Ideen machen Erfinder

Chantal Haarmann 0 Comments

Thomas Edison und die Glühbirne. Albert Einstein und die Relativitätstheorie. Henry Ford und die Automobilindustrie. Diese Aufzählung könnte ich noch endlich weiterführen, doch sie dient nur dazu dir Persönlichkeiten vorzuführen, die mit ihrer Ideenentwicklung Erfolg hatten. Kleider machen bekanntlich Leute und Ideen machen demzufolge Erfinder aus. Eine Idee steht am Anfang einer guten Innovation. Daher werde ich dir in diesem Artikel erklären, wie du Ideen am besten entwickelst und wie du dich gut inspirieren lassen kannst.

Ideenentwicklung oder Weiterentwicklung

Eine Idee ist erst mal nicht anderes als ein bestimmter Gedanke zu einem Themengebiet oder eine Lösung zu einer bestehenden Problemstellung. Eine Idee kann die Basis sein auf der du dein Konzept entwickelst. Ganze Unternehmen und Wirtschaftsimperien lassen sich häufig auf einen Einfall zurückführen.

Schon in der Antike hat Platon auf die große Bedeutsamkeit der Ideen hingewiesen, weil sie das Urbild benennen und damit die erste Form der Existenz. Doch nun einmal weg von den philosophischen Gedankengängen hin zur Praxis: Was macht eine Idee für dein Business oder für deinen Alltag so wichtig?

Menschen, die viele Einfälle haben sind kreative Köpfe. Die meisten Erfinder strotzten in unserer Vorstellung geradezu vor Einfallsreichtum, weswegen sie so berühmt geworden sind. Leute, die viele Ideen haben und diese in Konzepte fassen, wodurch sie umgesetzt werden können, gelten in der weitläufigen Meinung als intelligent und geistreich.

Das größte Problem an einer guten Idee ist aber, dass sie zunächst lediglich ein kognitives und flüchtiges Ereignis ist. Daher mein erster wesentlicher Ratschlag: Schreibe dir alle deine Ideen auf. Erstens ist es sehr hilfreich Dinge, die dir schon längere Zeit im Kopf umherschwirren zu Papier zu bringen und zweitens weißt du nie, wann du eine Idee oder einen niedergeschriebenen Gedankengang einmal gebrauchen kannst.

Auch wenn viele Dinge, die dir im Moment im Kopf umhergeistern, keinen Sinn ergeben, kann es sein, dass du sie mit einigen Tagen oder Wochen Pause dazwischen in einem ganz neuen Licht betrachten wirst. So kommst du auf weiterführende kreative Gedankengänge.

Dadurch, dass eine Idee ein mentales Konstrukt ist, lässt sie sich auch nicht erzwingen. Bestimmt kennst du das aus diversen Alltagssituationen, in denen du dir den Kopf über ein Thema zerbrichst, aber der glorreiche Einfall enttäuschender weise auf sich warten lässt. Du kannst es dir nicht aussuchen, wann eine Idee dich überkommt.

Bestimmt kennst du den Spruch: Not macht erfinderisch. Und sind Ideen nicht der große Werkzeugkasten aus dem sich alle bekannten Erfinder immer bedient haben? Allerdings wäre dieser Satz folgendermaßen besser: Not macht erfinderisch, aber sie macht keine Ideen. Eingebungen erwachsen nämlich nie dann, wenn du sie am nötigsten brauchst.

Trotzdem ist es unbestreitbar, dass ein Erfinder in seinem Leben mehr als einen kreativen Einfall gehabt hat, weil er sonst nicht so weit gekommen wäre sich überhaupt einen Erfinder zu schimpfen.

Daher habe ich mir über die Zeit angewöhnt immer Papier und Stift oder etwas anderes, um Notizen zu machen, zur Hand zu haben. Auf diese Weise kann ich mir meine Einfälle, die mich zu den ungünstigsten Zeitpunkten überkommen, immer aufschreiben. Das ist eine von meinen Methoden, wie ich meine Kreativität steigere, indem ich meine Ideen schriftlich festhalte. Wenn du dich darüber hinaus noch für Kreativitätstechniken interessierst, dann klicke hier.

Auch kannst du dir immer was zu schreiben neben das Bett legen, für den Fall, dass deine Träume dir Anreize für deine Ideen geben. Jede Idee treibt dich und deine Persönlichkeit voran. Sie führt dazu, dass du nicht stagnierst, sondern dich stetig weiterentwickelst.

 

Reisen fördert die Ideenentwicklung

Wenn du tagein tagaus immer nur die gleiche Umgebung und die gleichen Menschen siehst, dann kannst du nicht erwarten, dass du plötzlich und aus dem Nichts auf innovative Ideen stößt. Kreative Eingebungen lassen sich nämlich am liebsten dort nieder, wo ihnen auch ein präsentabler Raum zur Entfaltung dargeboten wird.

Ideen fließen am besten durch Inspiration. Und Inspiration findet sich in uns und in den schönen Dingen um uns herum. Wenn du gerne mehr über Inspiration erfahren willst, dann klicke hier.

Das Wort Inspiration entstammt aus dem Lateinischen und bedeutet nichts anderes als „Leben, Atem, Geist oder Seele“. Die Inspiration geht mit der Ideenfindung Hand in Hand und ist eines der wesentlichen Kernelemente für jedes kreative Schaffen.

Doch warum ist es so wichtig zu Reisen, damit du erfolgreiche Ideen entwickelst und deine Inspiration förderst? Weil eine ungewohnte und neue Umgebung gleichzeitig mit neuen Eindrücken für dich einher geht. Wenn ich in einem fremden Land bin, dann kann ich mich gar nicht satt sehen an den schönen Landschaften, einem weiten Ozean oder an gigantischen Bergen. Doch nicht nur fremde Landschaften, sondern auch Gespräche mit Unbekannten sind durchaus förderlich für die Entwicklung von neuen Ideen, weil das Unbekannte eine nahezu mystische Quelle der Inspiration liefert.

 

Ideen werden in Momenten geschaffen

Manchmal gibt es sie. Die besonderen Augenblicke, die schon in Hitch der Date Doktor erwähnt wurden. Welche, die dich daran erinnern, dass das Leben nicht aus den Momenten besteht, in denen du atmest, sondern aus jenen, die dir den Atem rauben.

Bestimmt ist es dir auch schon einmal passiert, dass du unterwegs warst und etwas gesehen hast oder einen Song gehört hast, der dich einen Moment inne halten ließ. Etwas, das so großartig war, dass du dich für eine kurze Zeitspanne gänzlich dem Augenblick hingegeben hast.

Diese Momente sind die beste Inspirationsquelle, die du für die Entwicklung einer guten Idee finden kannst. Leider sind auch diese Momente flüchtig und lassen sich weder künstlich konstruieren, geschweige denn erzwingen. Häufig kann eine geniale Idee auch durch eine Tagträumerei zustande kommen. Daher habe ich nun eine Information für dich, die dich erleichtert aufatmen lässt: Erlaube dir mit deinen Gedanken abzuschweifen.

Gerade wenn uns langweilig ist, tendiert unser Gehirn dazu eine fantasievollere Umgebung vor unserem inneren Auge zu konstruieren. Viele sehr gute Ideen von mir sind mir in langweiligen Meetings gekommen oder einer Vorlesung, die zum Einschlafen war. Seitdem ich das weiß, finde ich es nicht mehr allzu schlimm, wenn ich sehe, dass mir mein Gegenüber nur seine halbe Aufmerksamkeit schenkt, denn vielleicht ist der oder sie gerade dabei eine brillante Idee auszuarbeiten.

In diesem Sinne lass dich bei deinen Tagträumen nicht stören, sie führen möglicherweise zu der nächsten bahnbrechenden Idee.

Bleib motiviert Felix

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