Die 10 wichtigsten SEO Tipps, mit denen Du dein Google Ranking verbesserst

Felix Thönnessen 2 Comments

Dieser Gastbeitrag stammt von Jonas Werner. Du möchtest auch Gastautor auf meinem Blog werden? Hier findest du alle Infos!

Wenn du dein eigenes Startup gegründet hast, oder in Kürze startest, dann wirst du sicherlich auch über deine eigene Website nachgedacht haben.

Damit diese nicht nur hübsch aussieht, sondern auch von deiner Zielgruppe gefunden wird, ist das Thema SEO (also die Suchmaschinenoptimierung) extrem wichtig.

Wenn du dabei die folgenden 10 Tipps beherzigst, wirst du sicherlich viel Erfolg mit deiner eigenen Website haben. Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen und Anwenden der 10 wichtigsten SEO Tipps für Einsteiger.

Tipp #1: Struktur

Als ersten SEO Tipp möchte ich dir mitgeben, dass nicht nur Google, sondern auch deine Besucher dir danken werden, wenn du dir Gedanken zur Seitenstruktur gemacht hast.

Häufig kommt es vor, dass an einer ganzen Website „gebastelt“ wird, ohne dass vorab ein grober Plan erstellt wurde, an welcher Stelle welche Inhalte auftauchen sollen.

Bevor du also mit der Optimierung deiner Website für ein besseres Google Ranking loslegst, mache dir doch Gedanken zur Seitenstruktur.

Nimm dir ganz „oldschool“ ein weißes Blatt Papier und überlege dir, wie die Menüstruktur aussehen soll, welche Kategorien soll es geben und welche Subkategorien möchtest du anlegen. Denke dabei immer daran, was dem Nutzer letztendlich den größten Mehrwert bietet.

Im nächsten Schritt kannst du diese Struktur auch in deine URLs verarbeiten.

Deine URLs sollten auf je ein wichtiges Keyword (siehe Tipp #5) ausgelegt sein. Vermeide dabei überflüssige Wörter in den URLs – Weniger ist hier deutlich mehr.

Diese Struktur bietet dir langfristig einen Leitfaden für deine Website, deine Besucher finden sich gut zurecht und dem Google Crawler wird ein einfaches Crawlen deiner Website ermöglicht. Also eine Win-Win-Win Situation.

Tipp #2: Google Tools einrichten

In diesem Artikel findest du das eine oder andere Tool von Google wieder. Es gibt jedoch drei Dinge, die du unbedingt einrichten solltest.

• Google Search Console
• Google Analytics
• Keyword Planner (Google Ads)

In der Search Console kannst du eine xml-Sitemap deiner Website einreichen und Google damit das Signal geben, deine Seite zu indexieren. Ebenfalls erhältst du einen Einblick, über welche Suchwörter du gefunden wirst und welche Seiten dich verlinken.

Mithilfe von Google Analytics kannst du im Anschluss genau tracken, woher deine Besucher kommen, wie lange sie auf deiner Seite waren, wie viele Unterseiten sie besucht haben und vieles mehr. Diese Kenntnisse kannst du für Verbesserungen nutzen.

Der Keyword Planner ist ein super nützliches Tool für deine Keyword-Analyse. Auch wenn du keine bezahlte Werbung schalten möchtest, solltest du dich bei Google Ads registrieren, um den Keyword Planner nutzen zu können.

Tipp #3: Mobile First

Bereits 2016 wurde die Mobilfähigkeit einer Website von Google offiziell als Rankingfaktor bestätigt.

„Mobile First“ (also mobile Index als Hauptindex für Google-Suchen) wurde im November 2016 angekündigt und wird seit Anfang 2018 stetig weiter ausgerollt.

In Deutschland sollten die meisten Websites bereits mit dem Mobile First Index gecrawlt werden. Es ist also aller höchste Zeit diesem Punkt Beachtung zu schenken, falls dies noch nicht geschehen ist.

Über die Google Search Console kannst du deine Seite testen. Google gibt dir Hinweise, welche Probleme es noch gibt und was du optimieren kannst.

Tipp #4: Ladezeit / Pagespeed

Du kennst es sicherlich selbst auch – Gerade wenn du mit dem Smartphone surfst, ist es besonders störend, wenn eine Ewigkeit vergeht bis eine Seite geladen ist.

Viele Menschen springen bei einer zu hohen Ladezeit direkt wieder ab und verlassen deine Seite, bevor sie überhaupt komplett geladen wurde.

Ähnlich ergeht es den Suchmaschinen. Die Ladezeit ist ein offizieller Rankingfaktor und sollte immer ganz oben mit auf deiner Liste stehen. Du kannst die Ladezeit deiner Website ganz einfach messen mit Tools wie Pingdom.com.

Zur Orientierung:

• 0 – 2 Sekunden Ladezeit ist optimal
• 2 – 3 Sekunden ist im ordentlichen Bereich
• 3 – X Sekunden ist der Bereich in dem Optimierungsmöglichkeiten gesucht werden sollten.

In den meisten Fällen sind die verwendeten Bilder die erste zu optimierende Anlaufstelle. Damit lassen sich in der Regel bereits die größten Erfolge erzielen.

Tipp #5: Keyword Analyse

Die Technische Basis deiner Website hast du mit den ersten vier SEO Tipps optimal auf gute Google Rankings vorbereitet – Nun geht es an die Inhalte.

Für alle wichtigen Inhalte, die du auf deiner Website bietest, solltest du dir über die richtige Auswahl der Keywords (also der Suchbegriffe) Gedanken machen.

Schließlich lohnt es sich nicht, solch eine Mühe zu geben für ein Keyword, welches gar nicht so oft gesucht wird, wie du eventuell dachtest.

Um das Suchvolumen deiner Keywords zu ermitteln, empfehle ich dir den Google Keyword Planner. Dabei handelt es sich um ein Tool direkt von Google, welches in Google Ads integriert ist. Hier siehst du das durchschnittliche Suchvolumen pro Monat und ebenfalls einige hilfreiche Keyword-Vorschläge, die Google dir bietet.

Ein weiteres geniales Tool, um saisonale Schwankungen sowie die Entwicklung deines Keywords über einen längeren Zeitraum zu ermitteln, ist Google Trends. Mithilfe dieser Tools wird auch dir ganz einfach eine gute Keyword-Analyse gelingen.

Tipp #6: Meta-Daten optimieren

Die Meta Daten, also der Meta-Title und die Meta-Description sind im Grunde so etwas, wie ein Klingelschild an deiner Tür.

Hier gibst du dem Suchenden in den Google Suchergebnissen (SERPs) kurz und knackig einen Überblick, was sie auf deiner Seite erwartet.

Für den Google Crawler gilt das gleiche. Verwende dein Hauptkeyword im Title und in der Description, dann weiß Google direkt worum es geht.

Die Meta-Daten werden häufig unterschätzt, sie können aber ein enormes Hilfsmittel für gute Google Rankings sein.

Dein Hauptkeyword solltest du dabei möglichst weit an den Anfang des Titles setzen.

In der Description kannst du es ein weiteres Mal mit einfließen lassen. Teile dem Nutzer mit, worum es geht und was ihn erwarten wird.

Im optimalen Fall sorgst du hier für den Beginn eines roten Fadens, den du auf deiner Seite weiter fortführst. Für jede Unterseite solltest du individuelle Titles und Descriptions vergeben.

Für einen Title hast du ca. 56 – 65 Zeichen zur Verfügung. Für die Description ca. 156 – 160 Zeichen.

Tipp #7: Überschriften / H-Struktur

Nun ist es soweit – du hast deine Hausaufgaben gemacht, deine Seite steigt in den Google Rankings und erste Besucher strömen auf deine Seite – Kommen wir also zu den Inhalten.

Das erste, was der Seitenbesucher wahrnimmt, sind die Überschriften. Das ist ähnlich wie bei Zeitungen – du liest dir die Headline durch und wenn diese für dich interessant klingt, liest du weiter.

Die Headlines sind also extrem wichtig, wenn du möchtest, dass deine Besucher auch auf deiner Seite verweilen und nicht direkt wieder abspringen. Du hast hier somit die Chance das Interesse deiner Besucher zu wecken.

Auch für Google gibt es bei den Überschriften etwas zu beachten.

Jede Überschrift kannst du mit einem H-Attribut versehen, welches nach Ebenen aufgeteilt wird (H1 bis H6).

Die H1 Überschrift sollte auf jeder Unterseite nur ein einziges Mal vergeben werden.

Die nächste Überschrift, die du verwendest, wird dann eine H2. Überschriften der gleichen Ebene können ebenfalls mit H2 markiert werden.

In der Regel reicht es aus die Überschriften bis zur H3 Ebene zu gliedern. Mehr Ebenen sorgen eher für Verwirrung, als dass sie einen Mehrwert bieten.

Tipp #8: Bilder optimieren

Bevor wir nun zu den eigentlichen Inhalten kommen, sind natürlich auch Bildmaterialien zu optimieren.

Sämtliche Bilder, die du verwendest, sollten natürlich hochwertig sein und zum Thema passen. Das bringt allein visuell für deine Besucher einen großen Mehrwert.

Um auch in der Google Bildersuche gefunden zu werden, kannst du die verwendeten Bilder ebenfalls optimieren.

Der Name der Bilddatei sollte beispielsweise bedacht sein und sollte bereits wiedergeben, was auf dem Bild zu sehen ist.

Gleiches gilt für das so genannte Alt-Attribut. Dieses solltest unbedingt für alle Bilder, die du verwendest, hinzugefügt werden. Als letzten Baustein kannst du nun noch eine Bildunterschrift hinzufügen, die nochmals erklärt, was auf dem Bild zu sehen ist.

Auch bei diesen drei Beschriftungen kannst du natürlich deine Keywords mit einfließen lassen. Das hilft beim Ranking in der Bildersuche.

Tipp #9: Content is King

Die Aussage „Content is King“ hast du sicherlich schon einmal gehört, wenn du dich mit dem Thema SEO auseinander gesetzt hast.

Im Google Ranking sind immer die Seiten TOP gelistet, die dem User den größten Mehrwert bieten.

Und das wird branchenübergreifend größtenteils textbasiert bestimmt. Schaffe also Inhalte für deine Besucher, die wirklich einen Mehrwert bieten.

Jeder Text sollte dabei natürlich einzigartig sein. Kopierte Texte sind dringend zu vermeiden.

Die Textstruktur solltest du ebenfalls beachten. Zu große Textblöcke sind schwierig zu lesen. Lasse Icons, Aufzählungen, Bullet Point, etc. mit einfließen, um deine Inhalte aufzulockern und besser lesbar zu machen. Das schätzen nicht nur deine Leser, sondern auch Google.

Es geht übrigens nicht darum einfach so viel Content, wie nur möglich zu bieten.

Vielmehr sind die Qualität und der Mehrwert deiner Texte entscheidend. Eine Textlänge von minimal 400 Wörtern sollte jedoch schon gegeben sein, um wirklich Mehrwert für deine Besucher schaffen zu können.

Tipp #10: Empfehlungen sammeln

Hast du alle SEO Tipps beherzigt, wird deine Seite von ganz allein im Google Ranking steigen.

Nichts desto trotz sind Empfehlungen von externen Webseiten so etwas wie ein Turbo-Boost für bessere Rankings. Denn wenn andere Menschen deine Website empfehlen und diese verlinken, ist es ein Zeichen dafür, dass du wirklich einen Mehrwert für deine Nutzer schaffst.

Vor einigen Jahren gab es den Trend sich über alle möglichen Wege diese sogenannten Backlinks einzukaufen. Davon rate ich dir jedoch dringend ab.

Kreiere einzigartige Inhalte, die es würdig sind verlinkt zu werden. Dann kommen die Empfehlungen mit der Zeit von ganz alleine. In den Google Webmaster Richtlinien wird der Kauf von Backlinks sogar ausdrücklich verboten und als Manipulation angesehen.

Bei großen Updates, wie dem Penguin Update, wurden dabei zahlreiche Websites abgestraft. Du siehst also – Qualität geht hier langfristig deutlich vor Quantität.

Fazit

Ich hoffe, dass dir diese SEO Tipps zeigen, dass ein gutes Google Ranking nichts Unmögliches ist.

Im Grunde reicht es aus dir immer wieder eine Frage zu stellen: „Wie kann ich den größtmöglichen Mehrwert für meine Zielgruppe schaffen?“ Wenn du diese Frage immer im Hinterkopf behältst und die hier beschriebenen Tipps beherzigst, bin ich mir sicher, dass du wirklich gute Ergebnisse erzielen kannst.

Beachte jedoch, dass SEO immer ein Prozess ist und du immer am Ball bleiben solltest. Langfristig kannst du damit sehr erfolgreich den Traffic auf deiner Seite vergrößern.

Über den Gastautor

Jonas Werner hat schon während seines Studiums in den Niederlanden erste kleine Web-Projekte ins Leben gerufen und beschäftigte sich seitdem immer mehr mit der Suchmaschinenoptimierung. Er war Angestellter in einer der erfolgreichsten SEO Agenturen in Deutschland und entschloss sich im Anschluss auf eigene Faust Unternehmern zu mehr Sichtbarkeit im Netz zu verhelfen. Mehr zu Jonas Werner erfahrt ihr auf seiner Webseite.

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Klaus Buscher

Super Darstellung
Danke für den Einblick…