Snapchat für Start-ups: wie du mit Snapchat das Social-Media-Marketing revolutionierst

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Snapchat für Start-ups: wie du mit Snapchat das Social-Media-Marketing revolutionierst

Snapchat für Start-ups: wie du mit Snapchat das Social-Media-Marketing revolutionierst 1280 768 Felix Thönnessen

Hast du in letzter Zeit öfter Menschen beobachtet, die völlig ungehemmt Fotos von sich oder ihrer Umwelt gemacht haben? Sind Selfies schon so zum Alltag geworden, dass sich jetzt schon jeder überall ablichten möchte? Vielleicht.

Aber das, was neuerdings hinter der Smartphone-Fotografie im Alltag steckt, ist die neue Social Media Plattform Snapchat. Und die hat es in sich! Denn Snapchat geht durch die Decke und wird von jungen Menschen und insbesondere auch Prominenten geliebt und gehypet.

In Amerika steht es schon auf Platz drei der beliebtesten Social Media Plattform der Jugendlichen – und hat Facebook damit bereits überholt. Auch ich bin schon dem Snapchat-Wahn verfallen, denn diese App macht Spaß und – süchtig. Und wie alle Plattformen kannst auch du die Foto-Oase für dein Marketing nutzen.

Du und dein Unternehmen wollen genauso hipp sein, wie die US-amerikanischen Start-Ups? Dann solltest du jetzt weiter lesen. Denn Snapchat hat weit mehr zu bieten als nur eine Fotofunktion.

Einführung in die Welt der 24h Fotos


Solltest du jetzt noch nicht so genau wissen, was Snapchat ist, werde ich dich an dieser Stelle aufklären.

Snapchat ist eine Kommunikations- und Foto-App, die du nutzen kannst, um Freunden oder der ganzen Öffentlichkeit Fotos aus deinem Alltag zu schicken. Sei es das schöne Wetter, deine neue Hose, dein Mittagessen oder auch die neue Büroeinrichtung.

Cool, da gibt’s sicher noch so einige Bilder im Archiv, die an die Öffentlichkeit wollen und nur auf den richtigen Kanal warten! Da muss ich leider direkt abblocken, denn anders als bei der ebenfalls sehr fotolastigen App Instagram hat Snapchat einige Besonderheiten, die allerdings die besondere Beliebtheit und letztlich den Hype ausmachen.

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Snapchat ist nämlich eher vergleichbar mit einem Live-Ticker, der den Moment festhält. Und genau das macht es zum absoluten Suchtfaktor und zum neuen „heißen Scheiß“.

Du kannst keine Fotos auf ewig hochladen, du kannst sie lediglich mit der App schießen (Ok, du kannst auch Bilder aus deinem Fotoalbum nehmen, aber das wird nicht gern gesehen). Snapchat zeigt also einen Moment der Wahrheit – denn das, was man sieht, passiert gerade wirklich.

Nachdem du ein Foto geschossen hast kannst du zwischen zwei Optionen wählen: Nutzt du die App privat, kannst du es mit einem netten Text und ein paar Emojis für ein Anzeigedauer von höchstens 10 Sekunden an Freunde schicken, danach verschwindet das Bild. Interessanter wird es für dein Marketing, indem du dein Foto in die „Story“ schickst. Dort ist es dann für jeden bis zu 24 Stunden sichtbar – zumindest für jeden, der dich via Nutzername hinzugefügt hat.

Und diese Exklusivität bringt den Erfolg. Dabei wollen die Kunden vor allem eins – unterhalten werden. Und sind zudem noch weniger kritisch. Kommt es bei Instagram sowie Facebook doch öfter mal zu bösen Kommentaren und einem sogenannten Shitstorm, lassen sich deine Zuschauer bei Snapchat nur berieseln. Denn auch direkte Kommentare sind nicht möglich. Durch die Kurzlebigkeit sinkt auch der Zeitaufwand. Allerdings gibt es auch bei Snapchat einige Regeln, die dich zum Erfolg leiten.

Neue Plattform – neue Regeln


Wie immer ist der Content King. Das gilt, trotz der Spontanität, auch für Snapchat. Denn bei belanglosen Snaps wird keiner deine Story bis zum Ende anschauen. Aber keine Panik! Ich verrate dir, worauf es ankommt, und wie du die Nutzer in den Bann deiner persönlichen Geschichte ziehen kannst.

Auch wenn die Zeit nur knapp ist, kannst du so einiges aus dieser Fotomöglichkeit raushauen. Möglichkeiten und kleine Leitfäden sorgen schnell dafür, dass du dich auf der neuen Plattform zurecht finden kannst und deine Nutzer für dich gewinnst.

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Die getarnte Werbung – „Live“ bringt den Erfolg


Natürlich kannst du ab und zu ein cooles Logo, Plakat oder ein neues Produkt für deine Story in Szene setzten. Aber auf Dauer gesehen funktioniert Snapchat anders!

Denn das, was die Leute am meisten interessiert, spielt sich hinter den Kulissen ab. Gerade durch die Echtzeit-Funktion betont Snapchat das Hier und Jetzt und zeigt somit einfach das, was du gerade tust. Es geht somit nicht nur um das coole Büro-Interieur, sondern ebenso um Wände streichen, Ikea Regale aufbauen und natürlich – die Snack-Pause mit dem perfekt abgelichteten Lunch zwischendurch.

Auch fehlgeschlagene Videos mit Pannen oder Lachern solltest du alles andere als Löschen. Desto natürlicher deine Follower deinen Start-Up-Alltag mitbekommen und begleiten können, desto relevanter werden deine Snaps letztlich sein.

Vielseitige Möglichkeiten – 5 Regeln für Snapchat


Die Begleitung des Alltags macht die Nutzung von Snapchat relativ simpel. Wie beim privaten Gebrauch kannst du dein Handy einfach überall dann auspacken, wenn es etwas Sehenswertes gibt. Natürlich gibt es dabei auch mehr Möglichkeiten, also nur sein Morgen- Mittag- und Abendessen abzulichten.

Die Möglichkeiten, qualitativ hochwertige Snaps für die Story zu erstellen sind zahlreich. Und genau darauf kommt es, wie bei jeder anderen Plattform auch, ganz besonders an: Qualität. Die sollten deine Snaps schon beinhalten, um die Kunden an das Geschehen zu binden.

Wie du das am besten schaffst, zeige ich dir in fünf einfachen Tipps.

1. Bildqualität zählt auch hier

Du sitzt im Bus und willst schnell ein Selfie für deine Story machen? Aber nur so, dass es ansonsten keiner mitkriegt? Am besten also von unten in Richtung Gesicht. Solltest du wollen, dass deine Kundschaft dir durch die Nase schaut, ist es das Richtige. Ansonsten zählt natürlich auch bei Snapchat die Qualität der Bilder.

Es muss natürlich nicht immer ein Bild im Weltall sein, aber Snapchat ist nun mal eine Fotoplattform und hochwertige Snaps sind interessanter anzusehen als schlechte Bilder. Fotografierst du beispielsweise dein Mittagssushi, achte auch hier auf die wichtigen Punkte. Licht, Winkel und Hintergrund sollten es ansehnlich machen. Gerade wenn du Bilder deines Essens integrierst, sollten diese natürlich lecker aussehen – man will ja niemanden abschrecken. Das gleiche gilt für Personen und Gegenstände (nur vielleicht nicht auf den Aspekt „lecker“ bezogen).

Das Wichtigste im Bild sollte natürlich auch im Fokus liegen. Soll der Hintergrund schlicht oder belebt sein? Ist das Licht hell oder dunkel genug? Ist das richtige Objekt im Bild scharf gestellt? All dies sollten Fragen sein, die du mit deinem Foto beantwortest. Belichtung und Schärfe können zudem mit dem Smartphone eingestellt werden.

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2. Die verschiedenen Funktionen


Mittlerweile hat Snapchat verschiedene Möglichkeiten entwickelt, seine Nutzer bei Laune zu halten. Und diese kannst du auch für dich nutzen.

Zunächst einmal bietet Snapchat natürlich die Möglichkeit, Bilder zu machen. Du kannst aber auch auf Bewegtbild umsteigen und deinen Nutzern Videos zeigen. Somit erstmal zu den Basics.

Fast jeder nutzt diese Filter mit lustigem Hintergrund oder Gesichtsverformungen. Und wenn du nicht ganz so ernste Bilder machst, begegnest du deinen Kunden auf Augenhöhe – und wirkst umso sympathischer! Smileys würde ich an der Stelle allerdings sparsam benutzten, denn qualitativ und seriös sollte es dennoch bleiben.

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Aber mit Witz und Natürlichkeit kannst du deine Kunden an dich binden – nichts geht über Sympathie. Hinzu kommt die Möglichkeit, verschiedene Ortsfilter zu nutzen, um den Zuschauern zu zeigen, wo du gerade bist. Nahezu jeder größere Stadtteil hat einen entsprechenden Filter. Auch Events oder Feiertage werden regelmäßig mit einem Filter versehen.

Bleib aktuell und schicke regelmäßig Oster-, Valentinstags- und Weihnachtsgrüße! Diese Filter gelten natürlich auch für Videos. Und auch da gibt’s Möglichkeiten, das ganze insbesondere interessant, witzig und besonders zu machen. Lasse dabei dein Video im Schnelldurchlauf, in Slow-Motion oder einfach rückwärts laufen.

Wolltest du dich schon immer mal wie ein Zauberer fühlen? Schmeiße etwas auf den Boden und lasse es im Rückwärts-Ablauf zu dir zurück fliegen. Der Kreativität ist dabei keine Grenzen gesetzt – ein Hoch auf das zwanglose Snapchat!

3. Story heißt Geschichte

Das ist vom Wortlaut her zwar klar, allerdings solltest du dieses Konzept auch verfolgen. In der Story gilt der rote Faden. Sind die Snaps wahllos aneinander gereiht, verlieren die Nutzer schnell das Interesse.

Auch wenn du einen bestimmten Tagesablauf ablichtest bringt es letztlich keinem etwas, wenn niemand weiß, wo du überhaupt bist. Und wie kannst du dieses Problem umgehen? Eigentlich ganz einfach und minimalistisch.

Zunächst einmal kannst du die Filter Nutzen, um deinen Snaps Eckdaten zu verleihen. Dafür hilft der bereits erwähnte Geo-Filter oder auch die Möglichkeit, eine Uhrzeit in deine Fotos und Videos zu integrieren. Auch kurze Intros sind möglich und geben deinen Kunden einen Überblick. Dabei kannst du oder ein Kollege kurz erzählen, was ihr gerade so macht, oder du machst einfach ein Bild mit entsprechendem Untertitel von der Ortschaft. Auch Videos deiner Füße, wie du gerade zu einem neuen Ort gehst, sind eine Möglichkeit.

Bleib dabei authentisch und entwickele über die Zeit eine für deine Zielgruppe spannende Story, die sie gerne verfolgen. Du siehst also, Grenzen und Regeln gibt es da kaum. Dir bleibt überlassen, wie du deinen roten Faden kreierst und verfolgst.

4. Neue Werbemöglichkeiten mit Snapchat

Snapchat ist eine großartige Möglichkeit, neuartig Gewinnspiele und Gutscheinangebote zu entwerfen und somit die Kundengruppe zu aktivieren. Und gerade das Zeitlimit macht das ganze so richtig effektiv.

Subway hat es uns vorgemacht! Sie haben in ihre Snapchat Story einen Gutschein gestellt, welchen die Kunden im Laden einlösen konnten. Und diese sind auf der Stelle in den Laden gestürmt. Warum? Da durch die begrenzte Zeit der Story dieser Gutschein nur 24 Stunden sichtbar war. Es erzeugt also künstliche Knappheit (sehr guter Werbetrick!).

Dieses Beispiel zeigt die Wirksamkeit einer solchen Maßnahme und kann als Leitlinie für zukünftige Aktionen deines Unternehmens dienen. Ready, steady, go!

Auch wenn bereits viele Menschen (vor allem junge Menschen) Snapchat nutzen, wollen wir doch noch mehr Nutzer dazu bewegen uns über diesen Kanal zu folgen. Das Stichwort lautet Crosspromotion. Kündige Gewinnspiele über andere Kanäle an, um so auch Kunden aus anderen Bereichen auf dich aufmerksam zu machen.

5. Die Leute müssen dich finden

Snapchat hört sich bislang doch ganz lustig an. Coole Filter, interessante Stories und kein Shitstorm möglich. Doch einen Haken gibt es. Bei Snapchat kannst du ausschließlich über deine Handynummer oder die genaue Eingabe des Nutzernamens gefunden werden.

Somit musst du also einiges beachten: Dein Name darf nicht zu kompliziert sein, muss bestenfalls dein Unternehmen beinhalten und dementsprechend kommuniziert werden. Aber das sollte kein Hindernis darstellen, erfordert nur das aktive Agieren deiner Kunden.

Dafür kannst du z.B. deine Reichweite auf anderen sozialen Netzwerken nutzen. Bekannte Blogger posten dort regelmäßig ihren Snapchat-Namen, um Follower zu ihrem Account zu führen.

Auch ein Snapcode (das ist ein Foto mit dem Code deines Accounts) führt die Kunden zu deiner Bilderreihe. All diese Informationen können zudem auch auf Flyern, Plakaten oder sonstigen Werbemitteln angebracht werden.

Du solltest also über viele Kanäle deinen Snapchatnamen streuen. Gib z.B. mal eine Art Preview auf deinen Social Media Kanälen preis, die regelmäßig auf Snapchat hinweist. Es ist zwar schwieriger, aber durchaus möglich, die Kunden auf dich aufmerksam zu machen.

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Probieren geht über studieren!


Marketing mit Snapchat ist noch ein sehr junges Unterfangen. Hier werden sich in den nächsten Monaten und Jahren noch einige Entwicklungen ereignen. Also früh einsteigen und am Ball bleiben!

Snapchat ist eine umfangreiche und aufstrebende Plattform und definitiv einen Versuch wert. Und wenn du jetzt dabei bist, gehörst du zu den Vorreitern, denn so weit gedacht haben bisher nur wenige. Denn noch ist es nicht komplett als Werbefläche etabliert, wird aber in Zukunft vermutlich unumgänglich sein und zählt schon jetzt eine signifikante Menge an Nutzern.

Mit Snapchat schaffst du Nähe zum Kunden mit wenig Aufwand und sogar Spaß. Natürlich gibt es dabei nicht die eine goldene Regel. Was du letztlich machst liegt an dir – und es gibt genügend Möglichkeiten, sich dabei auszutoben und zu experimentieren. Eigene Erfahrungen zu machen ist wichtig. An der Zahl der Views wirst du mit der Zeit sehen, was deine Kunden am meisten interessiert.

Also, Zeit ein Vorreiter zu werden – hast du dir die App schon heruntergeladen?