Brainstorming? Aber richtig – der ultimative Guide zu mehr Ideen

Felix Thönnessen 0 Comments

Am Anfang stand eine Idee. So beginnen die meisten Erfolgsstories um bekannte Unternehmer, Visionäre und Entrepreneure. Ideen sind der Kern einer jeden Geschäftsgründung. Als Existenzgründercoach erlebe ich das Tag für Tag im Austausch mit meinen Klienten. Komischerweise glauben die meisten Menschen tatsächlich, dass diese Ideen erfolgreiche Menschen im Schlaf ereilt oder nur durch skurrile Zufälle entdeckt haben.

Nein, dem ist nicht so. Natürlich gibt es unter erfolgreichen Unternehmensgründern viele herausragende Persönlichkeiten, die mit besonderen Fähigkeiten bedacht sind. Aber die Mehrheit sind ganz normale Menschen – so wie du und ich.

Wieso? Weil das alles, was um uns herum existiert, von Menschen erschaffen wurden, die keinen Deut intelligenter, kreativer oder besser waren als wir. Warum dann also in Ehrfurcht erstarren und nicht eben selber an solche Ideen gelangen? Dass uns diese nicht im Schlaf ereilen, sollte klar sein. Stattdessen sollten wir uns lieber auf bewährte und erfolgsversprechende Methoden zur Ideengenerierung stürzen.

Viele Wege führen nach Rom. Das gilt auch für Kreativität und Ideengenerierung.


„Hundert Leute haben wir gefragt, nennen Sie eine Kreativitätstechnik.“ – Na, kennt ihr noch das Familienduell? Ich habe es geliebt. Leider kann ich mich an diese Frage nicht erinnern, ich glaube auch nicht, dass sie jemals gestellt wurde. Wenn man sie aber wirklich gestellt hätte, hätten vermutlich 70 Leute „Brainstorming“ gesagt. Doch dabei wissen nur die wenigsten, wie es wirklich funktioniert.

Meine erste Erfahrung mit Brainstorming hat mich wohl in der Schule ereilt, als es um die Organisation des Schulfestes ging. Damals durfte jeder einfach wild Ideen in den Raum rufen, die der Lehrer an der Tafel notiert hat. Am Ende wurde über die beste Idee abgestimmt und diese dann umgesetzt. Doch das war alles andere als effektiv und ideenbringend.

Passend dazu: 5 Dinge, die Du beim Brainstorming vermeiden solltest

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Vermutlich hast du ähnliche Erfahrungen wie ich gesammelt und es über die Jahre immer falsch gemacht. Selbst in Großkonzernen wird es heute noch falsch eingesetzt. Daher gebe ich einige Tipps und Tricks, wie Brainstorming richtig funktioniert.

Brainstorming?


Aber zunächst einmal: Was ist eigentlich Brainstorming? Brainstorming gehört zu einer der intuitiven Methoden, die innerhalb von kurzer Zeit so viele Ideen wie möglich produzieren sollen. Dabei sollen Gedankenassoziationen entstehen, die im Unbewussten versteckt sind. Es knüpft also an Wissen, das man sonst nicht denkt, das sonst nicht zugänglich ist.

Über Brainstorming scheiden sich in der Wissenschaft die Geister. Manche sehen es als Allheilsbringer, andere halten es als unproduktiven Schwachsinn. Und zwischendrin gibt es Forscher, die es nur mit gewissen Anpassungen nutzen. Doch auf Basis meiner eigenen Erfahrung merke ich immer wieder, dass es sehr auf die Person oder Gruppe ankommt, die es durchführt. Daher ist es wichtig, es einfach mal auszuprobieren, um zu sehen, wie effektiv es bei Ihnen wirklich ist.

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Brainstorming. Aber richtig! In vier Schritten zur perfekten Idee


1) Stelle das perfekte Team zusammen

Brainstorming wird gewöhnlich in Teams mit 5-7 Personen durchgeführt. Doch das gilt nur als Richtlinie. Studien haben gezeigt, dass individuelles Brainstorming im Vergleich zu Gruppen teilweise besser abschneidet und mehr Ideen generiert, da hemmende Gruppendynamiken unter Umständen nicht auftreten. Wenn du die Möglichkeit hast, mit einer Gruppe zu brainstormen, dann solltest du das trotz aller Gruppendynamiken dennoch tun. Vor allem, wenn du dabei noch Einfluss auf die Gruppenzusammenstellung haben kannst. Dabei gibt es eine ganz einfache Regel: je mehr Vielfalt du in die Gruppe bringen kannst, desto kreativer wird sie, weil ihr dann auf verschiedene Erfahrungen und Wissen zugreifen könnt.

2) Schalte deinen Kopf ein

Es klingt banal, aber diesen Punkt vergessen die meisten Menschen beim Brainstorming, dabei ist er mitunter der wichtigste. Es ist von enormer Bedeutung, wenn vorher das Problem ausführlich vorgestellt und die Fragestellung definiert wird. Diese sollte jedoch nicht zu weit und auch nicht zu eng gefasst sein. Sie sollte also Platz zur Entfaltung, jedoch einen nicht ableiten lassen. Die Problemdefinition hilft dir, deinen Kopf auf das Thema vorzubereiten. Schließlich braucht dein Kopf sogenannte „Trigger Words“, also Auslösewörter, die dein Gehirn „primen“ und so Gedächtnisinhalte aktiviert und deine kognitive Leistung anregt. Es kann auch helfen diese Auslösewörter aufzuschreiben und in einer Gruppe nach Verbindungen zwischen diesen zu suchen.

3) Lass es raus!

Jetzt geht es erst richtig los. Warte nicht auf Inspirationen oder die perfekte Idee, sondern entwickle einfach so viele Ideen wie möglich. Seien sie noch so banal, skurril oder unrealistisch. Denn darum geht es ja gerade: das Lösungsfeld für Ideen so weit wie möglich zu öffnen. Gerne auch mit Phantastereien. Üblicherweise wird Brainstorming ohne Kritik und Beurteilung von Ideen durchgeführt. Ich halte davon allerdings nicht viel. Man sollte zumindest in der Lage sein, die Gedankengänge von anderen herauszufordern. Warum? Weil so die gesamte Gruppe eingebunden wird und das meist zu weiteren Ideen führt, die die ganze Gruppe zusammen entwickeln kann. Allerdings sollte man mit seiner Kritik vorsichtig sein. Schließlich bewegt man sich auf einem schmalen Grad. Man will seine Gruppenmitglieder ja nicht verunsichern.

4) Finde die richtige Idee

Nun hast du es hinter dir. Und vermutlich stehen auf eurem Whiteboard nun ein Haufen an Ideen. Beim Brainstorming können in 30-60 Minuten leicht über 100 Ideen entstehen. Doch wie unterscheidest du nun die guten von den schlechten Ideen? Dazu gibt es vermutlich ebenso viele Methoden, wie du Ideen generieren konntest.

Die perfekte Methode zur Ideenauswahl findest du bald hier.

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Felix Thönnessen

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