Businessplan schreiben | Die besten Tipps und Tricks

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Businessplan schreiben | Die besten Tipps und Tricks

Businessplan schreiben | Die besten Tipps und Tricks 2426 1728 Felix Thönnessen

Heute geht es um das Thema Businessplan erstellen. Oh Gott, wer muss denn einen Businessplan erstellen, wofür brauchst du denn einen Businessplan? Wie kannst du mit deinem Businessplan richtig durchstarten? Und welche ultimativen Tipps habe ich eigentlich für dich unter der Hand, um einen Businessplan zu schreiben?

Ich bin nämlich mal damit gestartet, dass ich vielen Menschen (bestimmt 500) den Businessplan erstellt habe.

Natürlich habe ich das nicht immer ganz alleine gemacht, sondern mit anderen Experten zusammen. Und ich will dir ein paar Tipps geben, worauf es beim Thema Businessplan wirklich ankommt.

Warum das ganze?

Dein kostenloser Business Check

Den größten Fehler, den du machen kannst, ist auf irgendeine Seite zu gehen und dir für 29 Euro einen fertigen Businessplan zu kaufen.

Wenn du das machst, hey ganz ehrlich, dann wundere dich bitte nicht, dass dein Business nicht funktioniert, wundere dich bitte nicht, dass du keinen Kredit von der Bank bekommst, wundere dich bitte nicht, dass da eigentlich nur Müll drin steht.

Weil ein Businessplan ist in erster Linie dein roter Faden für deine Gründung, für dein Business, für deine nächsten Schritte. Und er ist die Grundlage für Investoren und Banken, von denen du Geld haben möchtest. Also leg dich ins Zeug!

Fragen über Fragen

Mein ultimativer Tipp dazu: geh mal hin und schreibe alle Fragen auf, die dir einfallen und die irgendwie was mit deinem Business zu tun haben.

Also wie gewinne ich Kunden? Warum sollten Kunden das kaufen? Wie finanziere ich das eigentlich? Woher kommt das Geld? Wie teuer ist mein Produkt?

Schreibe dir alle Fragen auf, die dir einfallen. Dann erzählst du deine Idee so ein, zwei Leuten und schreibst dir deren Fragen auch noch auf.

Wenn du all diese Fragen gesammelt hast, dann gehst du hin und beantwortest diese Fragen. Und wenn du diese Fragen beantwortet hast, dann hast du einen Businessplan. Das ist super, oder? Das ist der ultimative Supertipp! Das hilft enorm, um deinen perfekten Businessplan zu erstellen.

Deine Businessplan Vorlage

Eine fertige Vorlage zu verwenden, wo alles in Text schon drin steht, halte ich für Mist.

Eine gute Vorlage zu verwenden die dir zeigt, wie der Aufbau auszusehen hat, in welches Kapitel welche Informationen hinein müssen, finde ich ist Gold wert.

Genau das haben wir zum Beispiel auch bei uns im Durchstarter Programm. In diesem Programm helfen wir dir vom Angestellten zum Selbstständigen, zur Selbstständigen. Da gibt es eine Vorlage zum Businessplan und einen Kurs wo dir erklärt wird wie du einen Businessplan perfekt und richtig ausfüllst.

Das ist hilfreich, weil es immer noch dein Businessplan ist. Aber mit Hilfe, mit Support und eben nicht von jemand fremden.

Das Auge isst mit

Wichtig ist auch beim erstellen deines Businessplans, dass das Auge mit isst. Wenn das Ding hässlich aussieht, weil es einfach hässlich ist, dann ist auch der Inhalt hässlich.

Wenn ich als Bänker da sitze und gucke mir irgendwas an was aussieht wie hingerotzt, dann darf ich mich natürlich nicht wundern wenn kein Mensch Lust hat sich darauf zu melden, oder keiner in mich investieren will.

Das heißt sorge bei deinem Businessplan (extra Tipp) immer dafür, dass das Layout, die Schrift, die Bilder etc. schön aussehen. Weil ein Businessplan muss auch äußerlich was hermachen.

Businessplan ganz allein erstellen?

Nächster Punkt: suche dir Support. Du hast doch noch nie einen Businessplan geschrieben, du weißt doch gar nicht wie man einen Businessplan schreibt.

Das ist so als würdest du schwimmen gehen, du aber noch nie schwimmen warst. Dann springst du einfach ohne Schwimmflügel ist Becken und denkst das wird schon. Wahrscheinlich wird das nichts.

Das heißt suche dir Leute, die dich unterstützen können, die diesen Prozess schon mal gegangen sind und die wissen, wie man einen Businessplan schreibt und wie der aufgebaut wird.

Dein kostenloser Business Check

Was ist deine Sprache?

Nächster Punkt, lass das Ding am Ende des Tages auch lesen. Lass es andere Leute lesen die mit deiner Branche, mit deinem Bereich im Idealfall gar nichts zu tun haben. Und die dann dir sagen: „hey pass mal auf, ich würde das vielleicht anpassen und ich würde das anpassen. Das ist so ein Punkt der mir auffällt, und das ist ein Punkt der mir auffällt und so weiter“.

Weil du musst überlegen, für die meisten Menschen oder viele Menschen stehen ja an unterschiedlichen Wissensständen. Das heißt du hast jetzt einen Bänker da sitzen, oder jemanden von der Arbeitsagentur, oder einen Investor, du weißt doch gar nicht wie sehr der sich mit dem Thema auskennt.

Das heißt achte auf die Sprache, die du verwendest. Achte darauf, dass dein Businessplan eher vertrieblich ist. Das klingt jetzt so salopp, aber ist eigentlich ganz wichtig.

Ein Businessplan ist nicht nur erklärend, sondern soll ja dem Leser verkaufen, dass deine Idee so gut ist dass er oder sie im Idealfall Geld investieren, Geld rein stecken oder ähnliche Dinge tut.

Dafür musst du aber halt auch genau deren Sprache sprechen.

Wecke Interesse

Nächster Tipp.. du merkst ich gebe dir hier Content ohne Ende! Besuch mich also gerne auch auf meinem YouTube Kanal und lass ein Abonnement da! Hier versuchen wir für dich so viel wie möglich an relevantem Content reinzuballern.

Nächster Punkt: du solltest gleich von Anfang an versuchen immer wieder das Interesse des Lesers zu wecken! Ihn dazu anregen, wirklich weiterzulesen und sich damit auseinanderzusetzen. Also Fakten zu schaffen, Zahlen zu schaffen, sodass derjenige der deinen Businessplan liest Interesse daran hat weiterzulesen.

Auch das geht natürlich ein Stück weit über die Sprache, aber das geht eben auch darüber, dass du eben auch Fakten schaffst.  Dass man das Gefühl hat du redest jetzt nicht nur von irgendeiner undefinierten Wolke, sondern hier gibt es auch Dinge die ich greifen, die ich packen kann. Weil schau, wenn irgendjemand in deine Idee investieren oder in dein Produkt investieren soll, oder im besten Fall in dich, dann will derjenige ja so viel Greifbares wie möglich haben.

Wenn ich jetzt eine schöne Frau da vorne in der Bar sehe und ich versuche die so zu greifen (was ich jetzt nicht einfach so machen würde) und ich greife immer nur in so Nebel rein, dann habe ich ja das Gefühl, dass nichts zu packen ist (Wenn du eine Frau bist, hoffe ich natürlich du liest an dieser Stelle trotzdem weiter:-) ).

Sei kritisch im Businessplan

Nächster Punkt: es ist doch viel einfacher seine Idee im Businessplan selbst kritisch zu reflektieren, als dass es nachher jemand anders zu tut.

Weil sich selber reflektiert damit auseinanderzusetzen was du machst oder was du tust und wo es vielleicht Schwierigkeiten geben soll, oder geben kann, das zeigt doch eine Objektivität, eine Offenheit, eine Kritikfähigkeit. Und so sitzt du nicht nachher nicht ohne Worte oder mit vielen „Äh’s“ beim Bänker, wenn er kritisch auf deine Inhalte eingeht.  „Äh“ ist so das Wort was ich am häufigsten gehört habe, wenn ich bei irgendwelchen Bankgesprächen saß.

Auch hier musst du wirklich versuchen alles so herüberzubringen, dass das es Hand und Fuß hat.

Deine Motivation

Ein weiterer wichtiger Teil im Businessplan ist, dass du deine Motivation klarmachst. Dein Engagement und deine Leidenschaft muss man durch die Blätter brennen spüren, sodass jemand das Gefühl hat „boah guck dir den mal an! was hat die hier für ein Thema aufgezogen, das ist ja Wahnsinn, die brennt ja voll dafür, die hat da richtig Lust darauf“. Das spürt man auch durch Worte.

Wenn du sagst schreiben ist nicht meins, dann such dir jemanden, der schreiben kann. Du kannst jetzt natürlich auch 30 Texter Kurse machen, aber es geht auch simpler. Wir reden ja nicht davon, dass ein Businessplan ein Buch werden muss, aber über die Sprache wird ganz viel transportiert.

Der Aufbau deines Businessplans

Wenn du dir die unterschiedlichen Kapitel und den unterschiedlichen Aufbau des Businessplans anschaust, dann gibt es ganz ganz viele verschiedene Vorlagen, wie man das machen kann.

In der Regel fängt man erstmal an ein bisschen was über sich zu erzählen. Wer bin ich überhaupt, was habe ich bisher gemacht, was habe ich gelernt, welche wirtschaftliche Kompetenz habe ich, welche Gründungs relevante Kompetenz habe ich, welche Sozialkompetenz habe ich. Erzähle relevante Dinge über mich, nicht dass ich mit Oma Erna 1982 zwei Wochen auf Sardinien im Urlaub war. Aber Dinge, die für dich oder über dich relevant sind für den Leser.

Dann kommst du zum nächsten Part und erzählst etwas über deine Idee, über dein Produkt. Also was hast du vor, was willst du da ganz konkret machen, was ist das Tolle daran, das ist die Idee und das Produkt.

Dann habe ich immer ein organisatorisches Kapitel, also da geht es um Rechtsform und um Team und um all diese organisatorischen Dinge. Wer unterstützt dich noch, wer sind deine Mentoren und so weiter.

Als nächstes der Markt, Zielgruppe, Wettbewerb, Marktentwicklungen. Was tut sich da, was passiert da, wer sind deine Konkurrenten und so weiter.

Vom Markt zum Marketing. Wie willst du denn deine Idee überhaupt vermarkten, welche Strategie schlägst du ein, welche Kommunikationskanäle sind sinnvoll.

Und dann gehst du zum letzten Teil über, zum Thema Finanzierung, wie sieht die Finanzierung aus, wie willst du das ganze bezahlen.

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Worst Case

Hier auch wichtig, nächster Tipp: du kannst auch mal mit einem Best und einem Worst Case Szenario arbeiten. Also einmal darzustellen okay, im besten Fall sieht es so und so aus, und im schlechtesten Fall sieht es so und so aus.

Auch hier wieder zu zeigen wie reflektiert du bist und wie intensiv du dich mit deinem eigenen Produkt, deiner Idee, deiner Gründung auseinandergesetzt hast.

Du kannst auch als kleiner Tipp, du kannst Zusammenfassungen machen. Also jedes Kapitel kann eine kleine Zusammenfassungen bekommen, damit wenn du einen schnellen Leser hast, der vielleicht auch nur die Zusammenfassungen lesen kann.

Du kannst auch am Ende (das ist jetzt schon ein Highclass Tipp) sowas machen wie „zehn Gründe für Felix Thönnessen GmbH“. Und dann schreibst du da zehn Vorteile rein, um den Leser nochmal damit abzuschließen und zu sagen hey hör mal, ich wollte dir am Ende nochmal mit auf den Weg geben stark wachsender Markt, Erfahrungen im Markt, bereits bestehende Kundenkontakte, bumm bumm bumm bumm bumm. Also wie so eine Vorteilsliste die du da herunterrattern kannst.

Super super viele Dinge, die du also machen solltest, die sinnvoll sind um deinen Businessplan besser zu schreiben, besser zu machen.

 

Schau dir unbedingt auch mal unser Durchstarter Programm an, wo wir dir genau dabei helfen, dir eine Businessplan Vorlage geben, einen Kurs, Kalkulationsvorlage, wie du das alles ausfüllst. Da hast du alles was du zur Gründung brauchst, von Steuern über Ideenentwicklung bis zum Businessplan.

Also in dem Sinne klickt mal auf den Link, ich freue mich darauf dich bei deiner Gründung zu unterstützen!

Bleib motiviert
Dein Felix