbar bestätigt hat – Gänsehaut am ganzen Körper. Natürlich reichen 1.000 Euro als Gründer nicht lange, aber für eine Flasche Sekt von Aldi hat es definitiv gereicht.

Dein eigenes Sicherheitsnetz

Mir hat mal ein schlauer Mensch eine Frage gestellt: „Felix, was kann im schlimmsten Fall passieren?“ Ich habe lange über die Frage nachgedacht und meine Antwort war: „Nichts.“ Nichts Schlimmes kann mir wiederfahren, wenn ich mich selbstständig mache. Im schlimmsten Falle würde ich scheitern und würde dennoch unfassbar viele Erfahrungen sammeln. So würde ich selbst beim Scheitern gewinnen. Eigentlich doch eine wunderbare Erkenntnis, oder? Allein die Erfahrung im ersten Jahr meiner Gründung hat mich unglaublich wachsen lassen und mich zu einem wirklichen Unternehmer gemacht.

Egal, wie lange du über eine eigene Gründung nachdenkst, der richtige Moment kommt ganz von allein. Und wenn er nicht kommt? Dann bist du dort, wo du geradestehst, genau richtig. Aber wenn du ohne erkennbaren Grund, das Gefühl hast, dass dieser Moment nun gekommen ist, dann ergreife ihn und schreite voller Mut und Zuversicht voran:

Was kann im schlimmsten Fall passieren?

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WICHTIG:
Mein besonderes Angebot auf dieser Seite gilt nur für Gründer und Startups vor der Gründung bis drei Jahre nach der Gründung.

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Der Erfolg hat einen Namen: Deinen


Mach dich Selbstständig – Jetzt ist deine Zeit

Es ist Montag. 08:55 Uhr machst du deinen Computer im Büro an und trinkst schon mal einen Schluck Kaffee, bevor sich das E-Mail-Progamm mit einem leisen „pieeep“ öffnet. Und schon wieder ein ganzer Haufen Aufgaben, die du über den Tag hinweg abarbeitest, während im Hinterkopf das kleine goldene Zahnrädchen eifrig an etwas anderem ackert. Da hinten ist sie, bisher noch unauffällig. Diese eine Idee, die dir schon so lange im Kopf herum spukt. Vergoldet und ganz hinten versteckt, damit sie dir nicht abhanden kommt, während du deinen Nine to Five-Job erledigst. Doch ab und an lugt sie hervor, möchte Aufmerksamkeit und bringt dich zum Träumen und Schwärmen. Kommt dir das bekannt vor?

Ich möchte nicht darauf anspielen, dass jeder, der sich selbstständig machen möchte, unzufrieden in seinem derzeitigen Job ist. Oder gelangweilt. Der Wunsch nach Selbstständigkeit entwickelt sich bei jedem anders und zu einem anderen Zeitpunkt.

Es gibt Menschen, die schon während ihrer Schulzeit oder des Studiums eine tolle Idee haben und den Schritt gleich nach dem Abschluss wagen. Andere haben auf der Couch einen Geistesblitz, halten ihn aber aus Angst der Unsicherheit bei einer Selbstständigkeit tief in sich verborgen. Andere planen und tüfteln monatelang, werfen den Job den sie gern ausführen hin  und setzen alles auf eine Karte. Aber weißt du, was all diese Menschen gemeinsam haben?

Eine Idee

Sie mag klein oder groß, dick oder dünn sein. Es ist völlig egal, wie verrückt, konfus, ungewöhnlich oder auch total Mainstream die Idee ist: Jeder von uns hatte sie schon mal in irgendeiner Form und Weise.

Die Hälfte aller Menschen verwirft es als „Schnappsidee“ wieder und ein Großteil der anderen Hälfte behält es für sich. Ganz tief im Herzen als kleiner Wunsch, der wohl niemals in Erfüllung gehe wird. Schließlich müsste man dafür viel Aufgeben, von einer sicheren Arbeitsstelle in ein ungewisses Unternehmertum gehen, Geld investieren für eine unsichere Zukunft. Vielleicht ist die Idee ja nicht gut genug? Vielleicht machen es andere besser? Vielleicht kann ich das gar nicht? All solche Fragen führen dazu, dass viele Menschen tolle Ideen in ihrem Kopf haben, sie aber niemals ausleben und ausprobieren. Und ich frage dich an dieser Stelle: Warum nicht?

Irgendwie existiert der Wunsch sein eigener Chef zu sein doch in jedem von uns. Die Arbeitszeiten selbst bestimmen zu können, die E-Mails auch mal im Schlafanzug zu öffnen und sich die kleine Welt der eigenen Firma so zu gestalten, wie man sich das schon immer vorgestellt hat.

Doch was ist, wenn genau DEINE Idee das ist, was auf dieser Welt noch fehlt? Vielleicht gibt es schon zwanzigtausend ähnliche Produkte auf dem Markt, aber genau deine Idee schließt eine essentielle Lücke, die bisher noch niemand stopfen konnte. Es mag sein, dass du nicht der allererste Mensch bist, der diesen Einfall hatte, aber du kannst der Erste sein, der die Idee zur Wirklichkeit werden lässt.

Dein Hobby wird zum Beruf

Manchmal ist es auch so, dass man in etwas sehr gut ist, was andere auch schon tun. Vielleicht kannst du sehr gut mit Zahlen umgehen und machst schon seit Jahren die Buchhaltung und Steuern für all deine Freunde und Bekannte. Und das mit Leichtigkeit. Für einen Kuchen als Dank, es macht dir schließlich Spaß!

Ist dir in den Sinn gekommen, dass dieses Hobby, diese eine Sache, die du richtig gut kannst und mit viel Leidenschaft machst, vielleicht dein erster Schritt in die Selbstständigkeit sein könnte? Bestimmt gibt es schon viele Buchhalter oder Steuerberater, Kuchenbäcker oder IT-Fachkräfte. Aber irgendwie warst du schon immer besser als die Meisten, bist der Ansprechpartner auf diesem Gebiet in deinem Umfeld und machst das mit so viel Leidenschaft, dass du selbst nach einem langen Arbeitstag kaum davon ablassen kannst. Genau dann solltest du darüber nachdenken, eben genau das zu deinem Beruf zu machen.

Es wäre doch wahnsinnig schön, wenn du deine Leidenschaft, was auch immer es sei mag, in etwas verwandeln könntest, womit du dir deinen Lebensunterhalt verdienst. Dein eigener Chef zu sein und das leckere, aber schrecklich verzierte Rhababertörtchen deines Chefs in der Konditorei endlich in den Pie verwandeln könntest, den du dir schon immer erträumt hast. Meiner Meinung nach ist die Leidenschaft für ein Produkt, eine Dienstleistung oder auch nur für die Idee im Kopf schon einer der wichtigsten Punkte, um eine Selbstständigkeit zu starten.

Deine Idee, dein Mut

Neben der Idee und dem Wunsch nach einem eigenen Unternehmen steht vor allem auch der Mut etwas Neues zu schaffen und zu starten ganz oben auf der Liste. Denn nur wer mutig ist und etwas wagt, kann hier gewinnen.

Es geht mir nicht darum, dass du dich blindlings in eine kurze Idee versteifen sollst und einfach ins kalte Wasser springst. Ohne zu planen und zu analysieren wirst du mit großer Sicherheit einen Bauchklatscher hinlegen, der schmerzhaft sein könnte.

Ich spreche von dem Mut zur Veränderung. Dem Mut, deinen eigenen Weg zu gehen, dein eigener Chef zu sein und deine eigene Firma zu gründen. Den Mut zu haben, dich und dein Produkt anderen vorzustellen und den Schritt zu wagen, nach einiger Vorbreitung nun deinen eigenen Weg zu gehen. Nur so kannst du dich erfolgreich selbstständig machen.

Den richtigen Augenblick dafür gibt es nicht. Natürlich kannst du das erneute Ausfallen der Kaffeemaschine im Büro oder die zu späte Lieferung eines wichtigen Dokuments als Auslöser nehmen, um jetzt den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Aber eigentlich gibt es nur einen einzigen Auslöser und der ist dein innerer Wunsch, deine Idee endlich in die Tat umzusetzen. Egal, ob heute gutes oder schlechtes Wetter ist, die Kaffeemaschine heute entkalkt werden muss oder der Drucker heute erst bei der Kollegin um neue Tinte bittet.

Erfolg ist keine Frage des Alters!

Ich habe es vorhin schon angesprochen: Eine gute Idee kann schon seit Jahren in dir schlummern oder dich wie einen Blitz treffen: Niemand weiß wann es soweit ist. Oder vielleicht findest du auch erst nach einigen Jahren den Mut, dein Hirngespinst zu einem echten Projekt zu verwirklichen, es Form und Farbe annehmen zu lassen.

Es ist aber eigentlich völlig egal, wann, wie und wo du es tust, Hauptsache du tust es! Niemand kann dir vorher sagen, ob du mit 22 die besseren Erfolgschancen haben wirst oder erst mit 45. Ich verstehe, wenn oft gesagt wird, dass man erst einmal Erfahrung in der Arbeitswelt sammeln soll und diese Seite kennenlernen sollte. Erfahrung ist niemals schlecht! Außerdem bist du so in der Lage, dir neben Kontakten auch ein gewisses finanzielles Polster aufzubauen. Und über deine finanzielle Lage solltest du dir vor dem Start in dein neues Leben als Gründer bewusst sein. Dazu möchte ich später in meinen Must Haves ein paar weitere Worte verlieren.

Es ist deine Zeit

Ich bin der Meinung, dass es völlig irrelevant ist, in welchem Alter du eine großartige Idee hast und den Mut, sie genau jetzt umzusetzen. Wieso sollte auch ein 58-jähriger Mann, kurz vor der Rente, nicht noch DIE gewinnbringende Vision haben? Oder der Mittzwanziger, der erst kurze Zeit irgendwo arbeitet aber schon früh merkt, wie er seine eigenen Ideen oder Wünsche als Selbständiger noch besser in die Tat umsetzen könnte? Es gibt kein richtiges Alter oder den richtigen Zeitpunkt. Aber es gibt eines: Deine Zeit. Und die ist genau jetzt.

Und weißt du, was am Ende noch mehr aufwiegt als Geld und Erfolg mit dem eigenen Unternehmen? Der eigene Stolz, selbst etwas erschaffen zu haben. Dass du dich getraut hast, diesen riskanten Schritt zu wagen, deine ganzen Kritiker ernst genommen, aber mit deinen Erfolgen mundtot gemacht hast. Dieser Stolz, aus eigener Kraft deine fantastische Idee umgesetzt zu haben ist ein Boost für das eigene Ego und den Charakter, der zu ungeahnten Hochs führt – egal in welchem Alter. Also beiseite mit dem Hausaufgabenheft oder Krückstock und ran an den Schreibtisch und losgeplant!

Was folgt nach der Idee?

Okay, so weit, so gut. Du hast also eine klasse Idee. Du bist wirklich überzeugt davon, dass dieses kleine, goldene Ideen-Zahnrädchen in deinem Kopf endlich heraus geholt werden muss, um noch mehr zu glänzen. Du hast dir genau überlegt, dass du damit dein Geld verdienen möchtest und hast den Mut, das genau jetzt zu starten. Du bist bereit, deine Zukunft selbst zu gestalten und den diesen wichtigen Schritt nun zu gehen.

Die Pro- und Contra-Liste

Dich nun einfach in das Abenteuer zu stürzen und einfach abzuwarten wie alles läuft, funktioniert nur bei einem verschwindend geringem Prozentsatz der Unternehmensgründer. In der Vorbereitung wirst du sicherlich schon einmal auf die Idee gekommen sein, eine Pro- und Contra- Liste zu entwerfen. Schließlich hat diese Art der Evaluation schon oft im Leben bei schwierigen Entscheidungen geholfen!

Ich persönlich mag solche Listen auch, finde es aber schwierig, stumpf nach der Anzahl der jeweiligen Punkte zu entscheiden, was man tun soll. Gerade bei dem Start in die Selbstständigkeit wird auf der negativen Seite einiges stehen, gerade in Hinblick auf Finanzen und eine sichere Zukunft. Ich kann mir gut vorstellen, dass du auf der Pro-Seite einige Punkte wie „endlich eigener Chef sein“, „mich selbst verwirklichen“, „meine Idee publizieren“ stehen hast. Und jetzt stelle dir einmal folgendes Szenario vor und beantworte ganz ehrlich, aus deinem tiefsten Inneren, die nachstehende Frage:

Auf der Pro-Seite hast du 10 Punkte notiert, weshalb du dich selbstständig machen sollest. Auf der Contra-Seite stehen allerdings 12 Punkte. Du hast schon in der Schule oder von Verwandten gehört, dass du beide Seiten auszählen und danach entscheiden musst, welchen Weg du gehen solltest. Es ist eindeutig, dass zwei Punkte mehr gegen eine Selbstständigkeit sprechen. Nach Lehrbuch wirst du also in deinem Job verharren, die Idee ganz hinten in deinem Kopf vergraben und das goldene Zahnrädchen unterdrücken. Ich meine: Zwei Punkte sind schließlich ausschlaggebend, weshalb diese wunderbare Idee 100%ig nicht klappen sollte! Oder?!

Bleibe realistisch

Versteh mich nicht falsch. Du musst realistisch sein, negative Aspekte ebenfalls genau auflisten und bewerten. Schließlich sollst du mit einem klaren Blick (d)ein Unternehmen gründen und nicht auf der rosaroten Wolke hinwegschweben und schlimmstenfalls auf die Nase fallen. Mit diesem schnellen Evaluationstest lässt sich zumindest eine erste Idee davon bekommen, welche Aufgaben und Schwierigkeiten auf dich zukommen. Vielleicht erkennst du so auch schnell(er), wie (un-)möglich dein Vorhaben ist. Aber ein einfaches Auszählen der beiden Seiten ist kein aussagekräftiges Kriterium um zu entscheiden, ob du etwas tun oder lassen solltest.

Der Inhalt zählt

Nicht die Zahlen der einzelnen Punkte sind interessant, viel mehr ihr Inhalt. Bestimmt steht auf der Contra-Seite, dass es ein harter Start wird. Dass es dauern wird, bis dein Unternehmen anläuft und dass das selbstständig machen nicht von heute auf Morgen tausende Euros einbringen kann. Dass es Zeit benötigt. Und weißt du was? Damit hast du auch absolut Recht. Behalte diese wirklich realistischen Punkte immer auf deiner Liste und in deinem Kopf, aber stelle sie in eine wirklich ehrliche Relation zu deiner positiven Seite.

Neben der Hoffnung auf zufriedenstellende Einnahmen aus deinem Geschäftskonzept, steht für viele Gründer auch die eigene Verwirklichung von Ideen, Zielen und Träumen im Vordergrund. Dass sie ihr eigener Chef sein möchten und eine alte Idee ganz neu interpretieren wollen, es auf ihre Art und Weise umsetzen möchten. Diese Selbsterfüllung, wie auch immer sie aussieht, mag nur ein Punkt auf der Liste sein, füllt aber mit der Zufriedenheit die er schließlich mitbringt und sich auf dich auswirkt, einen Platz für drei. Verstehst du, was ich damit meine?

Gewissenhaft Bewerten

Nur weil die Anzahl Punkte nicht perfekt dafür sprechen, dass du es JETZT tun solltest, bedeutet es nicht, dass JETZT wirklich der falsche Zeitpunkt ist. Negative Aspekte gibt es viele und wir neigen oft dazu, sie in Unterpunkte aufzusplittern und dadurch eine ganze Wand an Contra-Fakten zu erschaffen, die schier unüberwindbar ist. Dass vielleicht die „Selbstverwirklichung“ und „Umsetzen eigener Ideen“ nur zwei Punkte sind, die aber in der Endauswertung eine ganze Reihe kleinerer Negativpunkte bei weitem überstrahlen, sehen Viele nicht. Das kannst du erst erkennen, wenn du nicht nur die Punkte auszählst, sondern tiefer in die Materie eintauchst und erkennst, welche Gewichtung deine einzelnen Punkte für dich persönlich haben. Dabei können dich andere gern unterstützen, aber was wirklich tief in dir schlummert, weißt nur du allein.

Arbeite, wann du möchtest

Da wir gerade beim Thema Planung und Pläne sind: Während du als Angestellter mal mehr und mal weniger Papierkram zu erledigen hat, wirst du auch als Inhaber des Start Up’s immer wieder mit dem Bearbeiten von wichtigen Dokumenten konfrontiert. Drumherum kommst du also leider nicht. Aber weißt du, was der große Vorteil ist? Du kannst ihn machen, wann immer du möchtest.

Morgenmensch & Abendmensch

Du bist ein Morgenmensch, der schon vor dem Weckerklingeln die Augen öffnet und mit dem Partner am Liebsten schon vor dem Aufstehen über Gott und die Welt diskutiert? Super! Dann ist wahrscheinlich die Zeit nach oder sogar noch mit dem ersten Kaffee der Augenblick, in dem du dir die lästige Buchhaltung oder anderen Papierkram vornimmst.  Er wird erledigt sein, bis das erste Tief nach dem Mittags-Snack kommt.

Wenn du den Schlummer-Button am Wecker am Liebsten noch 10 Mal drücken würdest und vor dem dritten Kaffee sowieso lieber niemand mit dir reden sollte, ist früh am Morgen nicht unbedingt die beste Zeit für Konzentration benötigende Aufgaben. In einem Angestelltenverhältnis hast du leider oft nicht die Wahl, wann du nervige oder unschöne Aufgaben erledigen musst. Wenn der Chef die Papiere bis Mittag braucht, ist es deine Aufgabe, sie bis 14 Uhr auf seinen Schreibtisch zu legen. Egal, wie fit du zu dieser Zeit im Kopf bist. Das führt nicht selten dazu, dass eine X-Stunden-Aufgabe zu einem viele Stunden fressenden Monster wird, weil du weder Lust noch Motivation oder genügend Koffein intus hast, um es schnell abzuarbeiten. An diesem Punkt holt dich einer der positiven Aspekte der Selbstständigkeit ab: Dann mache es eben am Abend!

Nicht jede Selbstständigkeit und jedes Unternehmen bieten die Möglichkeit, den kompletten Workflow auf den Abend oder die Nacht zu schieben. Dienstleister beispielsweise arbeiten häufig tagsüber für die Kunden. Aber es hindert dich niemand daran, lästige Aufgaben wie Steuern oder Kalkulationen auf eine Tageszeit zu legen, in der du dich am fittesten fühlst. Bei mir ist das vielleicht eher am Morgen, aber du bist vielleicht eine Nachteule. So lange du es erledigst, ist die Tageszeit völlig irrelevant.

Deine Firma, deine Zeit

Dich selbstständig zu machen bedeutet am Anfang eine Menge Arbeit. Physischer und psychischer Schweiß wird in das Unternehmen gesteckt, damit es schon bald erblühen kann. Das bedeutet nicht selten auch mal mehr als 40 Stunden pro Woche. Aber weißt du was? Es kann auch mal eine 25-Stunden Woche bedeuten! Als dein eigener Chef kannst du dir deine Zeit so einteilen, wie du sie brauchst und möchtest. Immer unter der Voraussetzung natürlich, dass du deine Aufgaben gewissenhaft und zur richtigen Deadline erledigt hast.

Du kennst das bestimmt: Die Kita ruft an, das Kind muss abgeholt werden. Oder ein wichtiger Amtstermin steht an. Oder die Zähne schmerzen und das stetige Einnehmen von Schmerztabletten ist auf Dauer auch keine Lösung.

Es ist bei vielen Selbstständigen zum Beispiel kein Problem, mittags zwei Stunden einen wichtigen Termin wahrzunehmen. Niemand wird meckern und auf die Uhr Tippen, wenn du dich später wieder an den Schreibtisch setzt, denn du bist dein eigener Chef. Du solltest nur darauf achten, die verpasste Zeit und die so nach hinten geschobenen Aufgaben irgendwie wieder aufzuholen. Ob du das heute Nacht machst oder morgen früh einfach etwas früher aufstehst – das hingegen ist deine Entscheidung und deine Freiheit, die du als Unternehmer genießt.

Aufstehen, Krone richten, weitermachen!

Enttäuschungen, sowie kleinere und größere Hürden gehören zum Unternehmeralltag dazu. Gerade am Anfang wenn du dich selbstständig machen möchtest, wirst du auf viele Felsbrocken stoßen, die du mit der Zeit zu kleinen Kieseln verarbeitest. Später wirst du nicht mehr über sie stolpern. Doch das braucht Zeit. Du wirst Ablehnungen erfahren, den Papierkram mal in die Ecke feuern oder Tage/Wochen erleben, in denen sich irgendwie niemand für dich und dein Produkt interessiert. Lass dich davon nicht herunter ziehen!

Niemand ist perfekt und bei niemandem, auch wenn es manchmal so aussieht, läuft alles von Anhieb rund. Aber was sind schon Fehler, wenn du aus ihnen lernst und sie das nächste mal nicht mehr begehst? Genau, Lektionen. Oftmals macht man sich mit Fehlern nur mehr Arbeit als eigentlich benötigt, aber sie sind ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses und selbst mit sorgfältiger Vorbereitung kaum zu vermeiden.

Du kannst alles genau durchplanen, durchrechnen und super zuverlässig sein, aber trotzdem irgendwo ein kleiner Fehler unterläuft und dich wieder zurückwirft. Schwupps, ein Stolperstein. Mist. Aber, was soll’s! Rappel dich wieder auf, geh auf Problemsuche und vermeide es einfach beim nächsten Mal. Die meisten Steine im Weg zum Unternehmertum wirken riesig, selten sind es aber wirkliche Probleme, die sich auf eine weitere Zukunft auswirken. Deshalb kann ich dir an dieser Stelle nur empfehlen, solchen Dingen mutig entgegen zu treten und auch mal ein Fehlerchen zu machen. Morgen passiert er dir nicht mehr, versprochen!

Der Businessplan

Hattest du vielleicht schon einmal eine super Idee, bist mit dieser im Kopf zu einer Bank gegangen, aber der Kredit wurde dir verwehrt? Das kommt vor. Und leider auch recht häufig. Den Fehler, den die meisten zukünftigen Unternehmer machen ist, sich auf solche Termine nicht genügend vorzubereiten. Es reicht oft nicht aus, eine gute Idee zu haben und einen groben Fahrplan zu erklären. Banken und Investoren wollen Sicherheit, die du ihnen am Besten mit einem sorgfältig ausgearbeiteten Businessplan entgegen bringst. Unternehmensberater oder Start Up Coachs wie ich können dich dabei unterstützen, einen detaillierten Plan aufzustellen. [Hier einen Hyperlink setzen zu der entsprechenden Seite von dir]

Neben einem roten Faden und vielen Informationen für zukünftige Kooperationspartner und Investoren hat das Erstellen eines Businessplans auch den Vorteil für dich, dass du deinen Traum noch besser kennenlernst. Durch das Aufschreiben jedes Schrittes und jeder Wegkomponente, hast du einen klaren Blick und entdeckst die Stärken und Schwächen deines Plans. Und wer schon vor einem wichtigen Termin weiß, womit er (nicht) punkten kann, hat einen großen Vorteil. Denn so kannst du dich noch besser vorbereiten, bereits zuvor Antworten auf heikle Fragen formulieren und dich mit deiner Idee in das Beste Licht rücken.

Meine drei Must-Haves

Es gibt drei Dinge, die ich jedem mitgeben möchte, der sich dazu entscheidet ein Unternehmen zu gründen. Du solltest dir in diesen Punkten sicher sein, um eine gute Basis für deine Selbstständigkeit zu haben.

Ich versuche, dich dabei so gut wie es geht zu unterstützen und dir vor allem die ersten Schritte zu erleichtern. Deshalb ist es mir auch so wichtig, dass jemand der sich selbstständig machen möchte und ein Unternehmen gründet, sich vor allem diese drei Tipps genau ansieht und darüber nachdenkt. Sie sind für alle Unternehmer essentiell und helfen dir dabei, dich und deine aktuelle Situation besser einschätzen zu können. Wenn du an alle drei Punkte einen Haken setzen kannst, bist du auf einem sehr guten Weg. Aber wenn nicht, ist das auch absolut nicht schlimm! Wichtig ist, dass du weißt, woran du noch arbeiten solltest und es in die Hand nimmst. Denn nur so hast du schon bald eine gute Basis, um deinen Traum erfolgreich zu starten.

Finanzierung

Zunächst ist mir das Thema der Finanzierung wirklich wichtig. Die meiste Start Ups scheitern nicht an der Idee oder dem eisernen Willen, sondern schlicht und ergreifend daran, dass nicht genügend Startkapital zur Verfügung steht. Sprich nach der Erstellung eines Businessplans mit der Bank oder Investoren, stelle deine Idee vor und versuche sie ebenso davon zu begeistern. Mit einer finanziellen Grundlage hast du eine gute Basis, auf der du dein Projekt aufbauen kannst.  Eine Idee kann noch so umwerfend sein und leider trotzdem scheitern, weil viele Gründer diesen wichtigen Punkt nicht genügend Aufmerksamkeit schenken.

Vertrieb

Für meinen zweiten Punkt möchte ich ganz ehrlich mit dir sein: Ich glaube, dass die meisten von uns nicht von heute auf morgen perfekt verkaufen können. Das liegt nicht an dir oder mir als Person, sondern einfach daran, dass wir das nicht gelernt haben. Deshalb kann ich allen Unternehmensgründern nur raten, ein Vertriebssemiar zu besuchen, sich im Thema Vertrieb weiterzubilden oder bei einem Vertriebscoach gern immer wieder Fragen zu stellen, um dieses wirklich wichtige Handwerk zu lernen.

Als ich ein Kind war, konnte ich auf einem Flohmarkt gute Gewinne mit meinem Spielzeug einfahren. Kann ich also deshalb auch im Erwachsenenleben super Verkaufen und bin ein Vertriebstalent? Vielleicht. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass ich einfach nur jung und niedlich war und so kurz vor Weihnachten schnell noch ein paar Geschenke gesucht wurden und ich aus diesem Grund recht viel verkaufen konnte. Wenn du aber ein Start Up Gründen möchtest und dein Produkt oder Dienstleistung an den Mann oder die Frau bringen willst, ist das Erlernen von Techniken bei einem Vertriebsseminar und Ähnlichem eine super Unterstützung und für mich ein absolutes Must Have.

Fokus

Außerdem möchte ich dich daran erinnern, wie wichtig es ist, dass du dich nicht ablenken lässt. Fokussiere dich auf DEINE Arbeit, deine Dienstleistung und deine Idee. Zu schnell passiert es, dass man den Blick abwendet und sich mit anderen vergleicht. Aber lass dir eins gesagt sein: Die Kirschen an Nachbars Baum sind nicht besser oder schöner, sie sind nur anders. Dein Ziel aber sollte es sein, mit deiner Unternehmensgründung die Kirsche im Garten zu sein, die wirklich am schönsten und besten ist. Dazu ist es aber wichtig, dass du dich auf dich selbst konzentrierst und fokussierst.

Es ist DEINE Idee.

Es ist DEIN Start Up.

DU machst dich damit selbstständig.

Also lege deinen Fokus auf DICH.

Belohne dich

Du kennst bestimmt auch eine Person in deinem Freundes- oder Bekanntenkreis, die schon seit Monaten davon spricht, Gewicht verlieren zu wollen. Und diese Person hat es dann tatsächlich ein oder zwei Mal ins Fitnessstudio geschafft – und belohnt sich gleich danach mit einem riesigen Eisbecher und extra Sahne. „Ich hab’s mir doch verdient“. Den kleinen Erfolg den sie verbuchen konnte, hat sie damit eigentlich schon wieder fast komplett zu Nichte gemacht. Wir alle würden der Person davon abraten und lieber einen Salat oder eine Scheibe Vollkornbrot vorschlagen. Schließlich wäre das vernünftiger, nicht wahr?

Dieses scheinbar alltägliche Thema lässt sich super auf dein hoffentlich bald florierendes Start Up und deine komplette Unternehmensgründung übertragen. Über meine ersten Aufträge als Selbstständiger war ich total froh, schließlich ist aller Anfang schwer, so sagt man. Nachdem die ersten Bezahlungen, wenn sie auch noch nicht riesig waren, eintrudelten, war ich total glücklich. Schließlich war es meine harte Arbeit, die hier nun endlich anfing Früchte zu tragen. Das erhaltene Geld jetzt allerdings sofort aus dem Fenster zu schmeißen, ist ein Fehler, den manch Gründer macht.

Du wirst zu Beginn deiner Selbstständigkeit viele Ausgaben haben, die zunächst wieder eingefahren werden sollen. Versteh’ mich nicht falsch, ich bin absolut dafür, sich einmal so richtig zu belohnen, wenn etwas sehr gut gelaufen ist. Lege dir beispielsweise ein Ziel fest, sei es eine verkaufte Menge X deines Produkts oder eine Summe Y, die du für deine Dienstleistung gern einnehmen würdest und arbeite hart daran, diesen Wunsch wahr werden zu lassen. Ich kann dir nicht sagen, ob du das in 4 Wochen oder 6 Monaten erreichst, aber wenn, dann belohne dich! Der gute Champus von Aldi oder vielleicht die extra Portion Sahne auf dem Spaghetti-Eis?

Und jetzt?

Jetzt hast du dein Ziel erreicht, X Produkte zu verkaufen oder Y Einnahmen aus einer Dienstleistung mit einem Auftrag zu erzielen. Herzlichen Glückwunsch! Aber willst du da wirklich stehen bleiben? Ich glaube nicht.

Du willst dich selbstständig machen und das auch bleiben. Dazu gehört Wachstum. Dein Unternehmen, deine Produkte oder Dienstleistungen und deine Fertigkeiten werden und müssen wachsen. Unweigerlich wirst auch du persönlich daran wachsen und dich weiterentwickeln. Denn genau das macht einen guten Unternehmer aus: Der Wille, immer weiter zu machen, nicht zu stagnieren und sich immer größere Ziele zu setzen.

Sicher ist dir aufgefallen, dass ich in meinem Beitrag hier einige Stolpersteine der Selbstständigkeit angesprochen habe. Aber ich habe versucht dir zu zeigen, dass die meisten Probleme durchaus lösbar sind und nur halb so wild. Ein Unternehmen zu gründen und sich selbstständig zu machen ist ein aufregender und neuer Schritt, den du voller Elan wagen kannst, ohne große Angst zu haben.

Ich will loslegen

Der große Traum von der Selbstständigkeit


Träumst du wie viele andere auch davon dein eigener Chef zu sein? Dir deine Arbeitszeiten frei aussuchen zu können und dich selbst in deinem Beruf und in dem, was du liebst verwirklichen zu können? Dann ist die Selbstständigkeit etwas, das du in jedem Fall in Erwägung ziehen solltest. Auf welche Dinge du dabei achten musst und was darüber hinaus noch besonders wichtig ist, werde ich dir in diesem Artikel ausführlich erklären.

Wie mache ich mich selbstständig?

Die wichtigste Frage bevor es für dich in Richtung Selbstständigkeit geht, ist auf welcher Grundlage bzw. welcher Basis du dich selbstständig machen willst. Hierzu gibt es vier Möglichkeiten:

Selbstständigkeit aus der Arbeitslosigkeit heraus

Eine Unternehmensgründung, die sich zunächst recht risikoreich anhört, trifft jedoch auf 20% aller zukünftigen Unternehmensgründer zu. Wenn du dich aus bestehender Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen willst, dann solltest du dich nach Institutionen erkundigen, die dir ein solides Startkapital für die Existenzgründung ermöglichen.

Ein solcher Gründungszuschuss gewährleistet dir eine kleine finanzielle Unabhängigkeit in den ersten Monaten deiner Selbstständigkeit.

Selbstständigkeit aus einer Festanstellung

Diese Form der Selbstständigkeit, auch nebenberufliche Selbstständigkeit genannt, ist eine kleine Variante der Unternehmensgründung. Auf diese Weise hast du die Chance bereits erste Berührungspunkte als Selbstständiger zu sammeln und gleichzeitig noch finanziell durch einen bestehenden Beruf abgesichert zu sein. Die nebenberufliche Selbstständigkeit kann darüber hinaus ein guter Einstieg für eine spätere vollberufliche Selbstständigkeit sein.

Hierbei solltest du die doppelte berufliche und zeitliche Belastung bereits im Vorfeld gut durchdenken, sodass du bereits zu Beginn ein gutes Zeitmanagement an den Tag legst.

Selbstständigkeit im Studium

Ähnlich wie bei der nebenberuflichen Selbstständigkeit verlangt auch die Unternehmensgründung aus dem Studium heraus ein gutes Organisationstalent. Wenn du aus dem Studium heraus ein Unternehmen gründen willst, gibt es verschiedene Programme und Initiativen, die dein Vorhaben fördern.

Vielleicht kannst du dich an deiner Universität auch darüber informieren, welche Netzwerke und Förderungsmöglichkeiten zukünftigen Gründern zur Verfügung stehen.

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Wie gründe ich ein Unternehmen?


Die Unternehmensgründung richtet sich nach deiner individuellen Ausgangssituation. Demnach entscheidet sich auch, ob du dich freiberuflich selbstständig machen willst oder ein Gewerbe anmelden möchtest.

Wenn du freiberuflich tätig sein willst, benötigst du vom Finanzamt eine Steuernummer, ein Gewerbe hingegen erfordert einen Gewerbeschein, den du bei dem zuständigen Gewerbeamt erhälst.

Nachdem du diese erste wichtige Entscheidung über die Form deiner Selbstständigkeit getroffen hast, geht es über in die Planungsphase. Was genau ist deine Geschäftsidee? Womit willst du dich verwirklichen und dich selbstständig machen? Hierbei ist ein guter Businessplan das A und O. Auch ein gut strukturiertes Pitchdeck ist bei der Gewinnung von potenziellen Investoren ein wichtiges Mittel, um von dir und deiner Idee zu überzeugen. 

Hinzu kommt, dass du neben den grundsätzlichen Formalien, wie der Form deiner zukünftigen Selbstständigkeit, auch immer an deine persönlichen Sicherheiten, während der Unternehmensgründung denken musst. Welche Versicherungen werden für die Gründung deines Unternehmens benötigt? Die Wahl der Krankenversicherung, ob gesetzlich oder privat, ist nur eine von vielen Formalitäten, die es zu bedenken gibt.

Des Weiteren sollte dir bewusst sein, dass du nicht alles allein regeln kannst und es – zum Glück – auch gar nicht musst. Natürlich gibt es immer ein gewisses und gutes Gefühl von Kontrolle Dinge im Alleingang bewältigen zu können, doch die Zeit wird in der Selbstständigkeit ein seltenes Gut werden, sodass du dir am besten frühzeitig angewöhnst gewisse  Aufgabenfelder zu delegieren. Gerade in der Planungsphase und für die spätere Entwicklung in deiner Selbstständigkeit ist die Hilfe von einem Steuerberater besonders zu empfehlen.

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Erfolgreiche Selbstständigkeit bzw. erfolgreiche Gründer


Sowohl die gelungene Selbstständigkeit als auch aufstrebender Gründer werden durch folgende Faktoren gekennzeichnet:

Den Umgang mit Rückschlägen

Es ist kein Geheimnis, dass jeder, ob selbstständig oder nicht schon einmal eine Niederlange miterleben oder verkraften musste. Bei allen Projekten, die du im Leben anstrebst, und das gilt besonders für die Unternehmensgründung, ist es immer wichtig, einmal mehr aufzustehen als du hingefallen bist.

Natürlich wird es hin und wieder auch schwierige Phasen im Leben geben, bei denen du das Gefühl haben wirst, dass du nur ganz langsam und schleppend vorankommst, was sehr frustrierend sein kann – keine Frage. Ich persönlich halte ich mich dann immer an folgende Devise: Die Richtung ist wichtiger als die Geschwindigkeit.

Solange du weißt, dass du mit deinem Vorhaben dich selbstständig zu machen auf dem richtigen Weg bist, dann wird es dir auch besser gelingen Durststrecken zu verarbeiten und eine Flaute einfach mal geduldig auszusitzen. Solange wie du hinter deinem Projekt  stehst und an dich glaubst, weißt du auch immer wofür du es machst und hast die ausreichende Motivation dazu dich buchstäblich durchzubeißen.

Gerade, wenn du persönlich darauf angewiesen bist Kunden zu akquirieren, musst du davon ausgehen, dass du viel Desinteresse erntest. Du kannst und wirst nicht jeden mit deiner Idee erreichen oder davon überzeugen. Versuche daher auch in der frühen Phase deiner Unternehmensgründung nicht krampfhaft neue Kunden zu gewinnen, sondern konzentriere dich vermehrt darauf Beziehungen aufzubauen.

Denke an den richtigen Fokus bei der Selbstständigkeit

Je älter du selbst wirst, desto vermehrt wirst du bereits festgestellt haben, dass die Zeit immer schneller vergeht. Versuche daher deine Zeit gezielt und bewusst zu investieren. Es hört sich nach einer kleinen buddhistischen Weisheit an, aber du hast nur das Jetzt, indem du etwas bewegen kannst. Und jeder Augenblick ist demnach kostbar.

Das gilt insbesondere bei dem Einsatz von social Media Kanälen. Natürlich wird sich die Konkurrenz auf Kanälen wie Facebook, Instagramm und CO. tummeln, das bedeutet aber nicht direkt, dass es bei dir auch der Fall sein muss. Auch, wenn es sich bei diesen um gute und kostengünstige Werbemöglichkeiten – gerade bei der Anfangsphase der Unternehmensgründung – handelt, heißt es nicht, dass du deine ganze private Zeit auf solchen Plattformen verschwenden musst.

Verkaufe dich nicht unter Wert

Gerade am Anfang ist es nicht einfach mit der professionellen Konkurrenz mitzuhalten. Jedoch sollte das für dich keinen Grund darstellen, dich im laufenden Wettbewerb ständig unter Wert zu verkaufen, um die unliebsame Konkurrenz fortlaufend zu unterbieten.

Wenn du etwas Gutes anzubieten hast und die Idee, mit der du dich selbstständig machen willst eine gute ist, die Potenzial hat, dann solltest du auch dementsprechend dafür honoriert werden. Denn schließlich solltest du dir bewusst machen, dass Qualität immer auch einen entsprechenden Preis erfordert.

Das Problem am preislichen Tiefstapeln ist nämlich, dass es dir von dort aus viel schwerer fallen wird einen preislichen Anstieg deiner Dienstleistungen oder deiner Produkte zu rechtfertigen.

Wenn du von deiner Idee, mit der du dich selbstständig machen willst, und dir selbst überzeugt bist, dann sollte es für deine potenziellen Kunden noch weitere Argumente geben, sich für dich und deine Ideen zu entscheiden als die Tatsache, dass du kostengünstiger bist als deine Konkurrenz.

Außerdem solltest du dabei den Mut haben Groß zu denken. Frei nach dem Motto: Ziele auf den Mond, denn selbst, wenn du ihn verfehlen solltest, dann wirst du immer noch die Sterne treffen. Wenn du mit deiner Unternehmensgründung einen Jahresumsatz von 30.000 Euro anstrebst, dann wirst du immer anders denken und agieren als Unternehmer, die durch ihre Selbstständigkeit ein Jahresziel von 100.000 Euro haben.

Doch weder will ich dich an dieser Stelle dazu verleiten dich kleiner zu machen als du tatsächlich bist, noch möchte ich dich dazu anhalten in Größenwahnsinn zu verfallen. Deine angestrebte Selbstständigkeit sollte nicht in die Position eines Hobbies ausarten, gleichzeitig aber auch bodenständig angegangen werden.

Von Beginn an wie ein Profi auftreten

Ob eine Unternehmensgründung ein Erfolg wird oder scheitert, zeigt sich meistens schon zu Beginn. Sind die notwendigen Werbemaßnahmen ansprechend für die potenziellen Kunden? Wenn du dich erfolgreich selbstständig machen willst, dann ist ein vernünftige Homepage Pflicht.

Eine gute Homepage ist die Visitenkarte der heutigen Zeit. Hierbei solltest du darauf achten, dass die Kunden sofort die Idee deiner Unternehmensgründung überschauen können.

Grenze dich von anderen ab

Natürlich wird es im Laufe deiner Selbstständigkeit vorkommen, dass du dir die eine oder andere Inspiration von anderen Mitbewerbern holst, jedoch sollte es dir dabei immer ein Anliegen sein die Inspiration so zu verarbeiten, dass sie eine persönliche Note von dir erhält.

Schließlich kannst du dich nicht von anderen abgrenzen oder dich hervortun, wenn du den Weg anderer kopierst. Nur derjenige, der Wege beschreitet, die noch niemand beschritten hat, kann Fußspuren hinterlassen. Und solche Unternehmensgründer bleiben im Gedächtnis der Leute. Auf diese Weise erreichst du die Aufmerksamkeit der potenziellen Kunden schneller.

Achte auf dein Umfeld

Leider haben erfolgreiche Unternehmensgründer meistens nur zwei Sorten von Freunden. Jene, die keine richtigen sind und jene, die ebenso erfolgreich sind und sich auch selbst verwirklichen. Daher ist es schon zu Beginn deiner Selbstständigkeit wichtig dein Umfeld im Auge zu behalten. Die Menschen mit denen du dich umgibst, formen und bilden deine Persönlichkeit.

Und deine Persönlichkeit ist schlussendlich das, was dich in deiner Selbstständigkeit auszeichnet. Es ist überaus wichtig Menschen zu haben, denen du vertrauen kannst und an die du dich, wenn du in deiner Selbstständigkeit mal nicht weiter wissen solltest, wenden kannst. Achte an dieser Stelle aber immer darauf, ob die Personen, von denen du dir Rat einholst, auch die Richtigen sind.

Denn meistens werden Ratschläge dazu missbraucht den eigenen Lebensweg zu rechtfertigen. Daher solltest du immer darauf achten, dass du dich nur von Menschen unterstützen lässt, die wirklich in der Materie sind und Ahnung von der Unternehmensgründung und der Selbstständigkeit haben.

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Schritte in die Selbstständigkeit


Der Beginn deiner Selbstständigkeit wird der wichtigste Schritt sein. In dieser frühen Phase legst du die Weichen für den weiteren Verlauf deiner Unternehmensgründung. Demzufolge passieren hierbei auch die meisten Fehler und somit liegen auf diesem Stück des Weges auch die häufigsten Stolpersteine.

Neben den Rahmenbedingungen, zu denen ich gleich kommen werde, ist ein gutes Zeitmanagement an dieser Stelle ein absolutes Muss. Natürlich willst du deine gesamte Leidenschaft und dein Herzblut in deine Unternehmensgründung einfließen lassen, allerdings willst du auch nicht zu jenen Workaholics mutieren, die rund um die Uhr nur am Arbeiten sind und Wörter wie Freizeit oder Freunde nicht mehr kennen.

Dieser Gefahr beugst du daher am besten schon frühzeitig durch einen geordneten Terminkalender vor. Gerade in der Anfangsphase, wenn du ein Unternehmen gründen willst, möchtest du am liebsten alles so schnell wie möglich erledigen und wirst vermutlich auch viel arbeiten müssen, um dich bestmöglich auf dem Markt zu etablieren. Allerdings solltest du dir an diesem Punkt eine wichtige Formel merken: ASAP. ASAP bedeutet in der Selbstständigkeit und auch im Marketing nichts anders als: As soon as possible.

Immer, wenn ich mit Arbeit überhäuft werde, dann sage ich mir selbst immer: „ASAP Felix.“ Damit gewährleistest du, dass die notwendigen Aufgaben nicht nur schnell, sondern auch ordentlich erledigt werden. Wenn es hart auf hart kommt und ich schon einen großen Berg an Arbeit vor mir habe und immer mehr Aufträge hereinbekomme, die alle mit ASAP oder sehr wichtig! gekennzeichnet sind, dann schaue ich mir diese in Ruhe an und stelle mir dabei eine wichtige Frage: „Geht es um Leben und Tod? – Nein? Ok, dann kann es auch warten.“

Diese Mentalität soll dich selbstverständlich nicht dazu verleiten während deiner Unternehmensgründung alle Belange auf die lange Bank zu schieben und irgendwann unter deiner Aufschieberitis zu Grunde zu gehen. Stattdessen solltest du dir bereits zu Beginn Prioritäten setzen, Aufgaben delegieren und einen richtigen Fokus anstreben. Somit gewährleistest du, dass du nicht bereits im ersten Jahr deiner Selbstständigkeit an einem Burn out erkrankst.

Wie finanziere ich die Unternehmensgründung?

Die Selbstständigkeit ist ein Projekt, das im Vorfeld einer ausgereiften Planung bedarf. Vor allem ist es wichtig die Finanzierung deines Vorhabens zu klären. Wenn dir kein ausreichendes Startkapital zur Verfügung steht, bedeutet das nicht automatisch, dass es dir unmöglich sein wird dich selbstständig zu machen oder ein Unternehmen zu gründen.

Auch für finanziell schwächere Existenzgründer gibt es unterschiedliche Möglichkeiten das benötigte Startkapitel für die Umsetzung ihrer Idee zu erwerben. Dafür benötigst du jedoch in jedem Fall einen gut strukturierten und anschaulichen Businessplan, der möglichen Investoren deine Idee gewinnbringend darstellt. Worauf du bei der Erstellung eines Businessplans achten solltest, erfährst du hier: LINK 

Des Weiteren solltest du auch ein gutes Pitchdeck anfertigen, sodass deine Geschäftsidee mit der du dich selbstständig machen willst möglichen Investoren kurz präsentiert wird. Ein Pitchdeck ist demzufolge kompakter als ein ausgearbeiteter Businessplan und bringt dein Geschäftsmodell schneller auf den Punkt. Wenn du wissen willst, was du bei der Anfertigung deines Pitchdecks beachten solltest, dann folge diesem LINK.

Doch sowohl ein guter Businessplan als auch ein anschauliches Pitchdeck dienen dazu potenzielle Investoren auf das Vorhaben deiner Unternehmensgründung aufmerksam zu machen.

Auf diese Weise steigerst du die Möglichkeit einen zukünftigen Investor von dir zu überzeugen. Außerdem erhöhst du die Chancen darauf, dass ein Business Angel auf dich aufmerksam wird. Ein Business Angel ist jemand, der dich bereits in der frühen Phase deiner Unternehmensgründung unterstützt und dir bei der Verwirklichung deiner Ideen finanziell unter die Arme greift.

Ebenso wie bei Investoren steht dir auch mit einem Business Angel jemand zur Seite von dessen Erfahrungsschatz du profitieren kannst, wenn du dich selbstständig machen willst.

Sofern dich die Suche nach einem Business Angel nicht reizt, gibt es noch eine weitere Möglichkeit die notwenigen Gelder zu beschaffen, die du für deine Unternehmensgründung brauchst: Das Crowdinvesting.

Indem du dein geplantes Projekt auf entsprechenden Internetplattformen inserierst, gibst du der breiten Masse, in diesem Fall der sogenannten Crowd, die Chance sich für deine Idee mit der du dich selbstständig machen willst, zu begeistern.

Das Crowdinvesting bietet gegenüber klassischen Investoren zwei nicht von der Hand zu weisende Vorteile: Zum einen ist es, dadurch, dass die Anzeigen online geschaltet werden, nicht lokal begrenzt. Auf diese Weise gibst du Außenstehenden aus ganz Deutschland, Europa oder, wenn du es willst, auch der ganzen Welt, die Gelegenheit sich für deine Unternehmensgründung zu interessieren und darin zu investieren.

Der zweite Vorteil besteht darin, dass du finanzielle Unabhängigkeit für deine Selbstständigkeit generierest, indem du das benötigte Startkapital auf viele kleinere Investoren verteilst. Es ist wahrscheinlicher 100 Leute zu finden, die dich mit 100 Euro unterstützen wollen, als einen Einzigen, der 10.000 Euro in dich investiert.

Wo bekomme ich Hilfe für die geplante Unternehmensgründung?

Jeder Schritt in die Selbstständigkeit ist mit einem großen Planungsaufwand und leider auch mit Risiken verbunden, die du am Anfang noch nicht vorher sehen kannst. Schließlich kannst du dich nicht für alle Eventualitäten vorbereiten und auch nicht für alles absichern.

Deswegen ist es umso wichtiger, zu wissen an wen du dich bei der geplanten Selbstständigkeit im Falle des Falls wenden kannst.

Wie bei fast allen Themen liefert das Internet eine erste gute und wichtige Anlaufstelle, wenn du dir einen groben Überblick über das Thema Unternehmensgründung und Selbstständigkeit verschaffen willst. Doch leider ist es dort, wie bei vielem anderen auch der Fall, dass du aufgrund der großen Informationenvielfalt ausgesprochen gut selektieren musst.

Natürlich gibt es auch viele seriöse Foren, auf denen du dich informieren kannst, allerdings ist es, auf Grund der Tatsache, dass wirklich jeder alles online stellen kann, immer ratsam die Informationen ein zweites Mal zu prüfen.

Eine gute und sichere Anlaufstelle für werdende Unternehmer ist die IHK. Wenn du dich selbstständig machen willst, wirst du auf der Homepage der IHK zunächst einmal die am nächsten gelegene Handelskammer für deinen Standort ermitteln können.

Jede von ihnen hat einen separaten Menüpunkt, der sich ausschließlich mit Existenzgründungen befasst. Ich persönlich finde es nämlich immer am einfachsten, wenn du Berater hast, die dir entweder für ein persönliches Gespräch oder wenigstens für einen Telefontermin zur Verfügung stehen. Es ist vertrauenserweckender und auch psychologisch gesehen, wirst du dich auf diese Weise vermehrt unterstützt fühlen.

Eine weitere gute Anlaufstelle ist die Wirtschaftsförderung. So gut wie jede Großstadt hat eine Wirtschaftsförderung mit den entsprechenden Ansprechpartnern, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das Gute an der Wirtschaftsförderung ist dabei, dass sie dir nicht nur bei der Finanzierung deiner Selbstständigkeit unter die Arme greift, sondern auch bei personellen Schwierigkeiten oder aber bei Materialanschaffungen.

Neben der Wirtschaftsförderung oder der IHK besteht auch die Möglichkeit bei Menschen, die direkt auf das Thema geschult und ausgebildet sind, um Rat zu fragen. Ich selbst interessiere mich schon lange Zeit für das Thema Selbstständigkeit und Unternehmensgründung.

Dabei stehe ich denjenigen, die sich selbstständig machen wollen nicht nur mit meinen Erfahrungen helfend zur Seite, sondern habe mir durch die Jahre hinweg ein gutes Netzwerk mit einflussreichen Kontakten aufbauen können, an die ich dich in deiner geplanten Selbstständigkeit gerne weitervermittele.

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Was kann ich von anderen erfolgreichen Selbstständigen lernen?


Das bringt mich zu meinem nächsten und letzten Punkt. An dieser Stelle befassen wir uns damit wie und was du von anderen Selbstständigen lernen kannst, sodass du als Unternehmensgründer erfolgreich wirst.

Aller Anfang ist schwer, heißt es so schön und dennoch ist der wichtigste Schritt bei allem immer der Anfang. Das Gute daran ist, dass mich immer, wenn mir eine Sache bisher schwierig vorkam, folgendes motiviert und angetrieben hat: Es haben auch schon weitaus Dümmere geschafft. Das ist ein Satz, den ich mir als Manta erst in meiner Schullaufbahn, später in meinem Studium und dann in der Selbstständigkeit immer wieder vor Augen und Ohren geführt habe.

Viele Menschen machen sich in der heutigen Zeit aus den unterschiedlichsten Gründen selbstständig und natürlich sind einige darunter, die scheitern, aber es gibt auch immer wieder welche, die damit erfolgreich sind. Und die zweite Kategorie sind bei weitem keine Ausnahmetalente oder Supergenies. Ich bin schließlich auch nur einer von Vielen, bei denen es funktioniert hat und wenn ich es geschafft habe, dann schaffst du es auch.

Sofern du in deinem Bekannten- oder Freundeskreis Leute hast, die sich bereits erfolgreich selbstständig gemacht haben, dann wirst du schon einen roten Faden haben, nachdem du dich orientieren kannst. Du wirst vermutlich die ein oder anderen Rückschläge dieser Menschen miterlebt haben und wissen wo die Gefahren und Risiken bei der Selbstständigkeit lauern.

Und selbst, wenn du Freunde hast, die sich ohne Erfolg selbstständig gemacht haben, dann wirst du wissen, wie du es nicht machen willst und auch auf welche Faktoren du besonderen Wert legen wirst.

Und auch für den Fall, dass du in deinem Freundes- und Bekanntenkreis gar keine Unternehmensgründer hast, gibt es viele andere erfolgreiche Gründer, an denen du dich für deine geplante Selbstständigkeit orientieren kannst.

Indem du gelegentlich auf dem Markt nach links und rechts schaust, um den Stand deiner Konkurrenz und deinen eigenen im Wettbewerb zu ermitteln, wird es dir automatisch gelingen an den Stärken der anderen Unternehmen deine eigenen zu entwickeln und auszubauen. Außerdem eignen sich andere erfolgreiche Start-ups hervorragend als Inspirationsquelle für deine eigenen Ideen.

Auch von den Schwächen anderer kannst du lernen. Haben deine Konkurrenten ein Alleinstellungsmerkmal? Wie vermarkten sie sich? Ist ihre Homepage kundenfreundlich aufgestellt? Anhand dessen kannst du auch durch negative Beispiele, die dir so manches Unternehmen liefert, lernen was du bei deiner eigenen Unternehmensgründung besser machen willst.

Ein weiterer wichtiger Punkt von dem du bei jedem Gründer, der schon länger auf dem Markt ist, profitieren kannst, ist Erfahrung.  In meiner Zeit in der Selbstständigkeit habe ich gemerkt wie wichtig es neben dem sozialen Netzwerk ist, Leute an seiner Seite zu haben, die wissen worauf es im Geschäftsleben ankommt. Die Erfahrungen, die ich über die Jahre gesammelt habe, gebe ich gerne an dich weiter, wenn du vor hast dich selbstständig zu machen. 

Auch, wenn die Selbstständigkeit und die Unternehmensgründung immer mit einem gewissen Risiko, das im Vorfeld nicht immer klar zu umfassen ist, einhergeht, so darfst du dabei nicht aus den Augen verlieren, dass es unglaubliche Vorteile hat sein eigener Chef zu sein.

Nicht nur, dass du frei bist in der Strukturierung deines Arbeitsplans, stattdessen du wirst dich mit einer guten Idee auch immer selbst identifizieren können. Du wirst die Chance haben, dich persönlich zu entfalten und in den Bereichen weiterzuentwickeln, die dir individuell liegen.

Natürlich kann es auch passieren, dass es nicht funktioniert, aber wenn du es nicht versuchst, dann wirst du auch nie wissen wie es gewesen wäre. Schon William Blake hat gesagt: „Diejenigen, die ihre Träume unterdrücken, sind nur dazu in der Lage, weil ihrer Träume so schwach sind, dass man sie unterdrücken kann.“

Du lebst nur einmal und damit hast du das Recht dich und deine Stärken so zu entfalten wie du es für richtig hälst. Und wenn du dir deiner Träume bewusst bist, die Risiken einigermaßen abschätzen kannst und im Blick behältst und dir darüber hinaus noch ausreichende Unterstützung eingeholt hast, dann steht einer erfolgreichen Unternehmensgründung nichts mehr im Weg.

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