Stress | Mit diesen Tipps kannst du ihn bewältigen

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Stress | Mit diesen Tipps kannst du ihn bewältigen

Stress | Mit diesen Tipps kannst du ihn bewältigen 2000 1306 Felix Thönnessen

Boah ich bin so gestresst. Ich habe 500.000 Aufgaben, die muss ich heute alle noch machen. Hier habe ich was, da habe ich was, da war was… Überall. Ich habe so einen Stress. Pass auf.

Stressbewältigung: Wie kann man mit Stress umgehen? Was kann man dagegen tun und welche glorreichen Tipps für dein Stressmanagement habe ich für dich? Ich zeige dir heute wie du deinen Stress bewältigen kannst!

Was ist Stress?

Was ist überhaupt Stress? Stress ist eigentlich erstmal überhaupt gar nichts schlechtes und nichts Schlimmes. Stress ist eine natürliche, körperliche Reaktion auf bestimmte Situationen, bestimmte Aktivierungsmaßnahmen, bestimmte Trigger, die passieren.

Es gibt externe, äußere Einflüsse, die auf dich einen bestimmen Einfluss haben. Dadurch passieren mit dir bestimmte Dinge. Dadurch werden Hormone freigesetzt. Hormone wie Adrenalin, Hormone wie Cortisol, oder andere Sachen.

Das heißt, es gibt bestimmte Sachen, die dann passieren, auf die du einfach achten musst.

Stell dir die Situation vor: Es kommt ein Säbelzahntiger. Ist vielleicht heute ein bisschen schwieriger vorzustellen aber dann kommt der Säbelzahntiger vorbei und dieser will dich angreifen. Da musst du ja entscheiden: Gehst du jetzt in den Kampf, in den Clinch mit dem Säbelzahntiger? Oder rennst du lieber weg?

Das heißt, durch diese Ausschüttung dieser potenziellen Hormone, steigt auch unsere Aufmerksamkeit, situative Aufmerksamkeit. Was wiederum dazu führen soll, dass wir bessere Entscheidungen treffen.

Das heißt, die körperliche Reaktion ist zum Beispiel, dass du eine schnellere Atmung hast, oder einen stärkeren Herzschlag, einen höheren Blutdruck und so weiter. Weil dein Körper eben weiß, da ist eine Gefahrensituation. Der kleine Säbelzahntiger, der hat noch Lust auf einen Nachtisch und der Nachtisch, das bist du. Damit das einmal festgestellt ist.

Was ist Stressmanagement?

Was ist also Stressbewältigung, Stressmanagement? Es geht also darum, deine persönliche Reaktion auf bestimmte Situationen zu managen, zu regeln und letztendlich diesen Stress, den du als Stress empfindest, abzubauen.

Es gibt ein schönes Zitat, was das eigentlich in zwei Sätzen zusammenfasst: „Stress passiert nicht. Stress ist eine Art, wie du auf Dinge reagierst.“ Das beschreibt es schon ganz gut.

Weil Menschen reagieren auf Dinge sehr sehr unterschiedlich und gehen mit Dingen unterschiedlich um. Den einen stresst etwas total, dabei geht dem anderen das an den Füßen vorbei. Das heißt, es gibt unterschiedliche Auslöser.

Früher waren das eben diese Gefahrensituationen, über die wir eben gesprochen haben. Heute sind das meistens, psychische Stressoren. Also Stressfaktoren.

Zum Beispiel bezogen auf Arbeit, oder auf Familie, oder auf andere bestimmte Dinge. Dein Chef. Oder Dinge, die du tun musst, oder deine Dauererreichbarkeit. Oder der Druck, permanent bei Social Media aktiv etwas zu machen.

Was meinst du, was das für ein Stress für mich ist? Hör mal, du bist einer meiner Stressoren. Du sorgst dafür, dass ich Stress habe.

Stress loswerden

Jetzt geht es aber für die, die danach gesucht haben, natürlich in erster Linie darum: Wie werde ich den Stress jetzt los?

Dabei ist aber genau das eben, was ich gesagt habe, so wichtig. Stress gibt es nicht. Sondern Stress entsteht dadurch, dass du eine bestimmte Situation hast und auf diese Situation reagierst, weil sie dich triggert, anspricht, reizt, provoziert, welches Wort auch immer. Und es gibt aber natürlich trotzdem bestimmte Taktiken, mit denen man darauf reagieren kann. Zu denen kommen wir jetzt.

Tipp 1

Eine Sache ist, klingt erstmal total banal: Eine Pause zu machen. Eine Pause zu machen kann aber auch eine Sprachpause sein. Also wenn ich jetzt zum Beispiel langsamer spreche, normalisiert sich auch mein Pulsschlag, mein Blutdruck sinkt, ich konzentriere mich mehr auf meine Atmung und fühle mich in dem Moment, schon weitaus weniger gestresst, als ich mich vorher gestresst gefühlt habe.

Also, auf Pausen eben entsprechend zu achten, die aktiv einzuplanen oder es gibt ja auch sogenannte aktive Pausen. Also wirklich hinzugehen und zu sagen: „Ich vereinbare für mich selber, mir alle zwei Stunden, kurz fünf Minuten Zeit für mich zu nehmen.“

Unser Körper ist ein Wunderwerk. Wir brauchen oft nur ganz kurze Momente um uns zu akklimatisieren, wieder in die Reihe zu kommen, regulieren, was auch immer.

Tipp 2

Oft hilft aber auch was anderes. Wenn du mal richtig den ganzen Driss rauslässt. Also manchmal kann es auch einfach mal helfen, diesem Stress Platz zu machen. Viele Menschen, fressen das die ganze Zeit in sich rein und das bringt gar nichts.

Irgendwann explodierst du dann, weil das ist wie, wenn du so ein Blitz verschlucken würdest. Dann lieber den Blitz rausschießen. Ganz wichtiger Punkt.

Tipp 3

Was ich auch hilfreich finde, ist sich oft Dinge selber positiv zuzusprechen. Also, mal mit sich selber positiv zu reden und zu sagen: „Boah, mein Gott ey. Das ist ja schon viel Stress. Aber das ist doch toll, wie du das bisher alles hingekriegt hast.“

Oft ist es ja nur eine Frage des Blickwinkels. Ich kann dir sagen, ich habe hier meine To-Do Liste mit 100 Videos noch voll, die ich alle noch produzieren muss: „Scheiße ey, jetzt noch ein Video und noch ein Video, noch ein Video. Oder: „Boah cool was wir heute alles schon geschafft haben.“

Oft ist das einfach nur eine Frage der eigenen Betrachtung, beziehungsweise eine Frage des eigenen Mindsets.

Tipp 4

Nächster Tipp, ist ganz bewusstes Atmen. Ganz bewusstes atmen bedeutet: Man kann den sogenannten Parasympathikus aktivieren. Wenn du den Parasympathikus aktivieren willst, dann musst du länger ausatmen.

Kennst du das, wenn man das manchmal in so Situationen macht, wo es wie so ein bewusstes rauslassen ist? Auch das führt nachweislich zur Stressreduktion.

Das sind so Sachen, die kannst du kurzfristig machen. Ich habe aber extra auch noch ein paar Sachen aufgeschrieben, wie man langfristig den Stress auch vorbeugen kann.

Das heißt, einmal kann man dieses: Ich muss, ich muss, ich muss das noch tun, ersetzen durch: Ich kann. Denn seien wir mal ganz ehrlich: Was muss ich denn? Alles ist eine freiwillige Entscheidung. Aber wir machen freiwillige Entscheidungen zu nicht-freiwilligen Entscheidungen, verpflichtenden Entscheidungen.

Ich muss aber noch das, ich muss noch das. Dabei bist du derjenige der dich selber beauftragt, das tun zu müssen. Ganz wichtig. Du bist Herr oder Frau in deinem eigenen Leben.

Tipp 5

Ein anderer Punkt, der mich zum Beispiel immer stresst, ist so diese Dauererreichbarkeit. Weißt du, so die ganze Zeit musst du erreichbar sein und überall. Dann gibt es Leute die sagen: „Warum hast du denn nicht auf den Kommentar geantwortet?“ „Ja weil ich nicht den ganzen Tag am Computer sitze, um deinen Kommentar gleich beantworten zu können.“ Ja, das ist halt einfach so.

Das heißt, eine gewisse Art von Erreichbarkeitsdetox zu machen. Ich habe das jetzt vor kurzem gemacht, das waren nur fünf Tage, da bin ich mal hingegangen und habe gesagt: Kein Laptop, kein Handy. Das war eine krasse Erfahrung. Da war ich dann im Wald und dann gab es keinen Laptop und kein Handy.

Ich meine du merkst dann auch, in wie vielen Situationen, du dein Handy eigentlich brauchst. Das fing ja mit dem Coronanachweis schon an. Aber, dass man hier bewusst detoxt, also sich entgiftet von den Einflüssen, die man da die ganze Zeit hat. Dass man sich Erholungszeiten einbaut. So genannte Genussinseln wo man sagt: Hier nehme ich mir jetzt gerade Zeit für etwas besonderes.

Ich kenne das von mir, man sitzt viel zu häufig beim Frühstück und ist dann noch mit dem Handy beschäftigt. Wir tun ja häufig nicht nur eine Sache, sondern wir tun 30 Sachen gleichzeitig. Das ist ja meistens das Problem.

Tipp 6

Dann gibt es natürlich auch noch das Namasté, Meditation. Meditation ist so ein, da rege ich mich immer drüber auf, ein graus wo irgendwelche Leute, die meinen sie hätten Ahnung von Meditation, dir erzählen, was Meditation ist.

Bei Meditation geht es erstmal darum, mit dir zu sein. In Ruhe zu sein. Und wie du das machst, kann deine Entscheidung sein. Ob du dich bewusst dafür entscheidest: „Ich lege mich jetzt auf das Bett, schließe einfach nur die Augen und träume mich irgendwo hin.“ Ob du sagst: „Ich setze mich auf einen Stuhl, gucke in die Natur.“ Oder was auch immer du tust, du darfst die Art der Meditation bewusst wählen.

Sinnvoll ist Meditation absolut. Weil es eben dazu führt, dass du dich auf dich, auf dein Inneres konzentrierst und versuchst äußere Einflüsse durch Lautstärke, durch Sprache und so weiter, auszublenden.

Da helfen auch manchmal einfach schon Noise-Cancelling-Kopfhörer. Um einfach mal zu sagen: „So. Ich mache mal diesen ganzen Krawall, der permanent auch von Sinnen auf mich einprallt, aus.“

Tipp 7

Was mir persönlich auch hilft und was wissenschaftlich erwiesen ist, ist Sport. Sport ist jetzt natürlich nicht für jeden was, das bedeutet auch nicht, dass du 80-mal die Woche ins Fitnessstudio gehen musst. Aber Sport baut nachweislich eben Stress ab. Das finde ich eben ganz ganz wichtig.

Fazit

Der wichtigste Punkt, ist hinzugehen und aus seinem Unterbewusstsein das, was einen stresst, rauszuholen. Sich dessen bewusst zu werden und immer zu verstehen, dass nicht die Situation der Stress ist, sonder deine Art wie du darauf reagierst.

Wenn du viele Dinge anders betrachtest, mit einem Lächeln betrachtest, oder dir manchmal auch die Frage einfach stellst: Was kann denn hier eigentlich im schlimmsten Fall passieren? Dann wirst du merken, dass die meisten Sachen eigentlich gar nicht so stressig sind, wie sie dir vorkommen oder wie sie sich anfühlen.

Wenn jemand zum Beispiel zu uns in die Mastermind kommt, erhält er zusätzlich wöchentliches Coaching von unterschiedlichen Experten, darunter auch Psychologen, die dir dabei helfen dein Stress zu reduzieren und den Fokus zu finden. Schau da doch gerne mal vorbei.

Also, das waren viele Punkte, die du berücksichtigen kannst. Ich hoffe, das hilft dir bei deiner persönlichen Stressbewältigung weiter. Das würde mir auf jeden Fall eine große Freude machen.

Hat Spaß gemacht.

Bleib motiviert

Felix