Ein Kleinod in Düsseldorf

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Ein Kleinod in Düsseldorf

Ein Kleinod in Düsseldorf 1500 1000 Felix Thönnessen

Hast du deine smarte Idee oder dein Startup schon irgendwo vorgestellt? Einem Investor, der Startup-Szene oder vielleicht nur deiner Mutter? Bestimmt, oder? Wenn du willst, dass die Leute dich unterstützen, musst du ein bisschen in Vorleistung gehen. Ich war in der letzten Woche für einen Vortrag im Rahmen von Lean Dus bei Sipgate im Medienhafen. Von ein paar Erfahrungen will ich dir hier gerne berichten:

1. Erzähl Geschichten, die dich selber bewegen.
Bei einem Vortrag kommt es natürlich auf eine ganze Menge an und ich würde von mir selbst auch nicht behaupten, dass ich alles weiß, aber eine Erfahrung, die ich gemacht habe, nenne ich das Geschichtenerzählen. Warum lesen wir Bücher oder schauen Filme? Weil wir in die Geschichte eintauchen wollen. (Ich lege übrigens am Anfang eines Filmes immer fest, welcher Actionheld ich bin.) Nutz das auch für deine Vorträge. Immer wenn ich bei Sipgate Geschichten erzählt habe, ist es merklich leiser geworden. Werde zum Geschichtenerzähler.

2. Wer bist du eigentlich?
Die Menschen wissen gerne wer da vorne so steht. Dabei geht es aber nicht um Titel oder darum wie viel du schon erreicht hast, sondern um die persönlichen Fakten, die man nicht im Internet findet. Keine Sorge, du musst keine Geheimnisse erzählen, aber lass die Hörer dich kennenlernen, dann hören sie dir auch zu. (Wenn du Geheimnisse erzählen willst, sprich wenigsten leise.)

3. Das schöne Drumherum.
Ich weiß manchmal nicht auf welche Bühne mich die Veranstalter stellen werden und es gibt auch welche die im dunklen Keller sind. Darum schau dir die Location vorher genau an, nur so weißt du was dich erwartet und du kannst das in deinen Vortrag integrieren. Das selbe habe ich letzte Woche gemacht. Axel hat mir die Location gezeigt und erzählt was Sipgate so macht. Ich hatte das erste Mal nach Jahren das Gefühl, dass ich irgendwo gerne arbeiten würde. (Vielleicht schick ich mal eine Bewerbung raus.) Die Location war – bitte entschuldige meinen Wortlaut –der Hammer und dieses Wohlfühlen spürt auch dein Publikum.

4. Gib ihnen was mit.
Irgendwann ist auch der beste Vortrag zu Ende, aber vielleicht willst du ja, dass die anderen dich möglichst lange im Gedächtnis behalten. Jetzt kannst du 100 Folien mit deiner Webadresse machen oder ihnen am Ende etwas mitgeben – quasi ein kleines Andenken an deinen Vortrag. Auch wenn es nur ein Nagel ist, lass sie spüren, dass du dich vorbereitet hast und das es dir wichtig ist. (Das mit dem Nagel ist wirklich bitte nur ein Beispiel.)

Ich liebe Vorträge und würde dir gerne noch eine Menge mehr davon erzählen. Aber vielleicht helfen dir meine kleinen 4 Tipps ja schon. Ansonsten sehen wir uns nächste Woche mein Freund bzw. Freundin.

Bleib motiviert
Felix