Dein Leben planen, statt To-Do’s abhaken

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Kennst du das auch? To-Do-Listen sind in aller Munde und bei vielen Menschen sehr beliebt. Wir kennen doch alle diese Situationen: Wir haben viel zu tun, setzen uns erst einmal hin, um eine lange Liste mit To-Do’s zu notieren und freuen uns dann wie ein kleines Kind, wenn wir ein paar dieser Punkte abhaken oder durchstreichen können. Doch haben sie uns tatsächlich weiter gebracht und sich langfristig als wertvoll und effektiv erwiesen?

Die Effektivität eines ergonomischen Arbeitsplatzes

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Du möchtest dein Büro komplett neu einrichten oder benötigst schicke Einzelmöbel, die hohen ergonomischen Anforderungen standhalten? Mit SKEPP hast du die genau die richtige Wahl getroffen. Wir haben Möbel für jeden Unternehmenstyp, für jede Bürogröße und für jeden Standort. Unser Officeplanner hilft dir dabei, neue Möbel unter ergonomischen Gesichtspunkten auszuwählen und dein Office zeitgemäß einzurichten.

Unternehmensgründung: Allein oder mit einem Mitgründer?

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Ein Gastartikel von Marcel Kaffenberger Eine aktuelle Analyse des Global Startup Ecosystem Report 2019 mit ca. 34.000 Unternehmensdaten ergab: Nur eine von 12 Gründungen verläuft erfolgreich. Warum? In der Frühphase liegen die Ursachen nicht nur im Geschäftsmodell, Wettbewerb und dem richtigen Zeitpunkt des Markteintritts, sondern in mehr als 80% der Fälle im Gründerteam selbst. Nicht mangelndes Know-how oder unzureichende Kompetenzen sind dabei die wesentlichsten Gründe, sondern verschiedene Visionen der Gründer/innen, hohe Stressbelastung, unterschiedliche Werte und Motive und daraus resultierende Konflikte. Bei einer Existenzgründung stellt sich die Frage: Möchte ich lieber allein oder im Team gründen? Wo finde ich den für mich passenden Mitgründer? Nach meiner Erfahrung erfolgt die Antwort auf diese Frage und die Auswahl des Gründungspartners oft unreflektiert und passiv. Die Gründer/innen fragen sich viel zu selten, was sie selbst zum optimalen, erfolgreichen und motivierten Arbeiten brauchen, sondern wählen oft ihre Mitgründer innerhalb ihres Freundes- und Bekanntenkreises. Oft formiert sich so ein Gründerteam aus Schul- oder Studienfreunden. Ob Werte, Ziele, Motive und Kompetenzen passen und optimal verteilt sind, wird nur selten oder (zu) spät geprüft. Für viele Gründer ist offenbar unausgesprochen klar, dass alle in dieselbe Richtung rennen, doch ist dies erschreckend häufig in der Realität nicht der Fall. Träumt der eine vielleicht vom lukrativen Exit nach 3 Jahren, plant der andere gedanklich schon die Firmenübergabe an die eigenen Kinder. Nicht selten bleibt so der gewünschte Erfolg aus, es kommt zu Konflikten oder sogar zu einer Misstrauenskultur. Das Ergebnis von Studien, Recherchen, Analysen und Erfahrungen erfolgreicher Start-ups ist: Persönlichkeiten, nicht Fähigkeiten entscheiden in erster Linie über unternehmerischen Erfolg. Entscheidend für den unternehmerischen Erfolg ist, dass die Fähigkeiten, Motive und Talenten zu den beruflichen Aufgaben passen. Ein nur mittelmäßiges Gründerteam mit großartiger Geschäftsidee ist nicht zwingend erfolgreich. Dagegen setzt ein Spitzenteam auch ein mittelmäßiges Geschäftsmodell meist erfolgreich um. Führenden Investoren zufolge haben über 90% der weltweit erfolgreichsten Startups eine radikale strategische Änderung des Geschäftsmodells (Pivot) vorgenommen. Welcher Gründertyp bist du? Mögen Gründerpersönlichkeiten von Natur aus unterschiedlich sein, so sind sie doch durch eine Frage vereint: Wie wird meine Unternehmensgründung erfolgreich? Die meisten Gründer denken zu wenig darüber nach, wer sie sind, welche besonderen Potenziale sie haben, was sie genau wollen und wie sie sich konkret von anderen unterscheiden. Dabei liegen genau hier der Erfolg und die Kraft, die man für eine Unternehmensgründung braucht. Wikipedia definiert den Begriff Erfolg als „Erreichen selbst gesetzter Ziele“. Ein Gründer sollte sich vorab folgende zentrale Fragen stellen: – Warum mache ich mich selbstständig, warum/wofür ist meine Arbeit wichtig? – Wie möchte ich meine Arbeit und meinen Arbeitsalltag gestalten? – Was möchte ich konkret machen, um meine Ziele zu erreichen? Was möchte ich als Gründer/in und in meinem Leben erreichen und wie viel davon? Wie viel Privatleben brauche ich, wie viel Belastung will und kann ich leben? Welche Motive und Werte treiben mich an? Habe ich ein Umfeld, das mich unterstützt und meinem Vorhaben bestärkt? Traue ich mir zu, alle Facetten der Unternehmensgründung abzudecken? Kann ich gut mit Risiko und Ungewissheit umgehen? Bin ich an eigenverantwortliches Arbeiten gewöhnt? Arbeite ich auch alleine motiviert und diszipliniert? Arbeite ich am besten allein oder im Team? Ist für die Realisierung meiner Geschäftsidee Know-How und/oder Kapital eines Gründungspartners notwendig? Welche meiner Schwächen sollte ein Gründungspartner ausgleichen? Wo möchte ich in 3 bis 5 Jahren mit meinem Startup stehen? 1. Gründerpersönlichkeit Die Gründerpersönlichkeit kann professionell mit dafür entwickelten Analyse-Tools erfasst werden, zum Beispiel mit der renommierten Reiss Motivation Profile® Analyse nach Prof. Dr. Steven Reiss. Seine langjährigen Forschungen haben ergeben, dass alle Menschen 16 gleiche Lebensmotive haben, allerdings in unterschiedlichsten Ausprägungen. Die 16 Lebensmotive sind im Erwachsenenalter weitgehend stabil und kaum veränderbar. Glück und Erfolg sind demnach „Abfallprodukte“ gelebter Motive. Schätze dich hier einmal selbst ein, welche Motive und inneren Antreiber für dich in welcher Ausprägung wichtig sind: Macht (Streben nach Erfolg, Leistung, Führung, Ehrgeiz, Verantwortung, Einfluss). Unabhängigkeit (Streben nach Freiheit, Selbstgenügsamkeit, Selbstbestimmung, Autarkie). Neugier (Streben nach Wissen, Wahrheit, Erkenntnis, Hinterfragen, intellektueller Auseinandersetzung). Anerkennung (Streben nach sozialer Akzeptanz und Anerkennung, nach Zugehörigkeit, positivem Selbstwert). Ordnung (Streben nach Stabilität, Klarheit, Vorhersehbarkeit, Sicherheit, Beständigkeit, guter Organisation). Beziehungen (Streben nach Freundschaft, Kontakten, Geselligkeit, Kontakthäufigkeit, Humor, Gemeinschaften). Status (Streben nach Prestige, nach Reichtum, Titeln, öffentlicher Aufmerksamkeit). Rache / Wettkampf (Streben nach Konkurrenz, Wettbewerb, sich Messen, Kampf, Aggressivität, Vergeltung). Emotionale Ruhe (Streben nach Entspannung, emotionaler Sicherheit, Ruhe, Regeneration, Risikomeidung). Hast du bereits einen Mitgründer, lasse sie oder ihn sich ebenfalls selbst einschätzen und dann solltet ihr jeweils selbst euren Gründungspartner einschätzen. Am Ende gleicht ihr die vier Ergebnisse miteinander ab. 2. Gründungspartner Ob eine Gründung alleine oder lieber im Team sinnvoll ist, sollte zu Beginn der Selbstständigkeit bewusst entschieden werden. Je nach Gründertypus gibt es auch Alternativen zu einem Mitgründer, beispielsweise die Möglichkeit einer Bürogemeinschaft, Kooperationen usw. Gründer brauchen ein gemeinsames Warum, ein kraftvolles Wofür, ein sinnvolles Ziel ihrer Arbeit. Zu häufig ist es gelebte Praxis, dass zwischen den Gründern diverse Konflikte bestehen und die Gründer auf unterschiedliche Ziele hinarbeiten. Eine falsche Gründer-Konstellation hat gravierende, negative Auswirkungen auf Motivation, Betriebsklima, Unternehmenskultur, Mitarbeiter, Führungsverhalten und Erfolg und führt nicht selten zu schnellem Austausch der Führungspersonen oder last but not least zu einer Geschäftsaufgabe. Wenn sich die Gründungspartner gefunden haben, ist eine passgenaue Team-Zusammenstellung von besonderer Bedeutung. Dazu gehört größtmögliche Übereinstimmung in den grundlegenden Zielen für das Startup, in den persönlichen Werten, Motiven und Visionen. Stärken und Schwächen der Teammitglieder müssen sich ergänzen. Anders gesagt: Wer erfolgreich gründen möchte, braucht ein Team, in dem sich kreatives Denken und ein gesunder Pragmatismus vereinen, verbunden durch starke, gemeinsame Ziel- und Zweckorientierung und komplementär verteilte Kompetenzen und klar zugeordneten Verantwortungsbereichen. Was aber, wenn man keinen Gründungspartner hat oder kennt? Hierbei gibt es unterschiedliche Wege und Möglichkeiten, von denen ich hier einige stichpunktartig nenne: – Existenzgründermessen – Networking-Veranstaltungen – Existenzgründerseminare – Stammtische für Gründer – Gründerwettbewerbe – Business Angels – XING, Facebook, LinkedIn etc. – spezielle Portale für die Suche nach Gründungspartnern 3. Team-Match Unternehmensgründungen sind oft gerade in der Gründungsphase häufig sehr emotional und euphorisch. Diese Kräfte sind im Hinblick auf Erfolg und Motivation nicht zu unterschätzen. Aber Sympathie, rationale Analyse …

Positiv denken – Die geheime Zutat für eine erfolgreiche Businessgründung

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Von Robin-Jessica Sanzo – Happiness Coach www.morehappiness. Kennst du sie auch? – die negativen Gedanken im Kopf, die dir schlechte Laune bereiten und dich unglücklich machen? Fakt ist: Dieses negative Gedankenkarussell in deinem Kopf wirkt sich negativ auf dein Leben und somit auch auf dein Business aus. Es sorgt für schlechte Stimmung bei dir und deinem Umfeld. Gerade in der Gründungsphase sind die negativen Gedanken immer wieder Thema: „Ich schaffe das nicht!“, „Die anderen sind viel besser!“, “„Ich glaube ich bin nicht gut genug!“ oder „Ich weiß nicht wie ich das schaffen soll!“ Das muss nicht sein. Ich verspreche dir, es gibt eine Lösung! Um das negative Gedankenkarussell zu durchbrechen kannst du lernen positiv zu Denken. Mit einer positiven Einstellung wandelst du negative Gedanken Stück für Stück in positive um und kannst so erfolgreich und entspannt Durchstarten. Nachfolgend erfährst du wie das funktioniert. Positiv Denken – alles Humbug? Die persönliche Einstellung ist in allen Lebensbereichen enorm wichtig und beeinflusst dein Leben in jeder Situation. Denn sie beeinflusst deine Emotionen und somit deine Gedanken. Wenn du dich aktuell in der Gründungsphase befindest, ist sie die Basis deines Handelns. So richtig durchstarten kannst du dann, wenn deine Einstellung auf das Positive ausgerichtet ist. Positives Denken stärkt dich und damit auch dein Business. Kurz vorab, damit die positive Einstellung richtig verstanden wird: Es geht nicht darum sämtliche Herausforderungen deiner Unternehmung durch die rosarote Brille zu betrachten, sondern darum, Hürden und Stolpersteine als solche zu akzeptieren und dann die Aufmerksamkeit bewusst auf das Positive zu lenken. Positives Denken formt unser Unterbewusstsein mehr als wir glauben. Es gibt zwei Bereiche, das Bewusstsein und das Unterbewusstsein. Beide Bereiche sind wie Programme, die Tag für Tag abgespielt werden. Einige Programme sind von Beginn an vorprogrammiert und im Unterbewusstsein gespeichert, wie das Atmen, unsere Sinne und unser Herzschlag. Andere lernen wir erst im Laufe unseres Lebens wie das Laufen, das Sprechen oder Fahrradfahren. Diese Programme werden im Bewusstsein erlernt, oft wiederholt und dann im Unterbewusstsein gespeichert, so dass wir uns bewusst keine Gedanken mehr darüber machen müssen. Als du zum Beispiel das Fahrradfahren gelernt hast, war es zunächst eine große Herausforderung. Mit den Füßen in die Pedale treten, die Bremse parat halten und zu schauen, was um dich herum passiert und das auch noch zur gleichen Zeit. Das alles musste bewusst gesteuert werden. Durch ein kontinuierliches Wiederholen sickerte dann das neu erlerne Programm in dein Unterbewusstsein und wurde zunehmend automatisiert. Nach diesem Lernprozess, der eine Weile dauerte, hast du das Fahrradfahren gelernt und vergisst es nie wieder. Das Fahrradfahren ist in deinem Unterbewusstsein verankert. Heute denkst du nicht mehr darüber nach. Du fährst einfach los und hörst nebenbei sogar noch Musik oder einen Podcast. Das Programm Fahrradfahren wurde erfolgreich in Deinem Unterbewusstsein abgespeichert. Genau nach diesem Schema möchte unser Gehirn so viel wie möglich im Unterbewusstsein speichern und automatisieren, damit wir leichter leben können. Genau wie mit dem Fahrradfahren ist es auch mit dem positiven Denken. Wir können es gezielt trainieren und durch ständiges Wiederholen in unserem Unterbewusstsein abspeichern und verankern. Das positive Denken kann zu einem Programm werden, das du automatisch abspielen kannst. Merke: Jeder Gedanke in deinem Bewusstsein, der sich wiederholt, wird als unterbewusster Gedanke abgespeichert. Das passiert mit allen Gedanken – positiv wie negativ. Deshalb ist es wichtig, sorgsam mit deinen Gedanken umzugehen. Achte darauf, dass du positive Gedanken abspeicherst. Entscheide Dich für die positiven Programme. Wie kann ich positiv Denken lernen? In der Gründungsphase ist die positive Einstellung erfolgsentscheidend, denn gerade in der Anfangsphase, darf man sich durch Rückschläge nicht ausbremsen lassen. Konntest Du einen Kunden nicht überzeugen oder hast Du eine Absage von einer Räumlichkeit bekommen? Solche Ereignisse sind nicht ungewöhnlich. Sie sorgen für schlechte Laune, deprimieren und rauben viel Energie. Genau diese Momente zeigen, wer das Zeug hat ein erfolgreiches Business aufzubauen, denn hier ist eine positive Einstellung erfolgsentscheidend. Mit diesen beiden Schritten kannst du die positive Einstellung trainieren: Step 1: Es ist ein Prozess, seine innere Einstellung und seine Gedanken, nach und nach auf das Positive zu lenken. 1. Akzeptanz: Akzeptiere zunächst die Situation genau so wie sie ist. Nimm keine Bewertung vor, ob sie gut oder schlecht ist. Nimm sie einfach wahr und akzeptiere sie. 2. Aufmerksamkeit: Entscheide dich nun bewusst für die positiven Aspekte in dieser Situation. Diese Fragen helfen Dir:Was ist das Positive an dieser Situation? Welcher versteckte Gewinn beinhaltet sie? Was kann ich durch diese Situation lernen? Oft wollen wir eine negative Situation nicht wahr haben und steigern uns in diese hinein. Dieses Handeln führt allerdings zu keiner Veränderung und kann dich nicht weiter bringen. Erst dadurch, dass du diese Situation akzeptierst und sie zu 100% annimmst, ergibt sich die Möglichkeit etwas daran zu ändern. Es ergeben sich andere Perspektiven. Merke: Immer wenn du etwas nicht wahr haben willst und dich in etwas hineinsteigerst, raubt es dir Energie und du kommst nicht weiter. Akzeptieren und die Aufmerksamkeit auf etwas Positives lenken, das bringt Dich weiter! Du hast es selbst in der Hand. Die positive Einstellung ist erlernbar, benötigt etwas Übung und Geduld und ist völlig kostenlos. Also für Gründer optimal. Übung: Was ist aktuell deine größte Herausforderung? Welche negativen Gedanken kreisen sich um diese? Welche Gefühle lösen sie aus? Notiere sie dir. 1. Akzeptiere diese Herausforderung voll und ganz ohne Bewertung.2. Was kann das Positive bei dieser Situation sein? Was kann ich lernen? Step 2: Das Gehirn denkt in Bildern. Um deine positive Einstellung noch weiter zu schärfen, kannst du zusätzlich mit positiven Bildern arbeiten. Kennst du auch die Aussage: Denke jetzt nicht an einen rosa Elefanten! Und schon hast du das Bild eines rosa Elefanten in deinem Kopf. Unser Gehirn kennt keine Verneinung und kann diese nicht im Kopf darstellen. Du kannst allerdings das Bild verändern. Stelle dir nun einen gelben Frosch vor, der mit einem Sombrerohut Gitarre spielt. Und schon ist dieses lustige Bild in deinem Kopf. Genau so kannst du die negativen Bilder im Kopf verändern. Sobald negative Gedanken da sind, sind nämlich auch negative Bilder im Kopf. Versetze dich dann in eine ähnliche …

Entscheidungstipps für Deinen Start als Selbstständiger

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„Wage ich den Start als Selbstständiger oder bleibe ich auf der sicheren Spielwiese als Angestellter?“ Argumente gibt es für beide Alternativen. Die Entscheidung für oder gegen die Selbstständigkeit ist eine Herausforderung. Welche Fragen Du Dir definitiv beantworten solltest und wann Du „den Punkt“ für Deine Entscheidung setzt, kannst Du in diesem Beitrag lesen. Mein Start als Selbständiger Vor einem halben Jahr habe ich, Robin Cüsters, ihn gewagt: den Weg in die Selbstständigkeit. Selbst bestimmen zu können, wie mein Arbeitsalltag aussieht und welche Werte ich in meiner eigenen Unternehmenskultur fokussiere, waren meine Hauptbeweggründe für diese Entscheidung. BS PartnerServices hat mir während der Gründungszeit den Rücken freigehalten. Zu Beginn erschien mir alles noch als komplexer Fahrplan mit diversen Stolpersteinen. Diese haben sich jedoch letztendlich sukzessive in Luft aufgelöst. Mit BS Cüsters fokussiere ich mich heute auf die Vermittlung kaufmännischer Kandidaten für regionale Unternehmen im Raum Düsseldorf. 3 Fragen für Deine Entscheidungsfindung Bist Du aktuell noch hin- und hergerissen, inwiefern der Weg in die Selbstständigkeit für Dich der Richtige ist? Die folgenden Fragen, samt meiner persönlichen Antworten, können Dich in Deiner Entscheidungsfindung unterstützen. 1.) „Was ist der Beweggrund für Deine Selbstständigkeit?“ Warte mit Deinem Start als Selbstständiger lieber, wenn sich Deine Motivation v.a. aus einem aktuellen Trend heraus oder einer ausschließlich vorübergehenden Unzufriedenheit im Job speist. Die Selbstständigkeit stellt eine wesentliche Veränderung Deiner Lebens- und Arbeitssituation dar und bedarf entsprechend einer längeren Entscheidungsfindung. Bei mir war der Start als Selbstständiger der nächste logische Karriereschritt. Nach 10 Jahren in der Personaldienstleistung befand ich mich am Scheideweg: Komplett auf eigenen Beinen stehen oder einen vergleichbaren Job im Angestelltenverhältnis ausüben. Du kennst meinen Entschluss. Ausschlaggebend waren für mich schlussendlich drei Aspekte: Das „eigene Ding machen“: Komplett frei und selbstbestimmt wollte ich entscheiden dürfen, was ich wann und auf welche Art und Weise tue. Mein eigenes Unternehmen gemäß meiner eigenen Wertevorstellungen aufzubauen, war mein Ziel. Interesse am Unternehmertum / Strategie: Wiebringe ich mein Business nach vorne, welche Stellschrauben gilt es wann zu drehen? Welche Mitarbeiter nehme ich an Bord und wie arbeite ich diese ein? Mit diesen Fragen wollte ich mich beschäftigen und die Freiheit genießen, meine Antworten direkt in die Tat umzusetzen – und zwar in meinem Unternehmen und nicht in dem eines anderen! Monetäres: Ich wollte komplette finanzielle Transparenz und das Gewissen, dass alles was ich erwirtschafte, auch mir und meiner Familie zugutekommt. Wie ich heute weiß: Ein tolles Gefühl, das mich tagtäglich motiviert. Nach nun in etwa einem halben Jahr seit Start habe ich bereits „Break-Even“ erreicht – das gibt mir zusätzlich die Bestärkung, dass ich auf dem richtigen Weg bin. 2.) „Kannst Du gut mit Erfolgsdruck umgehen?“ Wirtschaftlicher Erfolg ist existenzieller Faktor für das Überleben als Unternehmer. Bist Du der Typ, diesem Druck langfristig standzuhalten, ihm sogar einen herausfordernden Charakter abzugewinnen? Dann hast Du schon einmal beste Voraussetzungen für die Selbständigkeit. Durch meinen vorigen Job in der Personaldienstleistung mit einem starken Vertriebsfokus standen für mich Zielvereinbarungen auf der Tagesordnung. Diese Erfahrung hilft mir heute, angemessen mit Druck umzugehen. Eine gewisse Entspanntheit und Leichtigkeit zu bewahren, ist als Unternehmer das A&O.  3.) „Hast Du ein Produkt, das am Markt bestehen kann?“ Du hast eine neue Idee für ein Produkt oder eine Dienstleistung? Prüfe diese(s) auf Herz und Nieren. Wer ist der Zielkunde, gibt es dafür einen Absatzmarkt und wie gestaltet sich die Ertragsstruktur? Der nachhaltige Bedarf an Deinem Produkt ist wesentlich. In meinem Fall gab es die Personaldienstleistung natürlich schon – besonders innovativ war ich in der Hinsicht also nicht 😉 Genau deswegen ist es mir auch jetzt besonders wichtig, meine eigenen Alleinstellungsmerkmale zu identifizieren und auf dem Markt zu kommunizieren. So habe ich die Chance, mich „in der Masse“ von anderen Marktbegleitern abzuheben und langfristig erfolgreich zu sein. Wohlüberlegt und gut strukturiert in die Selbstständigkeit! Der Weg in die Selbstständigkeit erfordert vor allem zu Beginn Durchhaltevermögen, mentale Stärke und Energie. Ein gut durchdachtes, über die Zeit gereiftes und organisiertes Vorgehen bietet die optimale Grundlage für Deinen Erfolg. Mein Tipp: Branchenerfahrung sammeln als Angestellter und wähle anschließend die für Deine Idee passendste Form der Selbstständigkeit. Für mich war die Reise mit dem Infrastrukturdienstleister und Start-Up-Berater BS PartnerServices, zusammen mit meinem Förderer und Mentor Michael Mönke, auch heute noch die beste Kombination. Ich würde mich definitiv wieder für die Selbstständigkeit entscheiden. Wo stehst Du gerade? Ich freue mich auf einen Austausch mit Dir! ……………………………………..……………………………………….. Robin Cüsters – Geschäftsführer BS Cüsters Seit März 2019 ist mein eigenes Unternehmen in der Personaldienstleistung am Start mit dem Fokus auf der Vermittlung kaufmännischer Potenzialträger an Unternehmen im Raum Düsseldorf. In meiner Freizeit dreht sich alles um den Fußball (selbst spielen und anschauen). Darüber hinaus verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden – z.B. in geselliger Runde beim Grillen. Xing: https://www.xing.com/profile/Robin_Cuesters/portfolio LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/robin-cüsters-a32b4468 Twitter: https://twitter.com/bs_services

Was Start-Ups von Leistungssportlern lernen können

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Die letzten zwei Spielminuten sind angebrochen. Wir liegen mit zwei Punkten hinten. Im Basketball geht es jetzt um Alles. Das Spiel schreitet voran, niemand ist in der Lage sich abzusetzen. Kurz vor Ende des Spiels ertönt die Pfeife des Schiedsrichters. Foul! Wir liegen immer noch mit zwei Zählern zurück. Einer unserer Top-Spieler geht an die Linie. Zwei Würfe, zwei Treffer nötig – um auszugleichen und eine Chance auf Verlängerung zu haben. Der Sportler konzentriert sich, setzt zum Wurf an und – Treffer! Die Halle tobt, die Atmosphäre ohrenbetäubend. Noch ein Versuch, der Ball in den Händen des Schützen. Konzentration, Wurf, Ringberührung, Ball fällt seitlich auf den Boden. Spiel ist vorbei, wir verlieren mit einem Punkt unterschied. Kein Happy End! Wirklich nicht 😉 Zum Thema: Parallelen von Business und Spitzensport Meine Arbeit als selbständiger Berater und Coach im Leistungssport (www.johannes-wunder.de) gibt mir Einblicke in zweierlei Welten. Zum einen sind da die Sportler, die tagtäglich an ihre Grenzen und manchmal auch darüber hinaus gehen. Zum anderen steht da aber auch das Wort „Business“ im Raum – bezogen auf meine eigene Arbeit, auf den Job „Berufssportler“ und die Kontakte zu zahlreichen Unternehmen und auch StartUps. Gemeinsamkeiten sind auf den ersten Blick kaum zu erkennen und doch lohnt es sich genauer hinzuschauen. Wenn wir von Performance oder Leistung sprechen, finden wir in beiden Bereichen unheimliche Parallelen. Und können mit einem gezielten Blick über den Tellerrand auch noch voneinander lernen. Lasst uns ein kurzes Experiment machen und das obere Beispiel übersetzen. In die Sprache von StartUps, ins Business. (Was ich jetzt mache, nennt sich Visualisieren. Auch eine tolle Methode aus der Sportpsychologie, die in vielen Bereichen hilfreich sein kann) Lange haben wir auf diesen Moment hingearbeitet. Wochenlange Vorbereitungen, Umzug ins neue Büro, Website, Flyer, erste Kundenkontakte. Nun sitzen wir hier in diesem Bürogebäude und reden bereits seit über eine Stunde mit dem Geschäftsführer einer großen Firma. Das Gespräch läuft gut, doch wir brauchen einen Abschluss. Als es ins Detail geht, werde ich zunehmend unsicherer. Ich beginne zu zweifeln, ob der Preis zu unserer Leistung stimmig ist. Tausendmal haben wir im Vorfeld alles durchdacht. Wir waren uns sicher, gut auf das Gespräch vorbereitet zu sein. Minuten später verlassen wir das Gebäude, die Absage kommt am nächsten Tag. Auch hier kein Happy End 😉 Die zwei Beispiele zeigen eine Sache: Leistungserbringung und Performance können in allen Lagen des Lebens ein Thema sein. Der Fußballtrainer Nico Kovac äußerte sich erst jüngst zum Thema der Trainierbarkeit von Elfmetersituationen: “Das kann man gar nicht simulieren. Es sei, man sagt pro Fehlschuss 50.000 Euro.” Wir sind uns alle im Klaren darüber, dass wir einem großen Druck ausgesetzt sein können, wenn es darauf ankommt, Leistung auf den Punkt zu bringen. Das haben wir in beiden Beispielen gesehen. Und doch gibt es ein paar interessante Werkzeuge, die hier absolut hilfreich sein können, auch bei vermeintlich untrainierbaren Situationen. Zusammenhänge zwischen Leistungserbringung und Aktivationslevel Wir sprechen in diesen Situationen auch gerne von Stress oder weniger geläufig von Aktivation. Betrachten wir uns also den körperlichen und geistigen Zustand der beiden Leistungserbringer an der Freiwurflinie oder am Verhandlungstisch. Fast ein ganzes Spiel steckt dem Sportler in den Knochen, Lärm und der Gedanke an eine mögliche Niederlage verursachen ein hohes Aktivationslevel. Auch im Businessfall gibt es viele Parallelen. Eine lange Verhandlung, mit Unsicherheit und einem möglichen negativen Ausgang. Beides erzeugt Druck und überall spielt die Konsequenzerwartung eine entscheidende Rolle. Die Überlegungen, welche Auswirkungen die eigene Leistung haben könnte verursacht also eine Zunahme des Aktivationslevels. Wissenschaftlich belegt gibt es übrigens einen Zusammenhang zwischen der Höhe des Aktivationslevels und der Qualität der Leistungserbringung. Jetzt wird es für alle Gründer wichtig. Wir merken uns also: frisch aus dem Bett sind wir nicht einmal im Ansatz so leistungsfähig, wie gewohnt (niedriges Aktivationslevel). Und manchmal geht in Extremsituationen gar nichts mehr (hohes Aktivationslevel). Letzteres kommt immer wieder in Prüfungssituationen vor. Der berühmte „Black-Out“. Fakt ist, dass wir bei mittlerer Aktivation die höchste Leistung erbringen können. Fakt ist aber auch, dass wir dieser Aktivation nicht hilflos ausgeliefert sind. Wäre es mit diesem Wissen nicht besonders elegant, das Aktivationspegel immer genau dann in die Mitte zu schieben, wenn wir Leistung bringen wollen? Umgang mit unserem Aktivationslevel Schauen wir noch einmal auf einen gewöhnlichen Tag von uns. Wir schlafen, stehen auf, arbeiten, essen, gehen zum Sport und schlussendlich wieder ins Bett. So oder so ähnlich. In den meisten Fällen müssen wir uns um eine zu geringe Aktivation keine Gedanken machen. Die äußeren Einflüsse, Arbeit, Familie und auch Sport sorgen für eine hohe Aktivation. Auch das Nutzen von digitalen Medien ist alleine durch das helle Licht für unseren visuellen Sinn ein „Aktivator“. Mal ganz davon abgesehen, dass für viele das „immer online sein“ ein weiterer Stressor ist. Es wird also klar: Wir sind häufig eher über- als unteraktiviert. Und: Wir verschenken so wichtige Punkte in der Leistungsfähigkeit und unserer Performance! Das Gute vorweg: Wir haben seit unserer Kindheit bereits viele Möglichkeiten eingespeichert, die uns helfen, unser Aktivationslevel zu regulieren. In der Psychologie wird hier von Coping gesprochen, also „alle kognitiven, emotionalen und behaviouralen Anstrengungen, die dazu dienen Belastung und Stress zu bewältigen!“ (Trautmann- Sponsel zit. nach Städtler, T. 1998, S, 124). (Stangl, 2019). Nicht alle davon sind aber wirklich nachhaltig im Sinne der Aktivationsregulation, sondern geben kurzzeitig Entspannung. Wir stellen uns die Aktivation also wie ein Pegel vor, was wir im Optimalfall variabel verschieben können. Nachfolgend möchte ich dir einige Methoden vorstellen, wie du deine Aktivation hoch und runter regulieren kannst. Methoden zur entspannenden Regulation: Achtsamkeitstraining Meditation Progressive Muskelentspannung Entspannungstraining mit Musik Autogenes Training Sport im aeroben Bereich Bei allen Methoden ist es jedoch wichtig zu lernen und zu erkennen, welchen Effekt sie auf den eigenen Körper haben. In der berühmten „VUKA“ Welt, die nicht nur im Business, sondern auch im Sport erkennbar ist, ist die Gefahr groß, den Zugang zum eigenen „Ich“ zu verlieren. Hier können vor allem Achtsamkeitsübungen helfen, um eine Verbindung mit dem eigenen Tun zu fördern und wiederherzustellen. In der Wissenschaft spricht man hier auch von Resonanz. Mit einer Sache in Verbindung treten, …

In 7 Schritten ein Marketing und Kommunikationskonzept erstellen

Kommunikationskonzept erstellen – meine 7 Punkte für dein erfolgreiches Marketing

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Mit Hilfe eines Kommunikationskonzeptes bereitest du dein gesamtes Marketing vor. Ich finde es extrem wichtig, dass du dich als Gründer oder Unternehmer erstmal damit auseinanderzusetzt bevor du losläufst und Werbemaßnahmen durchführst, dessen Erfolge dann in der Regel ausbleiben. In diesem Beitrag gebe ich dir 7 Punkte mit an die Hand und zeige dir, wie du ein erfolgreiches Kommunikationskonzept erstellen kannst.